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Mehr Klarheit für Anleger
Wirtschaft 2 Min. 24.05.2018

Mehr Klarheit für Anleger

Klare Aussage: die EU-Kommissare Valdis Dombrovskis (l.) und Jyrki Katainen.

Mehr Klarheit für Anleger

Klare Aussage: die EU-Kommissare Valdis Dombrovskis (l.) und Jyrki Katainen.
Foto: AFP
Wirtschaft 2 Min. 24.05.2018

Mehr Klarheit für Anleger

Mara BILO
Mara BILO
Was ist grün, was nicht: Die Kommission schlägt ein Klassifikationssystem vor, das Anlegern europaweit helfen soll, umweltbewusste Investitionsentscheidungen zu treffen. Dadurch erhofft sich die Brüsseler Behörde, privates Kapital in nachhaltige Anlagen umzulenken.

Die EU-Kommissare Valdis Dombrovskis und Jyrki Katainen haben gestern das bereits im März angekündigte Klassifikationssystem – auch Taxonomie genannt – für nachhaltige Finanzprodukte vorgestellt. Im Kern des Vorschlages: eine Reihe von Anforderungen, die ein Finanzprodukt erfüllen muss, um als nachhaltig eingestuft zu werden. Das bedeutet mehr Klarheit für Investoren. Denn: Finanzunternehmen – wie etwa Investmentfonds, Versicherungsunternehmen und Vermögensverwalter –, die Anlagen im Namen ihrer Kunden verwalten, müssen diese über die Auswirkung ihrer Anlagen auf die Umwelt unterrichten.


European commission president Jean-Claude Juncker (L) shakes hands with united nations secretary-general envoy for climate action Michael Bloomberg during the green finance conference at the European commission headquarters on March 22, 2018, in Brussels. / AFP PHOTO / Ludovic MARIN
Finanzsektor im Visier: Die Zeichen stehen auf Grün
Durch einen neuen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums will die Europäische Kommission den Finanzsektor dazu ermutigen, gegen die Folgen des Klimawandels mitzukämpfen. Luxemburg hat bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen.

Zum einen muss die grüne Investitionsmöglichkeit „wesentlich zu mindestens einem der genannten Umweltziele beitragen“. Diese Ziele lauten: Klimaschutz; Klimawandelanpassung; nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen; Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft mit Abfallvermeidung und Recycling; Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung; und Schutz gesunder Ökosysteme. Darüber hinaus müssen die Anlagen, die als nachhaltig gekennzeichnet werden, auch keines der sechs Umweltziele „erheblich beeinträchtigen“, sowie bestimmte soziale Absicherungsmaßnahmen und Prüfkriterien einhalten.

„Das sollte dem ,Greenwashing‘ ein Ende setzen“, darauf weist EU- Kommissar Dombrovskis hin. Unter der englischen Redewendung – übersetzt: „grünes Waschen“ – versteht man das Verkaufen von Produkten, die fälschlicherweise als nachhaltig gekennzeichnet werden.

Referenzwerte für CO2-Ausstoß

Teil der vorgestellten Vorschriften sind auch zwei Referenzwerte für CO2-Emissionen, die eine „zuverlässige Darstellung der wirtschaftlichen Realität“ ermöglichen sollen. „Referenzwerte können die Nachhaltigkeit eines Investitionsproduktes messen“, erklärt Dombrovskis. „Wir möchten den Investoren ein geeignetes Instrument an die Hand geben, das ihnen erlaubt, diese Leistungen zu vergleichen.“


Bourse de Luxembourg, Foto:Gerry Huberty
„Die Zukunft des Finanzwesens ist nachhaltig“
Julie Becker, Vorstandsmitglied der Bourse de Luxembourg, über die erste „grüne Börse“ der Welt.

Die Europäische Kommission schlägt zwei Referenzwerte vor: einen für geringe CO2-Emissionen, der auf dem Standardwert für CO2-Emissionen beruht, und einen anderen für positive CO2-Emissionen, der über die festgelegten Standardwerte hinausgeht. Je nachdem, mit welchem der beiden Werte ein Produkt gekennzeichnet ist, können sich Anleger entscheiden.



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