Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Neue iPhones kommen dieses Jahr „einige Wochen“ später

(dpa) - Die neuen Modelle von Apples iPhone werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt im September herauskommen. Die Markteinführung werde sich „um einige Wochen“ verzögern, sagte Finanzchef Luca Maestri am Donnerstag (Ortszeit) in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen.

Apple bringt neue iPhones seit Jahren im September heraus. Eine Ausnahme gab es 2017 - damals kam das damalige Top-Modell iPhone X erst im November auf den Markt.

Gestern

Bessere Luftqualität in Europa

(dpa) - Die Luftqualität in Europa hat sich im Laufe der vergangenen Jahre spürbar verbessert. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Umweltagentur EEA in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Die positive Entwicklung hat Schätzungen zufolge dazu geführt, dass im Vergleich von 2009 zu 2018 unter anderem knapp 60.000 weniger Menschen im Jahr vorzeitig durch die Belastung mit Feinstaub sterben, wie die Behörde in Kopenhagen mitteilte.

Dennoch sind weiterhin nahezu alle Europäer von Luftverschmutzung etwa durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon betroffen. Und mehr als 400.000 Menschen sterben Schätzungen zufolge demnach weiter pro Jahr an den Folgen der Belastung durch diese Schadstoffe.

Wie aus dem jährlichen EEA-Bericht zur Luftqualität in Europa hervorgeht, starben 2018 immer noch rund 417.000 Menschen in 41 europäischen Staaten vorzeitig durch die Belastung mit Feinstaub (PM2.5). Darunter waren knapp 379.000 Menschen in der EU, zu der in dem Jahr auch noch Großbritannien zählte. Außerdem gab es in den 41 Ländern insgesamt 55.000 vorzeitige Todesfälle in Verbindung mit Stickstoffdioxid (NO2) und weitere 20.600 durch bodennahes Ozon (O3).

Mehr zum Thema: Kampf dem Lärm und der Luftverschmutzung

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Esch/Alzette: Mann fährt trotz Fahrverbots

(dho) - Am Sonntag traf die Polizei um 23 Uhr auf der Place Benelux in Esch/Alzette auf einen Mann hinter dem Steuer seines Wagens. 

Er wies eindeutige Anzeichen von Akoholkonsum auf. Der Test verlief demnach positiv. Die Untersuchungen ergaben, dass bereits ein Fahrverbot gegen ihn vorliegt. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfällen

Im Laufe des Montagnachmittags wurden zwei Personen bei Verkehrsunfällen verletzt. Gegen 13.10 Uhr verunglückte auf der N3 zwischen Schlammeste und Frisingen ein Auto. Eine Person wurde verletzt. Unter anderem der Notarzt war vor Ort im Einsatz. 

Gegen 13.30 Uhr prallte indes auf dem CR181 zwischen Bridel und Strassen ein Auto gegen einen Baum. Eine Person wurde verletzt.

Nicolas Sarkozy erscheint am 23. November vor Gericht in Paris.

Prozess gegen Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy unterbrochen

(dpa) - Der spektakuläre Strafprozess gegen den französischen Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy ist kurz nach Eröffnung bis diesen Donnerstag unterbrochen worden. Für einen der Beschuldigten, den Juristen Gilbert Azibert, solle ein medizinisches Gutachten angefertigt werden. Das berichteten französische Medien am Montag aus dem Pariser Justizpalast. Der 73-jährige Azibert war nicht vor Gericht erschienen.

Das Gerichtsverfahren gilt in der 1958 gegründeten „Fünften Republik“ Frankreichs als einmalig - denn einen Korruptionsvorwurf gegen einen Ex-Präsidenten habe es bisher nicht gegeben.

Sarkozy muss sich mit seinem langjährigen Anwalt Thierry Herzog wegen vermuteter Bestechung und unerlaubter Einflussnahme verantworten. Beide kamen zum Prozess.

Sarkozy soll Anfang 2014 versucht haben, über seinen Anwalt von dem Juristen Azibert Geheiminformationen zu erlangen, die eine andere Affäre betrafen. Der frühere Staatschef, der von 2007 bis 2012 im Élyséepalast regierte, hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. In Interviews sagten die Anwälte der beiden anderen Beschuldigten, diese wollten ihre Unschuld nachweisen.

Den Beschuldigten drohen jeweils Haftstrafen von bis zu zehn Jahren und eine Geldbuße von einer Million Euro.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Gilsdorf: Diebstahl unter Anwendung von Gewalt

(dho) - Am späten Sonntagnachmittag kam es in der Rue Principale in Gilsdorf zu einem Diebstahl, bei dem eine Jacke und ein Mobiltelefon geklaut wurden. Das Opfer wurde bei dem Vorfall verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. 

Im Laufe der Ermittlungen konnten vier tatverdächtige Personen ermittelt werden. Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Diekirch festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Esch/Alzette: Mann randaliert in Testzentrum

(dho) - Die Polizei wurde am Montagmorgen um 10 Uhr ins Covid-Testzentrum in Esch/Alzette in die Rue Jos Kieffer gerufen, da dort ein Mann randalierte. Noch dazu wollte dieser auch die Sicherheitsdistanz zu anderen Personen nicht einhalten. 

Die Beamten mussten feststellen, dass der Mann sichtlich alkoholisiert war und sehr aufgebracht. Auch nach dem Eintreffen der Polizei wollte er sich nicht beruhigen und verhielt sich aggressiv, sodass er mit zur Polizeidienststelle genommen wurde. 

Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Weil er mit seinem Wagen zum Testzentrum gefahren war, wurde sein Führerschein eingezogen. Da sein Zustand als eine Gefahr für sich und andere gewertet wurde, wurde er in Passagearrest untergebracht.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Unfall bei Grosbous - Feuer in Weiler

Am Montagmorgen mussten die Rettungsmannschaften zu zwei Einsätzen ausrücken: Zwischen Lehrhof und Grosbous war gegen 9.30 Uhr ein Wagen von der Piste abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Es blieb bei Materialschaden, der Rettungsdienst aus Redingen und die Feuerwehr Alebësch nahmen sich der Sache an. In einem Stall an der Duarrefstrooss in Weiler hatte sich kurz vor 10 Uhr Stroh entzündet. Die Wehren aus Wintger, Clerf, Wiltz und Ulflingen nahmen sich der Sache an, eine Ambulanz aus Hosingen konnte unverrichteter Dinge wieder zum Einsatzzentrum fahren, da es auch bei diesem Zwischenfall bei Materialschaden blieb.

Ein Toter bei Schusswechsel nahe Bonn

Nach einem Schusswechsel hat die Polizei in Meckenheim nahe Bonn am Sonntagabend einen Tatverdächtigen überwältigt. Der Mann starb noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Zugriff sei durch Spezialkräfte erfolgt. Um wen es sich bei dem Tatverdächtigen handelt, war, ebenso wie sein Motiv, zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Bonn hätten die Ermittlungen aufgenommen.  

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Verletzte in Garnich und in der Hauptstadt

Am Sonntagabend wurde bei zwei Unfällen jeweils eine Person verwundet:

Gegen 18.45 Uhr kollidierten in der Hauptstadt zwei Fahrzeuge auf dem Boulevard de la Pétrusse. Bei dem Zusammenprall wurde ein Insasse verwundet, sodass der CGDIS die Feuerwehr und einen Rettungswagen abbestellte. 

Gegen 22.20 Uhr verlor in der Rue de Hivange in Garnich ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das anschließend gegen eine Mauer prallte. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug verwundet. Der Einsatz war für die lokale Feuerwehr sowie für die Sekuristen aus Mamer.

Vorgestern

Ein in Sandstein verfestigter Fußabdruck eines Pareiasauriers, auch Wangenechsen genannt, liegt im Urweltmuseum Geoskop auf einem Tisch.
Kurzmeldungen Panorama 22.11.2020

Saurier-Fußabdruck: Forscher hoffen auf weitere Spuren

(dpa/lrs) - Nach der spektakulären Entdeckung eines fossilen Saurier-Fußabdrucks hoffen Forscher in Rheinland-Pfalz auf weitere Spuren aus ferner Lebenswelt. „Wir können bisher sagen, dass mit dem Zufallsfund und den Funden aus der ersten Grabung sicher drei verschiedene Saurier in Eschbach über versteinerte Fußspuren nachgewiesen sind“, sagte der Leiter des Urweltmuseums Geoskop in Thallichtenberg (Kreis Kusel), Sebastian Voigt. Das Gesamtmaterial könnte Fährten von bis zu acht Sauriern enthalten. „Aber für fünf fragliche Formen brauchen wir noch eindeutige Belege, deshalb die Bemühungen um eine Fortsetzung der Grabungsaktivitäten“, sagte Voigt. „Momentan arbeiten wir daran, Drittmittel für eine zweite und größere Grabungskampagne im Sommer 2021 einzuwerben.“

Ein Ehepaar hatte im Juli bei Eschbach (Kreis Südliche Weinstraße) zufällig eine Sandsteinplatte mit einer fossilen Kontur entdeckt - ein Fußabdruck von einem sogenannten Pareiasaurier. Die bis zu 600 Kilogramm schweren Saurier tapsten vor etwa 270 bis 252 Millionen Jahren durch die Erdgeschichte. „Gesicherte Nachweise von Pareiasaurier-Fährten gab es bislang nur aus Italien, Russland und Marokko“, sagte Voigt.

Die dunkelrote Platte von etwa 45 Zentimetern in fast quadratischen Maßen mit dem rund 22 Zentimeter großen Abdruck ruht in einer Sondervitrine des Museums. „Der Fußabdruck ist seit Mitte September bis zur behördlichen Schließung am 1. November öffentlich zu sehen gewesen“, sagte Voigt. Viele Besucher hätten sich explizit für diesen Abdruck interessiert. „Mit der Wiedereröffnung kultureller Einrichtungen wird er an selber Stelle auch weiterhin zu sehen sein.“

Hai tötet in Westaustralien Mann

(dpa) - Ein Mann ist durch einen Hai-Angriff im Indischen Ozean in Westaustralien getötet worden. Das Opfer wurde am Sonntagmorgen am Cable Beach bei der Küstenstadt Broome aus dem Wasser geborgen und noch dort für tot erklärt, berichteten die Nachrichtenagentur AAP und der Sender ABC. Der Strand wurde für die Öffentlichkeit gesperrt.

2020 zählt in Australien damit den Statistiken zufolge zu einem der Jahre mit den meisten tödlichen Haiangriffen seit Beginn der Aufzeichnungen. Der jüngste Unfall war der achte tödliche Haiangriff in diesem Jahr. Bei Broome allerdings werden im Gegensatz zu einigen anderen Teilen der Küste relativ wenig Haiangriffe registriert.