Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nachwachsende Kunststoffe
Wirtschaft 6 Min. 07.12.2018 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten

Nachwachsende Kunststoffe

Von Recycling bis Bio-Kunststoffen: Luxemburgs Unternehmen auf der Suche nach Plastik-Alternativen.

Nachwachsende Kunststoffe

Von Recycling bis Bio-Kunststoffen: Luxemburgs Unternehmen auf der Suche nach Plastik-Alternativen.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 6 Min. 07.12.2018 Aus unserem online-Archiv
Exklusiv für Abonnenten

Nachwachsende Kunststoffe

Marco MENG
Marco MENG
Die Nachricht hatte Explosionskraft: Seit Anfang 2018 importiert China keinen Plastikmüll mehr. Die Reaktion der EU: Bis 2030 müssen alle Plastikverpackungen recycelbar sein. Auch Biokunststoffe sollen helfen. Leichter gesagt als getan.

Dem Plastik haben wir viel zu verdanken: Würden Billardkugeln noch immer aus Elfenbein hergestellt, gäbe es längst keine Elefanten mehr. Als Verpackung, die Lebensmittel länger lagern lässt, in Bauwesen und Transport oder Elektronik, unser technologisch-industrieller Fortschritt beruht auf Plastik. Vorteil: Billig herzustellen, vielseitig einsetzbar, leicht, langlebig. Und genau das ist das Problem.

Wie EU-Kommissar Frans Timmermans es ausdrückte: „Es dauert fünf Sekunden, es zu produzieren, fünf Minuten, es zu nutzen und etwa 500 Jahre, es wieder abzubauen ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Weg frei für Verbot von Einwegplastik
Plastik-Wegwerfprodukte sind praktisch – aber auch schädlich für Klima und Meere. In der EU soll es künftig Plastikstrohhalme und Ähnliches nicht mehr geben.
ARCHIV - 22.06.2018, Niedersachsen, Scheeßel: Eine Frau befüllt auf dem Zeltplatz des Hurricane Festivals Plastikbecher auf einem Wäschetrockner für das Spiel «Bierpong». Plastikteller, Strohhalme und andere Einmalprodukte aus Kunststoff sollen in der EU bald nicht mehr erhältlich sein. (zu dpa "EU-Parlament stimmt über das Verbot von Einweg-Plastikprodukten ab") Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Kampf dem Plastikmüll
Plastik in den Meeren, Mikropartikel in Lebensmitteln – Plastik ist überall. Allein in Luxemburg kommen jährlich mehr als 23 000 Tonnen Kunststoffabfälle zusammen. Die Dienste der Organisation Valorlux werden immer wichtiger.
Valorlux, Foto Lex Kleren
Abfall ist ein wertvoller Rohstoff
Wohin mit dem Elektroschrott? Wiederverwerten! So die Antwort von acht luxemburgischen Organisationen, die sich auf Initiative von Ecotrel zu einem Cluster zusammengeschlossen haben.
Le business du recyclage des déchets informatiques (secrétaire d’Etat + Lamesch), Foto Lex Kleren
Müll ohne Grenzen
Längst nicht alle Abfallarten können in Luxemburg entsorgt werden. 2015 wurden insgesamt 1,9 Millionen Tonnen Müll über die Grenze gebracht.