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Die Zeit für den nächsten Schritt ist gekommen
Wirtschaft 2 Min. 06.07.2021
Luxemburger Gründerszene

Die Zeit für den nächsten Schritt ist gekommen

Franz Fayot: "Luxemburgs Gründerszene hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt."
Luxemburger Gründerszene

Die Zeit für den nächsten Schritt ist gekommen

Franz Fayot: "Luxemburgs Gründerszene hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt."
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 2 Min. 06.07.2021
Luxemburger Gründerszene

Die Zeit für den nächsten Schritt ist gekommen

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
Nach den positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren will sich die Start-up-Szene in Luxemburg weiterentwickeln.

„Luxemburgs Gründerszene hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt.“ Diese Meinung äußerte Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) am Montag auf einer Konferenz mit dem Titel „Towards the next level“ im Kongresszentrum Luxexpo und belegte es mit aktuellen Zahlen. Seit der Gründung des ersten Inkubators im Jahr 1998, dem Technoport, haben sich weitere öffentliche und private Initiativen etabliert. Demnach zählt das Ökosystem „Startup Luxembourg“ derzeit über 15 Inkubatoren und Acceleratoren, zahlreiche finanzielle Unterstützungsleistungen für jedes Entwicklungsstadium und Dutzende von auf die Unternehmensgründung ausgerichtete Veranstaltungen.  

Franz Fayot: "Die Zeit ist gekommen, den nächsten Schritt zu wagen."
Franz Fayot: "Die Zeit ist gekommen, den nächsten Schritt zu wagen."
Foto: Anouk Antony

Die Zahl der Start-up-Gründungen ist seit 1998 kontinuierlich gestiegen: In Luxemburg wurden in den vergangenen fünfzehn Jahren mehr als 500 Start-ups gegründet. Sogar im schwierigen Corona-Jahr sind 48 Start-ups entstanden, davon 19 Prozent im Bereich der Informationstechnologien und 17 Prozent im Bereich der Fintechs.

Rund 32 Prozent der in Luxemburg gegründeten Start-ups sind der Sparte „Big Data und Data-Science“ zuzurechnen, 23 Prozent beschäftigen sich mit Software & Applications. Weitere 21 Prozent widmen sich dem Bereich Cybersecurity und Risk Management, 20 Prozent der Künstlichen Intelligenz und 15 Prozent dem E-Commerce. Die Luxemburger Start-ups sind in Bereichen wie FinTech, InduTech, CleanTech und HealthTech sowie in den Automobil-, Raumfahrt- und Cybersicherheit-Technologien tätig, so der Minister.

„Start-up-Standort Luxemburg fördern“

Franz Fayot betonte auch die einzigartige Rolle des Hochleistungsrechners MeluXina, der seit Anfang Juni einsatzbereit und sowohl für große Unternehmen als auch für kleine Start-up zugänglich ist. Ein wesentliches Instrument der staatlichen Förderung sei das Programm Fit4Start. Zehn Ausgaben wurden seit 2015 organisiert, mehr als 2.000 Start-ups haben sich in den vergangenen Jahren beworben und sieben Millionen Euro insgesamt wurden an Start-ups ausgegeben.  

„Unser Ökosystem hat einen gewissen Reifegrad erreicht. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Förderung Luxemburgs als Start-up-Standort zu beschleunigen“, berichtete der Minister auf der Konferenz. 

Neuestes Projekt ist das Portal www.startupluxembourg.com. Die neue Plattform soll die Sichtbarkeit der luxemburgischen Gründerszene bei Publikum, Partnern und Investoren erhöhen und die Start-ups aus den verschiedenen Sparten besser miteinander vernetzen.

Sascha Baillie: "Webseite soll nicht als reines Informationsportal diesen, sondern wir möchten den direkten Austausch ermöglichen."
Sascha Baillie: "Webseite soll nicht als reines Informationsportal diesen, sondern wir möchten den direkten Austausch ermöglichen."
Foto: Anouk Antony

Gründer sollen einen Überblick zu öffentlichen und privaten Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten bekommen. Zudem sollen sie auf der Plattform die Möglichkeit haben, neben Geschäftsmodellentwicklungen auch ihr Netzwerk auszubauen und Investoren zu finden. Das Portal berichtet über News, Events und Trends rund um die junge Gründerszene in Luxemburg. Zusätzlich gibt es eine Datenbank mit Informationen zu den zahlreichen Start-ups in Luxemburg. 

„Die Webseite soll nicht als reines Informationsportal diesen, sondern wir möchten den direkten Austausch sowohl zu Inkubatoren und Start-ups als auch zu institutionellen Akteuren ermöglichen“, sagte Sascha Baillie, CEO von Luxinnovation. „Daher ist es auch keine reine Luxinnovation-Plattform. Das Portal gehört der gesamten Luxemburger Gründerszene“, fügte sie hinzu. 

„Aus unserer Sicht bietet das Portal einen guten Überblick über alle Akteure, Investoren und Partnern aus der Gründerszene und hilft dabei, gewisse Prozesse zu beschleunigen“, meinte auch Philippe Linster, CEO des House of Start-ups. Entscheidend sei jetzt, die Plattform weiterzuentwickeln und mit Leben zu füllen, so Sascha Baillie. 

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