Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Modehändler H&M will Umsatz bis 2030 verdoppeln
Wirtschaft 28.01.2022
Online-Shopping

Modehändler H&M will Umsatz bis 2030 verdoppeln

Am Luxemburger Bahnhof ist die Filiale verschwunden. Online läuft das Geschäft deutlich besser.
Online-Shopping

Modehändler H&M will Umsatz bis 2030 verdoppeln

Am Luxemburger Bahnhof ist die Filiale verschwunden. Online läuft das Geschäft deutlich besser.
Foto: AFP
Wirtschaft 28.01.2022
Online-Shopping

Modehändler H&M will Umsatz bis 2030 verdoppeln

Getragen werden soll das Wachstum durch den Ausbau des Onlinegeschäfts sowie den Eintritt in neue Märkte. Dazu gehört der Kosovo.

(dpa) - Die Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) hat sich mit Blick auf das erwartete Abebben der Corona-Pandemie ehrgeizige Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Bis spätestens 2030 will das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zu 2021 verdoppeln. Getragen werden soll das Wachstum durch den Ausbau des Onlinegeschäfts sowie den Eintritt in neue Märkte, wie die Schweden am Freitag in Stockholm mitteilten. Zudem soll die CO2-Bilanz verbessert werden. Um die Ziele zu erreichen, erhöht H&M seine Investitionen.


"The Good Project": Pop-up-Store für nachhaltige Mode
„Stil und Ethik sind absolut kompatibel“, findet Unternehmerin Myriam Assebane. Mit ihrem Onlineshop "Byoo Store" und dem temporären Concept-Store "The Good Project" will sie auch die Luxemburger davon überzeugen.

Es bleibe dabei das langfristige Ziel, die Erlöse bei hoher Profitabilität um zehn bis 15 Prozent pro Jahr zu steigern. Im laufenden Jahr will H&M Läden in sechs neuen Ländern eröffnen, so in Ecuador, Kosovo und Nord-Mazedonien. Auch soll der Onlinehandel in weitere Länder ausgerollt werden. Gleichzeitig will die Gruppe ihren CO2-Fußabdruck bis 2030 im Vergleich zu 2019 halbieren. Für 2022 kündigte H&M Investitionen von zehn Milliarden schwedische Kronen (956 Mio Euro) an.

Im Geschäftsjahr 2020/21 setzte das Unternehmen 199 Milliarden Kronen um - das waren währungsbereinigt zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn kletterte von 1,2 Milliarden Kronen auf 11 Milliarden Kronen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 6,50 Kronen je Aktie erhalten. Zudem will der Konzern eigene Anteile für drei Milliarden Kronen erwerben, um den Kurs zu stützen. Am Aktienkurs hatten die Anteilseigner zuletzt wenig Freude. Er fiel in den zwei Jahren der Pandemie um rund 15 Prozent, während der schwedische Leitindex OMX Stockholm 30 um fast 30 Prozent zulegte. 

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Ein Verkaufsgewinn hat dem Chemieriesen BASF das Jahresende 2014 versüßt. Der Ausblick aufs laufende Jubiläumsjahr ist aber verhalten. Unter anderem sorgt der abgestürzte Ölpreis weiter für Sorgenfalten.
Im vergangenen Jahr stieg der auf die Aktionäre entfallende Überschuss unter anderem dank eines verkaufsbedingten Gewinnsprungs im vierten Quartal um 7,6 Prozent auf 5,15 Milliarden Euro.