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Luxemburg unter den Top drei
Wirtschaft 23.01.2018 Aus unserem online-Archiv
Lebensstandard-Index

Luxemburg unter den Top drei

Unter den insgesamt sehr positiven Werten fällt der mittelmäßige Rang Luxemburgs bei der Beschäftigungsquote auf.
Lebensstandard-Index

Luxemburg unter den Top drei

Unter den insgesamt sehr positiven Werten fällt der mittelmäßige Rang Luxemburgs bei der Beschäftigungsquote auf.
(Foto: Guy Jallay)
Wirtschaft 23.01.2018 Aus unserem online-Archiv
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Luxemburg unter den Top drei

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
Das Großherzogtum bietet laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums die beste Lebensqualität unter den Industrienationen.

(ndp) - Luxemburg bietet laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums die beste Lebensqualität unter den Industrienationen. Im jährlich erstellten „Inclusive Development Index“​ belegt Luxemburg 2018 den dritten Rang von insgesamt 103 untersuchten Ländern. Das Großherzogtum liegt damit hinter Norwegen und Island, aber vor den G7-Staaten Deutschland (12), Kanada (17), Frankreich (18), Großbritannien (21), den USA (23), Japan (24) und Italien (27).

Unter den insgesamt sehr positiven Werten fällt der mittelmäßige Rang Luxemburgs bei der Beschäftigungsquote auf. Auch in den Bereichen Gesundheit /Lebenserwartung und den Schadstoffemissionen schneidet Luxemburg mittelmäßig ab.

Im Fünf-Jahres-Trend liegt Luxemburg bei den Themen "Integration" und "Armut" ganz klar im unteren Bereich.

An diesem Dienstag treffen sich in Davos an mehr als 3000 Wirtschaftslenker und Politiker aus aller Welt. Immer lauter wird dabei von Jahr zu Jahr die Kritik, dass Wirtschaftswachstum allein den Menschen nicht unbedingt eine Verbesserung ihrer Lebenssituation bringt. So prangerte die Hilfsorganisation Oxfam an, dass Wohlstand sich immer stärker auf die ohnehin schon Reichen konzentriere.

Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Das WEF selbst räumt ein, dass die zentrale Kenngröße zur Wirtschaftsleistung eines Landes - das Bruttoinlandsprodukt - zu kurz greift. Im eigenen Ranking werden deshalb Kategorien wie Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit hinzugenommen, um beispielsweise zu sehen, wie sehr die heutige Staatsverschuldung künftige Generationen belastet. So seien die USA zwar eines der Länder mit dem höchsten Wachstum, allerdings würden längst nicht alle Menschen daran teilhaben, stellte das Weltwirtschaftsforum fest.

Wirtschaftspolitik setze trotz besorgniserregender sozialer Ungleichheit noch zu sehr auf kurzfristiges Wachstum, hieß es weiter. Die Bevölkerung erwarte dagegen ein „Nettoergebnis“​ und das seien „breite, nachhaltige Fortschritte bei den Lebensstandards“, sagte Richard Samans vom Weltwirtschaftsforum.


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