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Neue Arbeitsplätze in Luxemburg: EU-Investitionsbank stellt 200 Experten ein
Wirtschaft 22.04.2015

Neue Arbeitsplätze in Luxemburg: EU-Investitionsbank stellt 200 Experten ein

Die Europäische Investitionsbank in Kirchberg soll personell verstärkt werden.

Neue Arbeitsplätze in Luxemburg: EU-Investitionsbank stellt 200 Experten ein

Die Europäische Investitionsbank in Kirchberg soll personell verstärkt werden.
Anouk Antony
Wirtschaft 22.04.2015

Neue Arbeitsplätze in Luxemburg: EU-Investitionsbank stellt 200 Experten ein

Die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Sitz in Luxemburg wird ihr Personal aufstocken. Dies teilte Präsident Werner Hoyer am Mittwoch mit.

(ks/dv/dpa) - Die Europäische Investitionsbank mit Sitz in Luxemburg wird bis Ende des Jahres 200 Experten einstellen. Dies kündigte Präsident Werner Hoyer am Mittwoch an. Sie sollen den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), der Teil des Investitionsprogramms von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist, personell verstärken. 

Laut Hoyer wird es nicht leicht, kompetente Mitarbeiter zu finden: "Es ist schwierig, die Besten zu finden und sie schnell nach Luxemburg zu bringen." Die EIB beschäftigt derzeit über 2000 Mitarbeiter, die meisten davon im Großherzogtum.

Erste Projekte sollen finanziert werden

Die EIB hat zudem erste Projekte für den Wachstumsplan von Kommissionschef Jean-Claude Juncker vorgeschlagen. Darlehen von insgesamt 300 Millionen Euro sollen unter anderem für den Ausbau des kroatischen Flughafens Dubrovnik oder 14 Gesundheitszentren in Irland fließen, teilte die EU-„Hausbank“ mit. Weitere Projekte gibt es in Spanien und Italien. Der für Investitionen verantwortliche EU-Vizekommissionschef Jyrki Katainen begrüßte den Schritt.

Die EIB hatte zugesagt, Vorhaben für den Juncker-Plan vorzufinanzieren. Das Herzstück des Plans, ein milliardenschwerer Topf bei der EIB, ist noch nicht endgültig von den EU-Institutionen unter Dach und Fach gebracht. Das soll bis zum Juni geschehen.

Der neue EFSI wird mit 21 Milliarden Euro ausgestattet. 5 Milliarden Euro kommen von der EIB, für 16 Milliarden Euro soll der EU-Haushalt geradestehen. Mittels des Fonds sollen am Ende Investitionen von insgesamt 315 Milliarden Euro angeschoben werden - dieses Geld muss aber vor allem von Privatinvestoren kommen. Mit dem Juncker-Plan will die EU vor allem das Wirtschaftswachstum ankurbeln.


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