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Luxemburger kauften im Januar weniger Autos
Wirtschaft 17.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Automarkt

Luxemburger kauften im Januar weniger Autos

Mit 3205 verkauften Autos sank der Neuwagenabsatz im Januar um 6,1 Prozent unter den Vorjahreswert. 
(Foto: Anouk Antony)
Automarkt

Luxemburger kauften im Januar weniger Autos

Mit 3205 verkauften Autos sank der Neuwagenabsatz im Januar um 6,1 Prozent unter den Vorjahreswert. (Foto: Anouk Antony)
Foto:Anouk Antony
Wirtschaft 17.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Automarkt

Luxemburger kauften im Januar weniger Autos

Die Luxemburger haben im Januar deutlich weniger Autos gekauft. Die Zahl der Automobil-Neuzulassungen schrumpfte um 6,1 Prozent. Der Trend in der Europäischen Union läuft insgesamt in die andere Richtung: der Absatz kletterte um 6,7 Prozent.

(dpa/ndp) - Der europäische Automarkt hat im Januar weiter zugelegt. Dank zweistelliger Zuwächse in Spanien und Italien kletterte der Absatz in der Europäischen Union im Januar um 6,7 Prozent auf knapp eine Million Fahrzeuge, wie der Branchenverband Acea am Dienstag mitteilte. Damit stieg der Absatz den 17. Monat in Folge.

In allen größeren Märkten wurden mehr Autos verkauft. In Spanien sprangen die Neuzulassungen um 27,5 Prozent nach oben, Italien verzeichnete ein Plus von 10,9 Prozent. In Großbritannien (+6,7%) und Frankreich (+6,2%) legten die Verkäufe etwa auf dem Niveau des Gesamtmarkts zu. In Deutschland stieg der Absatz unterdurchschnittlich um 2,6 Prozent, in Griechenland wurden mit nur knapp 5900 Autos 8,4 Prozent weniger verkauft als vor einem Jahr - im Gesamtjahr 2014 hatte der Markt in Hellas noch um gut 21 Prozent zugelegt.

3205 Autos in Luxemburg

Hingegen setzt sich der Abwärtstrend in Luxemburg fort. Mit 3205 verkauften Autos sank der Neuwagenabsatz im Januar um 6,1 Prozent unter den Vorjahreswert. Wegen der TVA-Erhöhung im Januar, haben viele Kunden ihren Neuwagen noch im Dezember gekauft. Laut offiziellen Zahlen der „Société nationale de circulation automobile“ belief sich die Zahl der Neuzulassungen für das gesamte Jahr 2014 auf 49 793 Einheiten (plus 3 169 Fahrzeuge oder 6,80 Prozent). 

USA und China legen zu

Die deutschen Hersteller konnten zum Jahresstart überwiegend überzeugen. Am besten schnitten Opel/Vauxhall und Daimler ab mit einem Verkaufsplus von 15,9 beziehungsweise 15,0 Prozent. Die BMW-Gruppe verkaufte immerhin noch 8,6 Prozent mehr Fahrzeuge. Volkswagen musste sich hingegen wegen schleppender Verkäufe bei Audi und Skoda mit einem durchschnittlichen Plus von 6,8 Prozent zufriedengeben.

Die beiden großen Automobilmärkte USA und China legten sogar zweistellig zu. In den USA stieg die Nachfrage im Januar um 14 Prozent, in China um 13 Prozent, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin mitteilte.


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