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Luxemburger Fonds halten Rekordvermögen
Wirtschaft 03.01.2021

Luxemburger Fonds halten Rekordvermögen

Die Rückschläge, die Luxemburgs Fondsbranche erfährt, sind bislang immer nur von kurzer Dauer.

Luxemburger Fonds halten Rekordvermögen

Die Rückschläge, die Luxemburgs Fondsbranche erfährt, sind bislang immer nur von kurzer Dauer.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 03.01.2021

Luxemburger Fonds halten Rekordvermögen

Marco MENG
Marco MENG
Die wachsende Zuversicht an den Börsen spiegelt sich auch in der Performance der Investmentvehikel wider.

Zum 30. November 2020 belief sich das Gesamtnettovermögen der Luxemburger Investmentfonds auf 4.882,411 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von knapp 208 Milliarden Euro innerhalb eines Monats und die höchste Summe, die je von den Investmentfonds, die in Luxemburg aufgelegt sind, verwaltet wurde. Der nächsthöchste Betrag waren 4.789,797 Milliarden Euro im Januar 2020. 

Der Volumenanstieg im November ist die Summe aus Neuinvestitionen in die Fonds in Höhe von 22,185 Milliarden Euro (plus 0,47 Prozent) und der positiven Entwicklung der Finanzmärkte in Höhe von 185,561 Milliarden Euro (plus 3,97 Prozent), teilt dazu die Finanzaufsichtsbehörde CSSF mit. 

In den letzten zwölf Monaten stieg das Volumen des Fondsvermögens damit um 4,56 Prozent. 

Positiv gestimmt 

Die globalen Aktienmärkte erholten sich im November mit einem positiven Effekt auf alle Fondskategorien, „was hauptsächlich auf mehrere erfolgreiche Covid-19-Impfstoffstudien und das Ende der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen zurückzuführen ist“, analysiert die CSSF. 


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Fonds, die in europäische Aktien investieren, konnten trotz eines Wiederanstiegs der Covid-19-Infektionsraten und der Wiedereinführung teilweiser Lockdown-Maßnahmen in mehreren europäischen Ländern starke Renditen ausweisen. Fonds, die in US-Aktien investieren, spürten ebenfalls eine Erholung der Aktienkurse, unterstützt durch eine steigende interne Nachfrage und sich verbessernde internationale Handelszahlen, während japanische Aktien und solche aus asiatischen Schwellenländern von besseren Wirtschaftsdaten und dem neuen Freihandelsabkommen „Regional Comprehensive Economic Partnership“ (RCEP), das von 15 asiatischen Nationen unterzeichnet wurde, profitieren.

Nachdem die Börsen mit Beginn der Pandemie in Europa und den USA mit starken Kursrückgängen reagiert hatten, erholten sich die Kurse bald wieder. Der DAX in Frankfurt hatte letztlich das abgelaufene Jahr mit einem Plus von vier Prozent beendet. Im Gesamtjahr legte der Dow Jones in New York um 7,3 Prozent zu und der breiter gefasste S&P 500 erreichte sogar ein Plus von 16,3 Prozent, das ist eine Steigerung um 66 Prozent gegenüber seinem tiefsten Stand am 23. März während der ersten Welle der Pandemie.

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