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Nächste Etappe in der „Cum-Ex“-Affäre
Wirtschaft 3 Min. 18.10.2018 Aus unserem online-Archiv
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Nächste Etappe in der „Cum-Ex“-Affäre

Zahlte letztes Jahr 75 Millionen Euro Strafe wegen alten Cum-Ex-Geschäften: Commerzbank.

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Zahlte letztes Jahr 75 Millionen Euro Strafe wegen alten Cum-Ex-Geschäften: Commerzbank.
Foto: AP
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Nächste Etappe in der „Cum-Ex“-Affäre

Marco MENG
Marco MENG
Der Schaden ist weitaus größer als bislang gedacht. „Cum-Ex“-Aktiendeals sollen mindestens einen Steuerschaden von 55 Milliarden Euro angerichtet haben. Deutsche Banken bedienten sich dabei gerne ihrer Luxemburger Niederlassungen.

Laut Rechercheverbund „Correctiv“ haben „Cum-Ex“-Aktiendeals mehr als 50 Milliarden Euro gekostet. Neben Deutschland sollen zudem mindestens zehn weitere Länder vom Steuerbetrug betroffen sein. Welche Länder das genau sind, wurde nicht gesagt.

Die Affäre um Steuertrickserei bei Dividendenzahlungen hatte bereits bei Bekanntwerden vor einigen Jahren Luxemburg getroffen, da die Tricks auch mithilfe luxemburgischer Niederlassungen von deutschen Banken funktionierten ...

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