Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Marke „Luxemburger Wort“ bleibt stabil
Das „Luxemburger Wort“ kann seine Reichweite stabilisieren. Dazu trägt auch die zunehmende Nutzung der E-Paper-Ausgabe bei.

Marke „Luxemburger Wort“ bleibt stabil

Foto: Gerry Huberty
Das „Luxemburger Wort“ kann seine Reichweite stabilisieren. Dazu trägt auch die zunehmende Nutzung der E-Paper-Ausgabe bei.
Wirtschaft 2 Min. 29.03.2018

Marke „Luxemburger Wort“ bleibt stabil

Roland ARENS
Roland ARENS
TNS ILRes Plurimedia: Internetmedien legen weiter zu, Magazine, TV und Radio verlieren an Reichweite.

Die Marke „Luxemburger Wort“ erreicht mit der gedruckten Zeitung und ihren digitalen Ausgaben jeden Tag 257 100 Einwohner in Luxemburg und stabilisiert damit ihre führende Position unter den Luxemburger Medien. Wie die neuen Zahlen der Studie „TNS ILRes Plurimedia 2018“ zeigen, stehen vor allem Magazine unter Druck. Aber auch Fernsehen und Radio verlieren weiter an Reichweite.

Zwei Drittel aller Luxemburger lesen „Wort“


Saint-Paul vu du ciel - Luxemburger Wort - Photo : Pierre Matgé
170 Jahre Luxemburger Wort
Am 23. März 1848 erschien die erste Ausgabe des Luxemburger Wort. Die LW-Redaktion schaut zurück auf 170 Jahre Zeitungsgeschichte und wagt den Blick in die Zukunft.

Diese Zahlen ergeben sich aus der neuesten Studie „TNS ILRes Plurimedia“, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Reichweitenmessung der Medien in Luxemburg wird im Auftrag der drei großen Verlagsgruppen Saint-Paul Luxembourg (Herausgeber des „Luxemburger Wort“), Editpress (Tageblatt) und IP Luxembourg/CLT-Ufa (RTL) in Zusammenarbeit mit der Regierung erstellt. Für die repräsentative Umfrage wurden im Zeitraum zwischen September 2017 und Februar 2018 insgesamt 4153 Personen nach ihrer Mediennutzung befragt.

TV und Radio verlieren erneut Reichweite

Die aktuelle Studie bestätigt den Trend zur steigenden Internetnutzung, wovon die einzelnen Onlineangebote profitieren. So legte wort.lu in der Reichweite zu (18,1 %), während rtl.lu weiter klar den Spitzenplatz belegt (29,7 %) vor lessentiel.lu (18,7 %). Demgegenüber müssen Fernsehen und Radio weitere, zum Teil kräftige Einbußen hinnehmen im Vergleich zu vorherigen Ergebnissen der Studie. 

RTL Radio Lëtzebuerg als Platzhirsch kommt auf 176800 Zuhörer ab zwölf Jahren, gefolgt von Eldoradio mit 95400 Zuhörern. Die Einschaltquote des RTL-Senders geht damit erneut deutlich zurück, während sich der öffentlich-rechtliche „100,7“ bei 29 600 Zuhörern am Tag etwas verbessert. 

Beim Fernsehen setzt sich der rückläufige Trend von RTL Télé Lëtzebuerg fort. Für das luxemburgische RTL-Programm wurden jetzt 102 700 Zuschauer pro Tag ermittelt. Damit liegt die Einschaltquote bei 20 Prozent, gegenüber 20,4 Prozent vor einem halben Jahr.

Magazine weiter stark unter Druck

Zu den Verlierern in der Mediennutzung gehören vor allem die Magazine. „Télécran“ aus dem Haus Saint-Paul Luxembourg verliert zwar spürbar, bleibt aber mit 81600 Lesern klar die Nummer eins vor der „Revue“ (51300), die ebenfalls erneut deutlich an Lesern einbüßt. Auch Paperjam und vor allem AutoMoto und Auto-Revue stehen unter Druck. 

Zu den klaren Gewinnern der ersten Plurimedia-Studie des Jahres 2018 gehört dagegen das Gratisangebot „iMail“ mit den „iMail News“. Das Werbemedium kommt mittlerweile auf stattliche 210000 Nutzer pro Woche, was einer Reichweite von 42,3 Prozent entspricht.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

"Luxemburger Wort" gewinnt Leser hinzu
Immer mehr Menschen informieren sich im Internet. Demgegenüber sinkt oder stagniert die Zahl der Nutzer von traditionellen Medien – bei immer noch beachtlichen Werten, so die TNS ILReS Plurimedia Studie.
Das "Luxemburger Wort" erreicht 258.500 Leser und damit über zwei Drittel aller Luxemburger und mehr als die Hälfte aller Einwohner des Landes.
Staatliche Medienförderung: Zum Sterben zu viel ...
Am Dienstagnachmittag debattiert das Parlament über die Zukunft der Medienförderung. Lesen Sie hier einige Überlegungen, wie und wie weit die öffentliche Hand sich in die Gestaltung der Medienlandschaft einmischen sollte.
Was soll Vorrang haben: Die Anzahl verschiedener Medien oder ihre Fähigkeit, auch tiefgründig zu arbeiten?