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„Mir gleewen net un de Kleeschen“
Kommentar Wirtschaft 29.06.2017 Aus unserem online-Archiv
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Der Kommentar

„Mir gleewen net un de Kleeschen“

Kommentar Wirtschaft 29.06.2017 Aus unserem online-Archiv
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„Mir gleewen net un de Kleeschen“

Laurent SCHMIT
Laurent SCHMIT
Handelskammerpräsident Michel Wurth erwartet keine Steuergeschenke, dennoch hat er eine lange Wunschliste. Doch nicht alles, was die Unternehmen an Vergünstigungen fordern, bringt die Luxemburger Wirtschaft voran.
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Über Steuerpolitik diskutiert man in Luxemburg meist im kleinen Kreis und hinter verschlossenen Türen. Beim „Steuerdialog“ des Finanzministers war das anders. Fünf Thesen zur Unternehmensbesteuerung.
Débat public: “Une fiscalité compétitive pour une croissance qualitative au Luxembourg“
 Chambre de Commerce Pierre gramegna Carlo Thelen Nicolas Buck Luxembourg le 2806.2017 ©Christophe Olinger
Neue internationale Regeln zwangen Luxemburg, seine großzügigen Steuervorteile für Gewinne auf Marken oder Patenten abzuschaffen. Nun kündigte Finanzminister Pierre Gramegna eine Neuauflage noch dieses Jahr an.
"In Steuerfragen ist Luxemburg ein gebranntes Kind", verteidigte Finanzminister Gramegna sein vorsichtiges Vorgehen.
Kampf gegen Steuertricks
Damit Missbräuche einfacher zu bekämpfen sind, sollen Steuerberater nationale Behörden über ihre Konstrukte informieren. Das will die EU-Kommission zur Regel in der 
Europäischen Union machen. 
In Luxemburg ist man nicht begeistert.
Das Ziel sei nicht manche Berufe in die Schmuddelecke zu stellen, sondern den Steuerverwaltungen zu helfen.
Die Regierung stimmte Anfang Juni einem neuen internationalen Steuerabkommen zu. Das allein macht Luxemburg allerdings nicht zum Vorkämpfer für Steuergerechtigkeit - ganz im Gegenteil.
Steuersenkungen für Unternehmen
Der Kampf gegen die Steuervermeidung internationaler Konzerne bringt zahlreiche neue internationale Regeln mit sich. Deren Auswirkungen und die Besonderheiten der Luxemburger Steuerlandschaft machen die kommende Steuerreform zu einem risikoreichen Unterfangen.
Finanzminister Pierre Gramegna sieht einen finanziellen Spielraum, um die Steuern für Unternehmen zu senken. Nicht alle teilen seinen Optimismus.