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Ryanair: Keine konkreten Pläne in Luxemburg
Wirtschaft 11.04.2016 Aus unserem online-Archiv
Meldung im "Trierischer Volksfreund"

Ryanair: Keine konkreten Pläne in Luxemburg

Die Ryanair-Maschinen sollen ab Winter 2016/2017 den Findel anfliegen.
Meldung im "Trierischer Volksfreund"

Ryanair: Keine konkreten Pläne in Luxemburg

Die Ryanair-Maschinen sollen ab Winter 2016/2017 den Findel anfliegen.
Foto: LW-Archiv
Wirtschaft 11.04.2016 Aus unserem online-Archiv
Meldung im "Trierischer Volksfreund"

Ryanair: Keine konkreten Pläne in Luxemburg

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Der Billigflieger Ryanair soll ab kommendem Winter den Findel anfliegen, so die Tageszeitung aus Trier am Montag. Doch die Pläne sind offenbar doch nicht so konkret, wie angenommen.

(TJ/rar) - Die vermuteten Luxemburg-Pläne des irischen Billigfliegers Ryanair sind offenbar doch nicht so konkret, wie die Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" am Montag berichtet hatte.

Unter Berufung auf den Geschäftsführer des Hunsrück-Airports, Markus Bunk, hatte der "TV" gemeldet, dass Ryanair, Hauptkunde bei Passagierflügen vom Hahn, "ab dem Winterflugplan wohl von Luxemburg aus fliegen" werde.

Bunk, der bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Bürger für den Hahn gesprochen hatte, sagte dagegen am Montag gegenüber dem "Tageblatt", er sei falsch zitiert worden und dementiert, dass Ryanair ab diesem Winter von Hahn nach Luxemburg wechseln werde.

Auf Luxemburger Seite, sowohl beim Transportministerium als auch beim Flughafenbetreiber LuxAirport, gibt es in Sachen Ryanair ebenfalls keine neue Sachlage zu vermelden. Wie LuxAirport-Direktor Johan Vanneste auf Nachfrage hin am Montag bestätigte, fänden derzeit keine konkreten Verhandlungen mit den Iren statt.

Eine Pressesprecherin des Flughafens Hahn sagte, derzeit gebe es keine konkreten Neuigkeiten. Man habe lediglich "Gerüchte" über einen Markteintritt von Ryanair in Luxemburg gehört.

Erst am 5. April hatte LuxAirport mit stark steigenden Fluggastzahlen auf sich aufmerksam gemacht. In der Tat stieg das Passagieraufkommen zwischen Januar und März im Vergleich zum Vorjahr um satte 22 Prozent.



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