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Neue Gebühren beim Postscheckkonto
Wirtschaft 18.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Kritik der ULC

Neue Gebühren beim Postscheckkonto

Seit März 2016 arbeitet die Post für das Postscheckkonto mit Raiffeisen zusammen.
Kritik der ULC

Neue Gebühren beim Postscheckkonto

Seit März 2016 arbeitet die Post für das Postscheckkonto mit Raiffeisen zusammen.
Foto: Pierre Matgé
Wirtschaft 18.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Kritik der ULC

Neue Gebühren beim Postscheckkonto

Laurent SCHMIT
Laurent SCHMIT
Seit dem 1. Januar hat die Post die Gebühren für Papierüberweisungen erhöht. Dem Konsumentenschutz ULC ist diese Änderung ein Dorn im Auge, weil viele Kunden nicht auf das Onlinebanking umsteigen möchten.

(las) - Einzahlungen, Überweisungen oder Geldabhebungen werden immer teurer, klagt die Union Luxembourgeoise des Consommateurs. Die Post habe nun ab Jahresbeginn ebenfalls die Gebühren für Papierüberweisungen deutlich erhöht, kritisiert die ULC.

Bisher kostenlose Überweisungen auf Papier zwischen zwei Postscheckkontos kosten nun 40 Cent. Die Gebühr für eine Papierüberweisung auf ein anderes Konto sei von 30 auf 60 Cent gestiegen. Elektronische Transaktionen bleiben dabei dagegen gratis, genau wie Kontoauszüge ein- oder zweimal im Monat.

"Diese Gebührenpolitik ist rücksichtslos", meint die ULC. Gerade ältere Kunden oder solche mit einer Behinderung würden sich das Online-Banking oder das Benutzen von Geldkarten nicht zutrauen. Diese Probleme ignoriere die Post - aber auch andere Banken, beklagt die ULC.


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