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Ikea-Investmentfirma verlässt Luxemburg
Wirtschaft 08.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Möbelkonzern

Ikea-Investmentfirma verlässt Luxemburg

Die luxemburgische Investmentfirma wurde bereits am 26. Dezember 2015 aufgelöst.
Möbelkonzern

Ikea-Investmentfirma verlässt Luxemburg

Die luxemburgische Investmentfirma wurde bereits am 26. Dezember 2015 aufgelöst.
Foto: Tania Feller
Wirtschaft 08.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Möbelkonzern

Ikea-Investmentfirma verlässt Luxemburg

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
Eine Ikea-Investitionsholding verlässt Luxemburg und siedelt sich in der Schweiz an. Der Schritt ist im Rahmen einer strukturellen Anpassung der Inter Ikea Group zu betrachten.

(ndp) - Eine Ikea-Investitionsholding - die Interogo Holding AG - verlässt Luxemburg und siedelt sich in der Schweiz an, schreibt die Schweizer Nachrichtenagentur sda. Die Gesellschaft habe ihren Sitz nach Pfäffikon im Kanton Schwyz verschoben.

Die luxemburgische Firma wurde bereits am 26. Dezember 2015 aufgelöst, wie auf dem "Legilux"-Portal zu lesen ist.

Die Änderung "bezwecke die Fokussierung auf die jeweiligen Geschäftstätigkeiten und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit", heißt es in dem Bericht. Die Geschäftstätigkeiten der Interogo Holding AG, vormals Inter Ikea Holding S.A., enthalten unter anderem Immobilien- und Finanzinvestitionen, Treasury Management und andere Dienstleistungsfunktionen.

Wie die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) berichtet, sei die Umsiedlung im Rahmen einer strukturellen Anpassung der Inter Ikea Group zu betrachten. Seit Mai diesen Jahres sei die Gruppe in zwei Bereiche aufgeteilt: Die Inter Ikea Holding B.V. in den Niederlanden wickelt Ikea-bezogene Geschäfte ab, die Interogo Holding konzentriert sich auf Investitionstätigkeiten. Die zwei Bereiche hätten getrennte Holdinggesellschaften, Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen. Beide Strukturen seien im Besitz der Interogo Fundation, einer Stiftung in Liechtenstein, die von der Gründerfamilie Kamprad kontrolliert wird.

Die Schweiz lockt mit niedrigen Steuersätzen

Da es sich um eine völlig neue Unternehmensstruktur handle, könnten noch keine Angaben zu Umsätzen gemacht werden, heißt es weiter.

Die steuerlichen Auswirkungen durch die Verlagerung in die Schweiz seien begrenzt, "da Dividendenzahlungen von Töchtern an Muttergesellschaften an beiden Standorten steuerfrei sind", schreibt die NZZ. Der Innerschweizer Kanton locke derzeit mit niedrigen Steuersätzen. In Pfäffikon liegen die Gewinnsteuern bei 12,7 Prozent.