Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nach Abgas-Skandal: Volkswagen dampft Ziele für 2015 ein
Der Skandal um manipulierte Software zur Schadstoffbegrenzung schlägt offenbar schon jetzt auf die VW-Bilanzen durch.

Nach Abgas-Skandal: Volkswagen dampft Ziele für 2015 ein

Foto: AFP
Der Skandal um manipulierte Software zur Schadstoffbegrenzung schlägt offenbar schon jetzt auf die VW-Bilanzen durch.
Wirtschaft 28.10.2015

Nach Abgas-Skandal: Volkswagen dampft Ziele für 2015 ein

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hat dem Volkswagen-Konzern im dritten Quartal einen Milliardenverlust eingebrockt. Auch die Prognosen fallen deutlich düsterer aus.

(dpa) - Der VW-Konzern schraubt nach dem Abgas-Skandal erwartungsgemäß seine Prognose herunter. Das Ergebnis werde 2015 deutlich unter den Werten des Vorjahres liegen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. VW rechnet jetzt mit einer operativen Marge zwischen 5,5 und 6,5 Prozent, allerdings nur wenn man die milliardenschweren Rückstellungen für die Folgen der Abgaskrise herausrechnet. Die operative Marge bezeichnet das, was vor Zinsen und Steuern gemessen am Umsatz noch übrig bleibt.

Zuvor war Volkswagen zwar von denselben Prozentwerten bei der Marge ausgegangen, hatte diese jedoch auf das Ergebnis nach möglichen Sondereinflüssen bezogen. Diese buchhalterischen Effekte dürften nun im Gesamtjahr deutlich negativ zu Buche schlagen, da VW rund 6,7 Milliarden Euro für die Folgen des Abgas-Skandals zurückgelegt hat.

Auch für die Pkw-Sparte dampfte VW die Prognose entsprechend ein. Hier rechnen die Wolfsburger noch mit einer operativen Marge vor Sondereinflüssen zwischen 6 und 7 Prozent. Hier gilt spiegelbildlich: Zuvor galten dieselben Zahlen, allerdings nach Sondereinflüssen.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Au Luxembourg: "Nous vendons autant de Volkswagen qu'avant"
Un mois après l'éclatement du scandale VW, les garagistes luxembourgeois disent ne pas sentir chez les clients des effets négatifs de l'affaire qui secoue actuellement le constructeur allemand. Le "Luxemburger Wort" a recueilli plusieurs témoignages.
Malgré le scandale, les garagistes luxembourgeois ne veulent pas brader les prix.