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(dpa) – Tech-Milliardär Elon Musk bringt einen günstigeren Preis für seinen Übernahmeversuch bei Twitter ins Gespräch. Ein Deal zu einem niedrigeren Gebot sei „nicht außer Frage“, sagte Musk in einem Video-Interview bei einer Konferenz am Montag. Die Twitter-Aktie beendete den Tag im US-Handel mit einem Minus von gut acht Prozent bei 37,38 Dollar. Das ist weit entfernt von den 54,20 Dollar je Aktie, die der Chef des Elektroautobauers Tesla bisher den Anteilseignern von Twitter in Aussicht stellt.

Musk hatte die Aktie zum Wochenende selbst auf Talfahrt geschickt, indem er den Deal zum Twitter-Kauf für „vorläufig ausgesetzt“ erklärte. Er wolle erst Berechnungen dazu abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachten. Unklar ist nach wie vor, ob Musk aus rechtlicher Sicht seine Vereinbarung mit dem Twitter-Verwaltungsrat überhaupt auf Eis legen kann.

Bei seinem Konferenz-Auftritt schätzte Musk, dass Fake-Profile mindestens ein Fünftel aller Twitter-Accounts ausmachen, wie der Finanzdienst Bloomberg berichtete. Er nannte keine Basis dafür. Zuvor versuchte Twitter-Chef Parag Agrawal die Methodik des Dienstes bei Schätzungen der Zahl von Spam- und Bot-Accounts in einer Serie von Tweets zu erläutern. Musk konterte mit einem Kothaufen-Emoji und fragte unter anderem, ob Twitter versucht habe, Nutzer mit verdächtig aussehenden Accounts einfach anzurufen. Twitter nennt die Zahl von 229 Millionen täglichen Nutzern, die der Dienst mit seiner Werbung erreichen kann. Die von Twitter identifizierten Fake-Accounts sind in dieser Zahl bereits abgezogen.    

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 53 Minuten

(LW) - Mehrere Brände haben die Einsatzkräfte in Luxemburg am Samstagabend auf Trab gehalten. In Strassen und Insenborn musste die Feuerwehr zwischen 19.15 Uhr und 20.15 Uhr jeweils einen brennenden Mülleimer löschen. In Monnerich war ungefähr um dieselbe Zeit eine Gasflasche in Brand geraten.

In Luxemburg-Dommeldingen fing kurz nach 20.15 Uhr die Batterie eines Elektrofahrrads Feuer.

In Wellenstein standen am Samstagabend kurz vor 22 Uhr Hütten in Brand. In allen fünf Fällen gab es keine Verletzten.

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Kurzmeldungen Sport Heute um 09:05

(dpa) - Die Spekulationen um einen Abschied von Cristiano Ronaldo vom Premier-League-Club Manchester United reißen nicht ab. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien vom Samstag soll der 37 Jahre alte Stürmer den Club gebeten haben, ihn bei einem angemessenen Angebot wechseln zu lassen. Grund dafür sei, dass der mehrmalige Weltfußballer erstmals nach 19 Spielzeiten in Serie nicht in der Champions League spielt, schrieben unter anderem die „Daily Mail“, „The Athletic“ und der TV-Sender Sky Sports auf ihren Online-Seiten. Manchester United hatte sich als Sechster der englischen Meisterschaft nur für die Europa League qualifiziert.

Ronaldo war erst im vorigen Sommer überraschend von Juventus Turin zu Man United zurückgekehrt, wo er bereits von 2003 bis 2009 gespielt hatte. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass der deutsche Rekordmeister FC Bayern München an dem Torjäger Interesse haben soll. Auch der FC Chelsea soll nach dem Besitzerwechsel an einer Verpflichtung interessiert sein. Der neue Chelsea-Boss Todd Boehly soll sich laut „The Athletic“ mit Ronaldos Berater Jorge Mendes in Portugal getroffen haben.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 02.07.2022

Am Samstagmittag kam es auf der A6 in Richtung Hauptstadt zu einer Kollision zweier Fahrzeuge. Dabei wurden drei Personen verletzt. Das meldete das Corps grand-ducal d'incendie et de secours. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

(dpa) - Im Südchinesischen Meer ist ein Schiff mit 30 Seeleuten an Bord in den Taifun „Chaba“ geraten und in zwei Teile zerbrochen. Wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete, konnte die Flugrettung nach dem Unglück am Samstag zunächst drei Besatzungsmitglieder von dem sinkenden Schiff rund 300 Kilometer westlich der chinesischen Sonderverwaltungsregion in Sicherheit bringen. Der Status der übrigen 27 Seeleute blieb zunächst unklar. 

Laut dem Bericht war das unter chinesischer Flagge registrierte Industrieschiff „Fujing001“ am Samstagmorgen vor der südchinesischen Küste in Seenot geraten und zerbrochen, während in der Region der Taifun wütete.

Auf Video-Aufnahmen war zu sehen, wie ein Besatzungsmitglied mit einer Rettungsleine in einen Helikopter gezogen wurde, während unter ihm das Schiff im Meer versank. Bis zu zehn Meter hohe Wellen und eine Sicht von weniger als 500 Metern erschwerten die Suche nach den übrigen Seeleuten. Die Rettungsarbeiten sollten die Nacht über andauern.

Kurzmeldungen Lokales 02.07.2022

(dpa/lrs) - Nach einer Auto-Verfolgungsjagd hat die Polizei in Antweiler (Kreis Ahrweiler) bei einem 17-Jährigen und einem 20-Jährigen Drogen und Bargeld gefunden. Die beiden hätten die Flucht ergriffen, als Polizisten sie in der Nacht zum Samstag für eine Kontrolle hatten anhalten wollen, wie die Polizei in Adenau am Samstag mitteilte. Im Laufe der temporeichen Verfolgungsjagd über Landstraßen habe der Fahrer kurzzeitig angehalten, sei dann aber wieder davongefahren.

Die Flucht endete schließlich auf einer Wiese bei Fuchshofen (Kreis Ahrweiler). Laut Polizei wurden bei den 17- und 20-Jährigen „erhebliche Mengen an Drogen und Bargeld“ gefunden. Dabei habe es sich überwiegend um Cannabis gehandelt, sagte ein Polizei-Sprecher. Die beiden jungen Männer wurden vorläufig festgenommen.

(dpa) - Am Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle haben Warnstreiks erneut zu Annullierungen von Flügen geführt. Am Samstag wurden zwischen 7 Uhr und 14 Uhr 20 Prozent der geplanten Starts und Landungen gestrichen, wie der Flughafen mitteilte. Damit ist jeder fünfte Flug betroffen. Schon am Freitag waren 17 Prozent der Starts und Landungen ausgefallen.

Die Streikenden fordern wegen der zunehmenden Inflation mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Trotz des wieder anziehenden Flugverkehrs sei das Personal nicht aufgestockt worden, hieß es von Seiten der Streikenden. Die Teuerungsrate war im Juni auf 6,5 Prozent angestiegen. Roissy-Charles-de-Gaulle ist der größte Flughafen Frankreichs und der zweitgrößte Passagierflughafen Europas nach London Heathrow.

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Kurzmeldungen Lokales 02.07.2022

(LW) - Die Polizei hat am Freitagabend bei Alkoholkontrollen in Schrondweiler und Fels, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft durchgeführt werden, insgesamt 380 Autofahrer kontrolliert. In sieben Fällen fiel der Alkoholtest positiv aus. Eine Person musste ihren Führerschein an Ort und Stelle abgeben. Fünf Autofahrer mussten ein Bußgeld entrichten, weil es ein Problem mit den Fahrzeugpapieren gab. Zwei Fahrer konnten keinen gültigen Führerschein beziehungsweise Versicherungsnachweis vorzeigen. 

Der Polizei zufolge gab es Freitagnacht weitere Führerscheinentzüge in Junglinster, Schoenfels und Luxemburg-Stadt.

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Kurzmeldungen Politik 02.07.2022

(LW) - Die Empfangs- und Informationsstelle der Luxemburger Justiz weitet ihre Verfügbarkeit aus. Das teilt das Justizministerium am Samstag mit.

Der kostenlose Service d'accueil et d'information juridique (SAIJ), der von Anwälten in Luxemburg-Stadt angeboten wird, ist künftig am Samstag zwischen 8.30 und 12.30 Uhr geöffnet – auch während der Gerichtsferien.  

Ab dem 15. Juli wird auch die Anwaltskammer Diekirch jeden Freitag (14.15 bis 17 Uhr) einen kostenlosen Beratungs- und Informationsdienst im Justizpalast Diekirch organisieren.

Die vom Bâtonnier ernannten Anwälte, die die Beratungen im SAIJ durchführen, erhalten eine Entschädigung für die geleistete Arbeitszeit. Die Vergütungsmodalitäten seien im Zuge der Neuorganisation des Dienstes überarbeitet worden, so das Justizministerium.  

Für jenen Teil des Dienstes, der der Generalstaatsanwaltschaft unterstellt ist, gelten folgende Öffnungszeiten und Orte:

  • Luxemburg-Stadt: Cité judiciaire, Gebäude BC, montags bis freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:30 Uhr, nach Vereinbarung, außer montags. 
  • Diekirch: Friedensgericht, Place Joseph Bech, jeden Mittwoch von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr, nach Vereinbarung, außer nachmittags. 

Es steht den Bürgern frei, das Büro ihrer Wahl aufzusuchen. Terminanfragen werden per Telefon (+352) 475981 - 2600 oder E-Mail: pgsin@justice.etat.lu entgegengenommen.

Laut Angaben des Justizministeriums besteht in Luxemburg eine hohe Nachfrage nach kostenloser Rechtsberatung. In den Jahren 2019, 2020 und 2021 bewegte sich die Gesamtzahl der Beratungen des SAIJ, die allein von den Bediensteten der Generalstaatsanwaltschaft in den Gerichtsbezirken Luxemburg und Diekirch durchgeführt wurden, zwischen knapp 7.700 und 6.400.

Kurzmeldungen Panorama 02.07.2022

(KNA) - Der Milliardär und Tesla-Gründer Elon Musk hat am Freitag Papst Franziskus getroffen. Musk habe dem Kirchenoberhaupt erzählt, dass er an die Zukunft der Menschheit glaube und die Technologie die Welt retten werde, so die italienische Zeitung „La Repubblica“ (Samstag). Musk selbst veröffentlichte ein Foto auf Twitter mit der Überschrift „Es ist mir eine Ehre, den Papst getroffen zu haben“.

Auf dem Foto sind neben Franziskus und Musk auch vier der sieben Kinder des Unternehmers zu sehen. Es zeigt die Gruppe im vatikanischen Gästehaus Santa Marta, in dem Franziskus auch wohnt. Der Vatikan hatte das Treffen nicht offiziell angekündigt.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 01.07.2022

Kurz vor dem Wochenende hat die Santé die Infektionszahlen von Donnerstag ins Netz gestellt. Von insgesamt 1.733 Tests waren 752 positiv. Das entspricht einer Positivitätsrate von immerhin 43,42 Prozent.

Es gibt keinen weiteren Toten in Zusammenhang mit Covid-19, die Zahl der Krankenhauspatienten liegt bei 17, nur mehr eine Person muss in einer Intensivstation betreut werden. 


Kurzmeldungen Panorama 01.07.2022

(dpa) - Einen Monat nach dem Tod eines verirrten Orca in der Seine in Frankreich ist in der Mündung des Flusses bei Le Havre erneut ein großer Wal gesichtet worden. Bei dem zehn Meter langen Tier, das am Donnerstag von mehreren Schiffsbesatzungen gesehen wurde, könnte es sich um einen Finnwal handeln, teilte die Präfektur in Rouen mit. Das Auftauchen einzelner dieser Wale an der Küste sei nicht ungewöhnlich, die Tiere seien dort auch in der Lage, sich zu ernähren, hieß es. Der gesichtete Wal mache einen gesunden Eindruck.

Die Präfektur berief einen Expertenstab ein, um die Situation im Blick zu behalten. Schiffe wurden angewiesen, zu dem Meeressäuger möglichst 100 Meter Abstand zu halten.

Der Ende Mai im selben Bereich der Seine verendete Orca hatte an einer Krankheit gelitten. Anders als der Finnwal befand er sich außerdem in für ihn ungewöhnlichen Gewässern. Versuche, den Orca mithilfe von Walgeräuschen Richtung Meer zu leiten, waren zuvor fehlgeschlagen.

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