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Mitsubishi UFJ : Japanische Bank missachtet Luxemburger Gerichtsurteil
Die Mitsubishi UFJ Investor Services & Banking SA gehört zu einem der weltweit größten Finanzkonzerne.

Mitsubishi UFJ : Japanische Bank missachtet Luxemburger Gerichtsurteil

Foto: Reuters
Die Mitsubishi UFJ Investor Services & Banking SA gehört zu einem der weltweit größten Finanzkonzerne.
Wirtschaft 19.06.2017

Mitsubishi UFJ : Japanische Bank missachtet Luxemburger Gerichtsurteil

Laut der Gewerkschaft Aleba habe die in Luxemburg ansässige Bank Mitsubishi UFJ Investor Services & Banking einen ehemaligen Mitarbeiter nicht wieder eingestellt, obwohl ein Gerichtsurteil vom März 2017 eben dies forderte.

(M.G.) - Ein Mitarbeiter der japanischen Mitsubishi-Bank in Luxemburg hatte gegen seine Entlassung geklagt. Das Luxemburger Berufungsgericht gab dem Arbeitnehmer der Bank Recht, da er zu der Zeit Personalvertreter der Gewerkschaft Aleba und damit nicht legal kündbar war. Laut Gerichtsurteil ist die Bank daher verpflichtet den betroffenen Mitarbeiter wieder einzustellen. Und das sei bis heute nicht passiert, meldet nun die Aleba.

"Die Bank weigert sich schlicht und einfach die Entscheidung des Gerichts anzuwenden", empört sich die Aleba in einem Schreiben. 

Aus diesem Grund plant die Gewerkschaft sich noch in dieser Woche sowohl an den Arbeitsminister Nicolas Schmit als auch an die Gewerbeinspektion zu wenden. Des Weiteren wolle man die ABBL ebenfalls über das "inakzeptable Verhalten der Bank" informieren. Außerdem organisiert die Aleba Protestaktionen vor dem Sitz der Bank in der Route d'Arlon in Luxemburg-Stadt.

Die  Mitsubishi UFJ Investor Services & Banking S.A. (MIBL) gehört zur Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) und ist damit Teil einer der weltweit größten Finanzkonzerne. Die Bank hat sich 1974 in Luxemburg niedergelassen.




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