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NLC baut einen „Freeport“ in Luxemburg
Yves Bouvier, Präsident der Gruppe Natural le Coultre.

NLC baut einen „Freeport“ in Luxemburg

Foto: NLC
Yves Bouvier, Präsident der Gruppe Natural le Coultre.
Wirtschaft 15.03.2012

NLC baut einen „Freeport“ in Luxemburg

Die Schweizer Gruppe „Natural Le Coultre“ (NLC) will in Luxemburg einen „Freeport“ aufbauen. Das bestätigte Yves Bouvier, Managing Director von NLC, in einem Interview mit dem „Luxemburger Wort“. Wie dem Zeitungsbericht zu entnehmen ist, sollen bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen. 30 Millionen Euro werden investiert.

Von Nadia Di Pillo und Andreas Holpert

Die Schweizer Gruppe „Natural Le Coultre“ (NLC) will in Luxemburg einen „Freeport“ aufbauen. Das bestätigte Yves Bouvier, Managing Director von NLC, in einem Interview mit dem „Luxemburger Wort“. Wie dem Zeitungsbericht zu entnehmen ist, sollen bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen. 30 Millionen Euro werden investiert.

NLC ist auf die Lagerung und den Transport von Kunstobjekten und anderen Wertgegenständen spezialisiert. In Genf und Singapur betreibt die Gruppe bereits einen Freihafen.

Möglich gemacht hat das Engagement der Schweizer die im Juli erfolgte Modernisierung des luxemburgischen Mehrwehrsteuergesetzes. Für die zwischenzeitliche Lagerung wertvoller Güter wie Kunstwerke, Weine oder Münzen wird die fällige Mehrwertsteuer zeitweilig ausgesetzt. Sie wird erst bezahlt, wenn die Güter das Zwischenlager wieder verlassen. Diese Regelung steht in vollem Einklang mit dem europäischen Recht.

„Luxemburg bildet geografisch und verkehrstechnisch einen Knotenpunkt in Europa. Wie die Schweiz oder Singapur ist Luxemburg zudem ein strategisch wichtiger Dienstleistungsstandort“, erklärt Bouvier im Interview mit dem „Luxemburger Wort“. An der Luxemburger Freihandelszone schätzt Bouvier zudem insbesondere die Möglichkeit eines direkten Zugangs zum Flughafen sowie ein von der Fracht-Airline Cargolux angebotenes internationales Streckennetz.

Weitere Einzelheiten zu dem geplanten Freeport sowie das gesamte Interview mit Yves Bouvier sind in der Mittwochs-Ausgabe des „Luxemburger Wort“ zu lesen.