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Nach Dammbruch in Brasilien: Arcelor evakuiert Siedlung
Wirtschaft 08.02.2019

Nach Dammbruch in Brasilien: Arcelor evakuiert Siedlung

Nach dem Dammbruch Ende Januar war eine Schlammlawine über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweggerollt und hatte Menschen, Häuser und Tiere unter sich begraben.

Nach Dammbruch in Brasilien: Arcelor evakuiert Siedlung

Nach dem Dammbruch Ende Januar war eine Schlammlawine über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweggerollt und hatte Menschen, Häuser und Tiere unter sich begraben.
Lincon Zarbietti/dpa
Wirtschaft 08.02.2019

Nach Dammbruch in Brasilien: Arcelor evakuiert Siedlung

Zwei Wochen nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien mit bislang 150 bestätigten Todesopfern haben die Behörden wegen Sicherheitsbedenken mehrere Gemeinden rund um weitere Bergwerke der Region evakuiert.

(dpa) - Etwa 500 Menschen aus der Ortschaft Barão de Cocais im Bundesstaat Minas Gerais seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Zuvor hatten Prüfer dem Damm der stillgelegten Eisenerzmine Gongo Soca ein Stabilitätszertifikat verweigert. Der Bergbaukonzern Vale teilte mit, es handele sich um eine vorbeugende Sicherheitsmaßnahme.


25.01.2019, Brasilien, Brumadinho: Menschen beobachten die Schlammmassen nach dem Bruch eines Staudamms an der Feijão Eisenerzmine. Foto: Rodney Costa/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Schlammlawine reißt Dutzende Menschen in den Tod
Nach dem Dammbruch in einer Eisenerzmine in Brasilien rollt eine tödliche Mischung aus Wasser, Geröll und Erde über Häuser und Menschen hinweg. Die Rettungskräfte suchen Überlebende, 24.000 Menschen wurden evakuiert.

Zudem wurden in der Nähe der Mine Serra Azul des Stahlkonzerns ArcelorMittal in Itatiaiuçu etwa 200 Menschen in Sicherheit gebracht. Nach einem Stresstest am Damm der Mine seien weitere Sicherheitsprüfungen nötig, teilte das Unternehmen mit. Wann die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren können, war zunächst unklar.

Am 25. Januar war der Damm an der Mine Córrego do Feijão des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweg, sie begrub Menschen, Häuser und Tiere unter sich. Insgesamt ergossen sich rund zwölf Millionen Kubikmeter Schlamm auf eine Fläche von etwa 290 Hektar - das entspricht gut 400 Fußballfeldern.


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