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Luxemburg kooperiert mit NASA

(TJ) - Wie kann man Weltraumressourcen nutzbar machen? Diese Frage soll die Luxembourg Space Agency untersuchen. Um diesem Zentrum bestmögliche Arbeitsbedingungen zu verschaffen, hat das Großherzogtum am Dienstag Abkommen mit der amerikanischen Weltraumbehörde NASA unterzeichnet. Wirtschaftsminister Etienne Schneider wohnte der Unterzeichnung persönlich bei.

Das Abkommen sieht vorrangig den Austausch von Informationen und Erkenntnissen vor. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des 70. Weltraumkongresses in Washington statt.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 24 Minuten

Ärger wegen Corona-Abstand: Prügelei in Perl

Ein Streit ums Abstandshalten wegen Corona hat in der Warteschlange vor dem Leergutautomaten in einem Geschäft in Perl, jenseits von Schengen, eine Schlägerei mit einem Schwerverletzten ausgelöst. Ein Kunde hatte seinen Hintermann verbal attackiert, weil dieser den 1,5-Meter Mindestabstand offensichtlich nicht einhielt, teilte die Polizei in Merzig am Donnerstag mit. Als der 59-Jährige aber nicht abrückte, legte der Kunde mit weiteren Beleidigungen nach. Daraufhin bekam er von dem Hintermann eine Ohrfeige, die der 25-Jährige prompt mit mehreren Faustschlägen gegen den Kopf erwiderte.

Dabei erlitt der 59 Jahre alte Hintermann nach Angaben der Polizei schwere Gesichtsverletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Beide Männer bekommen nun eine Strafanzeige, teilte die Polizei weiter mit.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:04

Auto bleibt nach Unfall auf Fahrerseite liegen

(P.S.) Am Mittwochabend kam es zu einem Verkehrsunfall in Derenbach. Eine Frau verlor beim Abbiegen aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen. Dabei fuhr sie über einen Holzpoller am rechten Fahrbahnrand. 

Durch die Kollision kippte das Auto auf die Fahrerseite und rutschte einige Meter über den Asphalt, bevor es zum Stillstand kam. 

Die Unfallfahrerin wurde nur leichtverletzt. Am Wagen entstand Totalschaden. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:56

Gewaltsamer Überfall auf Jugendlichen

(P.S.) Zu einem Überfall mit Gewalteinwirkung kam es am Mittwochnachmittag in Bartringen. Zwei noch unbekannte Täter griffen gegen 16.30 Uhr einen Jugendlichen in den Rue de Dippach an.

Nachdem sie mit Schlägen auf das Opfer eingewirkt hatten, entwendeten die Täter ihm das Mobiltelefon sowie die Bankkarte. Der Jugendliche wurde bei dem Angriff verletzt und musste ärztlich versorgt werden. 

Die Täter konnten nicht ermittelt werden. Ermittlungen wurden eingeleitet und Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:32

Polizisten stellen bei Autofahrer Drogen sicher

Polizisten haben in der Nacht zum Donnerstag bei einem Autofahrer eine größere Menge Drogen gefunden. Der Mann war der Polizei gegen 23 Uhr wegen seiner auffälligen Fahrweise auf der Autobahn A4 gemeldet worden. Er konnte schließlich in Beles ermittelt werden.  Ein Alkoholtest war zwar negativ, ein Drogenschnelltest aber nicht. Bei den beiden Insassen wurden zudem rund 33 Gramm Cannabis sichergestellt. 

Auch in Schifflingen und Heisdorf wurden zwei Fahrer wegen ihrer Fahrweise kontrolliert. In beiden Fällen war der Alkoholtest negativ. Gegen einen der Fahrer bestand sogar bereits ein Fahrverbot. Sein Auto wurde deshalb beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:00

Mord in Trier: Hinweise nach „Aktenzeichen XY... ungelöst“

(dpa) - Zum Mord an einer Frau in Trier vor mehr als 30 Jahren sind nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ am Mittwochabend drei Hinweise eingegangen. Ermittler der Kriminalpolizei werden diese nun überprüfen und auswerten, wie ein Sprecher der Polizei in Trier am Donnerstag sagte. Man sei sich im Klaren darüber, dass es „recht schwierig“ sei, darauf zu hoffen, dass sich jemand noch konkret an Beobachtungen vom August 1989 erinnere. Damals war die 32-jährige Beatrix Hemmerle in ihrer Wohnung von einem Unbekannten erstochen worden.

Um den Fall noch aufzuklären, hat die Polizei den Fall neu aufgerollt und aufgrund von neuen Spuren jetzt einen DNA-Reihentest gestartet. In einem ersten Schritt wurden in dieser Woche gut 100 Männer angeschrieben, um eine Speichelprobe abzugeben. „Die Resonanz auf die verschickten Einladungsschreiben ist recht hoch“, sagte der Polizeisprecher. Erste DNA-Proben seien bereits entnommen worden, weitere Termine wurden vereinbart.

Die gut 100 Angeschriebenen sind laut Polizei der erste Teil von insgesamt 450 Männern, die im Zuge der Ermittlungen zum Mord am Hemmerle personalisiert worden waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Er war über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung eingedrungen. Ihr damals zwölfjähriger Sohn, der durch Schreie und Kampfgeräusche wach wurde, fand die Mutter im Sterben.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:14

Drei Verletzte bei Autounfällen am Mittwochabend

(SC) - Auf der Route du Vin bei Remich ereignete sich am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr ein Unfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Einsatzkräfte aus Remich und Bettemburg waren zur Stelle.

Gegen 22.30 Uhr überschlug sich auf der Autobahn A13 in Richtung Petingen zwischen Altwies und Frisingen ein Auto. Bei diesem Zwischenfall wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Remich, Frisingen und Mondorf waren vor Ort.

Um die gleiche Zeit ereignete sich in Esch/Alzette an der Porte de France ein weiterer Vorfall, bei dem Einsatzkräfte einschreiten mussten. Ein Mülleimer hatte in einer Wohnung Feuer gefangen - verletzt wurde hierbei jedoch niemand.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:55

Rheinland-Pfalz: Abschuss von Wölfen nicht zur Diskussion

(dpa/lrs) - Nach einem Angriff auf Schafe oder andere Nutztiere können in Deutschland Wölfe auch auf Verdacht mit behördlicher Genehmigung abgeschossen werden - in Rheinland-Pfalz ist es bislang noch nie dazu gekommen. „Aktuell steht eine artenschutzrechtliche Ausnahme zur Tötung eines Wolfs in Rheinland-Pfalz nicht zur Diskussion“, sagt eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mainz.

Im Westerwald oder in der Eifel habe es bislang keinen Wolf gegeben, der einen Abschuss erfordert hätte, sagte die Sprecherin. „Es hat sich bewährt, dass das Land Rheinland-Pfalz das Präventionsgebiet Westerwald im Jahr 2018 ausgewiesen hat und hier schon viele Weidezäune mit Fördermitteln des Landes "wolfssicher" gemacht wurden.“

Der Managementplan des Landes für den Umgang mit der unter Naturschutz stehenden Tierart wurde bereits 2015 eingeführt, schon vor dem ersten Nachweis eines Wolfs in Rheinland-Pfalz. Er setzt vor allem auf Prävention. So werden Risse von Nutztieren vollständig entschädigt, wenn sie nachweislich von einem Wolf verursacht wurden. In den ausgewiesenen Präventionsgebieten werden Vorkehrungen wie wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde mit Landesmitteln gefördert. Als letzte Möglichkeit ist auch vorgesehen, „Wölfe durch behördliche Anordnung der Natur zu entnehmen“, sofern die Voraussetzungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz dafür gegeben sind. „Im Vordergrund müssen die Bemühungen um die Koexistenz von Weidetieren und Wölfen stehen“, sagte die Sprecherin des Ministeriums.

Gestern

Neue Proteste gegen Lukaschenko trotz Polizeigewalt in Belarus

(dpa) – Trotz massiver Polizeigewalt haben den vierten Abend in Folge Menschen in vielen Städten in Belarus (Weißrussland) gegen Wahlfälschung unter Präsident Alexander Lukaschenko protestiert. In mehreren unabhängigen Kanälen des Nachrichtendienstes Telegram war auf Videos zu sehen, wie Menschen in Minsk, Grodno, Brest und anderen Städten Lukaschenko dazu aufriefen, die Gewalt zu beenden und abzutreten. Zugleich wuchs die Solidarität mit den Demonstranten. In Minsk traten mehr als 100 Ärzte gegen Gewalt auf. Der prominente Moderator des Staatsfernsehens, Wladimir Karanik, kündigte angesichts der „Lügen“ und „Gewalt“ demonstrativ seinen gut bezahlten Posten.

In mehreren Städten bildeten sich Menschenketten gegen die Polizeigewalt. Bei der Präsidentenwahl am Sonntag hatte Lukaschenko, der seit mehr als 26 Jahren im Amt ist und als „letzter Diktator Europas“ gilt, sich zum sechsten Mal als Sieger ausrufen lassen – mit 80,08 Prozent der Stimmen. Seine Gegner sehen dagegen die 37 Jahre alte Kandidatin Swetlana Tichanowskaja als Siegerin. Sie ist unter dem Druck der Behörden in das EU-Land Litauen geflohen.     

Empörung in Frankreich nach mutmaßlich antisemitischem Überfall

(dpa) - Die französische Justiz untersucht einen brutalen und mutmaßlich antisemitischen Überfall auf einen 29-Jährigen in Paris. Es werde wegen Raubes in Verbindung mit Gewalttätigkeiten und einem religiösen Motiv ermittelt, wie Justizkreise am Mittwoch bestätigten. Der Fall sorgt für Empörung: Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo verurteilte eine „gewalttätige und schändliche antisemitische Aggression“. Justizminister Éric Dupond-Moretti teilte mit, er könne sich zwar nicht zu der laufenden Untersuchung äußern, wisse aber um das Entsetzen der gesamten jüdischen Gemeinschaft. Der Ex-Anwalt sprach auch von einem „Entsetzen der ganzen Nation“.

Der Mann war in einem Wohnhaus im Nordosten der Metropole von zwei Männern geschlagen und gewürgt worden. Sie beschimpften ihn als Juden und stahlen ihm eine wertvolle Armbanduhr, wie französische Medien unter Berufung auf Angaben des Mannes berichteten. Im Treppenhaus sei das Opfer dann in Ohnmacht gefallen. Der Verband BNVCA, der gegen Antisemitismus eintritt, teilte mit, das Opfer sei 29 Jahre alt und habe bereits in der vergangenen Woche Anzeige erstattet. Der BNVCA-Vorsitzende Sammy Ghozlan erklärte ergänzend laut Nachrichtenagentur AFP, der Mann habe eine Kippa getragen, als er angegriffen wurde.    

Kurzmeldungen Lokales 12.08.2020

Zwei Verkehrsunfälle am Mittwochnachmittag

(P.S.) Am Mittwochnachmittag kam es zu zwei Unfällen auf den Straßen des Landes.

Gegen 12.30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Boxhorn. Dabei wurde eine Person verletzt. Im Einsatz waren die Rettungskräfte aus Wintger und Ulflingen.

Ein weiterer Unfall ereignete sich kurz nach 15 Uhr in Niederkerschen in der Avenue de Luxembourg. Auch hier kam es zu einem Verletzten. Die Einsatzzentren aus Käerjeng und Petingen rückten aus.

Frankreich warnt vor Reisen nach Niger

Wegen der Sicherheitslage werde von Reisen ins gesamte Land abgeraten, teilte das französische Außenministerium am Mittwoch in Paris mit. Eine Ausnahme gebe es lediglich für die Hauptstadt Niamey, Besuche mit einem zwingenden Grund seien möglich.

Laut Ministerium ist die Terrorbedrohung insbesondere außerhalb der Hauptstadt sehr hoch. Am Sonntag waren in einem Naturpark östlich von Niamey sechs französische Staatsbürger und zwei Nigrer getötet worden. Nach den Angreifern wird noch gesucht. Der Tatort Kouré ist bekannt für seltene westafrikanische Giraffen und galt bislang als relativ sicher. Französische Anti-Terror-Ermittler begannen bereits eine Untersuchung.     

Kurzmeldungen Lokales 12.08.2020

Dieb auf Fahrrad reißt Mann Handy aus der Hand

Am Dienstagnachmittag hat in Esch/Alzette ein Dieb auf einem Fahrrad einem Passanten bestohlen. Der Mann stand an einer Bushaltestelle an der Porte de France, als der Täter auf einem Leihfahrrad der Stadt Esch an ihm vorbeifuhr, ihm das Telefon aus der Hand riss und flüchtete. 

Die Polizei hat eine Täterbeschreibung veröffentlicht. Bei dem Dieb soll es sich um einen jungen Mann im Alter von circa 20 Jahren handeln. Er hat dunkle Haut, zum Tatzeitpunkt hatte er schwarzes hochgegeltes Harr und trug eine blaue Gesichtsmaske und ein graues T-shirt sowie eine blaue Jeanshose. 

Hinweise nimmt die Dienststelle Esch/Alzette (Tel. 244 501000 /  police.esch@police.etat.lu) entgegen. 

Erfolgreich verlief die Ermittlung des Täters indes nach einem Diebstahl an einem Geldautomaten in der Rue de l'Alzette in Esch/Alzette. Dort war gegen 21.20 Uhr ein Passant bestohlen worden, nachdem er Geld abgehoben hatte. Der Täter entnahm zum Zeitpunkt der Herausgabe des Geldes von hinten den Geldschein aus dem Automaten und flüchtete. Dank einer genauen Beschreibung konnte der mutmaßliche Täter aber noch in der Nacht zum Mittwoch am hauptstädtischen Bahnhof ermittelt werden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstellt. 

Kurzmeldungen Lokales 12.08.2020

Esch/Alzette: Hausbewohner stellt Einbrecher

(P.S.) Einen ungebetenen Gast hatte gestern ein Einwohner der Rue Jean-Erpelding in Esch/Alzette zu beklagen. Gegen 19 Uhr verschaffte sich nämlich ein Dieb über ein offenstehendes Fenster Zugang zum Haus

Der Bewohner bemerkte den Tatverdächtigen, stellte ihn und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 12.08.2020

Eine Person bei Autozusammenstoß verletzt

In Lamadelaine sind gegen 5.20 Uhr in der Route de Luxembourg zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Gegen 8.45 Uhr mussten die Rettungskräfte indes wegen eines Feuers auf einem Balkon ausrücken. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.  

Bolsonaro bezeichnet Brände im Amazonas-Gebiet als „Lüge“

(dpa) - Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Kritik an der Umweltpolitik Brasiliens und anderer Amazonas-Anrainerstaaten als ungerecht zurückgewiesen. „Diese Geschichte, dass Amazonien in Flammen steht, ist eine Lüge und wir müssen das mit richtigen Zahlen bekämpfen“, sagte Bolsonaro bei einer Videokonferenz mit Präsidenten der Amazonas-Länder am Dienstag.

Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Guyana und Suriname hatten im September in der kolumbianischen Stadt Leticia einen Vertrag unterzeichnet, um angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Gebiet eine gemeinsame Politik des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung der Region zu ergreifen. Hinter der Kritik steckten wirtschaftliche Interessen, auch weil Brasilien eine Agrarmacht sei, sagte Bolsonaro: „Wir wissen gut um die Bedeutung dieser Region für uns alle.“

Die Abholzung oder Brände in der Region seien im Juli im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres um 28 Prozent zurückgegangen, so Bolsonaro. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) nach vorläufigen Daten dagegen eine Steigerung der Abholzung um rund 35 Prozent. 2019 war Bolsonaros erstes Amtsjahr. Er geriet wegen der Brände im Amazonas-Gebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen.

Kurzmeldungen Lokales 12.08.2020

Ein Verletzter bei Unfall, mehrere kleine Brände

(SC) - Am Dienstagabend ereignete sich gegen 21.30 Uhr in Riesenhof ein Unfall mit einem Fahrzeug, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Einsatzkräfte aus Rambruch waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern.

Am Dienstagabend ereigneten sich außerdem drei kleinere Bände, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. Gegen 17.20 Uhr stand in der Impasse Emile Didderich in Mondorf Gebüsch in Flammen, gegen 18.50 Uhr brannte in der Rue du Barrage in Baschleiden ein Mülleimer und in der Rue Palgen in Kirchberg war ein kleineres Feuer auf dem Balkon eines Wohngebäudes ausgebrochen.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Unwetter richtet Schäden im Saarland an

(dpa/lrs) - Ein schweres Unwetter mit starken Regenfällen hat am Dienstagnachmittag im Saarland größeren Schaden angerichtet. Es seien Gullideckel hochgedrückt worden, Bäume umgestürzt und Straßen überschwemmt worden, teilte das Lagezentrum in Saarbrücken mit. Kurzzeitig sei in Saarbrücken die Stadtautobahn an der Bismarckbrücke überschwemmt worden. Die Autobahn musste vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden. Bäume seien auf mehrere Fahrzeuge und in ein Wohnhaus gestürzt. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Zwischen 16.50 und 18.00 Uhr habe es 34 Einsätze gegeben, so das Lagezentrum. Zunächst sei der Osten des Landes betroffen gewesen, anschließend Saarbrücken.    

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Busunglück in Mexiko: 13 Tote und 24 Verletzte

 (dpa) - Bei einem Busunfall in Mexiko sind 13 Menschen ums Leben gekommen. 24 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Regierung des Bundesstaates Mexiko mitteilte. Der Reisebus war demnach von der südmexikanischen Küstenstadt Acapulco in den westlichen Bundesstaat Jalisco unterwegs, als er in der Nacht zum Dienstag rund 40 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt umkippte. 

Medienberichten zufolge krachte der Bus auf einem kurvenreichen Abschnitt der Fernstraße gegen eine Mauer. Der Fahrer soll demnach bei Regenwetter zu schnell unterwegs gewesen sein. Unter den Toten waren nach offiziellen Angaben drei Kinder.  

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Verkehrsunfälle fordern mehrere Verletzte

Die Rettungskräfte mussten am Dienstag wegen mehrerer Verkehrsunfälle ausrücken: 

  • Am Dienstag sind gegen 11.20 Uhr in Helfent auf der RN 34 zwischen der Autobahnauffahrt und der Industriezone Bourmicht zwei Fahrzeuge kollidiert. Zwei Personen wurden dabei verletzt. 
  • Auf dem CR 215 zwischen Biergerkraiz und Rollingergrund ist gegen 11.45 ein Auto mit einem Baum kollidiert. Eine Person erlitt dabei Blessuren.
  • Gegen 15 Uhr ist ein in Düdelingen in der Route de Luxembourg ein Kleintransporter mit einem Auto kollidiert. Bei dem Aufprall überschlug sich der Transporter. Eine Person wurde verletzt. Der Notart war vor Ort im Einsatz. 
Kurzmeldungen Panorama 11.08.2020

Komiker Fips Asmussen mit 82 Jahren gestorben

(dpa) - Der Komiker Fips Asmussen ist tot. Der gebürtige Hamburger gehörte seit den 70er Jahren zu den bekanntesten Alleinunterhaltern Deutschlands. Er sei bereits am Sonntag gestorben, sagte seine Lebensgefährtin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Asmussen wurde 82 Jahre alt. Seine Witze füllten Bühnenabende, Bücher, Musik-Kassetten, Schallplatten und CDs. Allein 7,5 Millionen Tonträger wurden verkauft. Seine Gags kamen oft rasch zur Pointe, etwa dieser: „Ich hab' heute Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt: „Ich kenn' dich nicht, aber ich rasier' dich trotzdem.“ Weil die Sprüche so griffig waren, gingen sie oft in den Volksmund über.

Sein Matrosen-Outfit als Markenzeichen legte Asmussen im Laufe der Jahre ab. Noch im hohen Alter blieben aber der wilde Lockenkopf und sein norddeutscher Akzent seine Markenzeichen.    

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Covid-Kontrollen der Polizei: 3 Verstöße durch Bars und Cafés

(P.S.) Die Polizei führt auch weiterhin täglich rund 25 Covid-Kontrollen durch. Wie bereits in den vergangenen Wochen, ziehen die Sicherheitskräfte nun erneut Bilanz. Dies für die Woche vom 3. bis zum 9. August

Neben vereinzelten gebührenpflichtigen Verwarnungen an Einzelpersonen, weil diese sich nicht an die Corona-Bestimmungen gehalten haben, hat die Polizei auch Verstöße bei Barbetreibern festgestellt. 

Im Zeitraum der Kontrollen verstießen drei Bars und Cafés gegen die geltenden Bestimmungen. Die Beamten erstellten daraufhin Bericht an die zuständigen Behörden. Auf die Betreiber könnte also ein Bußgeld von bis zu 4.000 Euro zukommen.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Flucht vor Polizei auf E-Tretroller

(P.S.) Zu einer Verfolgungsjagd der etwas anderen Art kam es am Montagabend in Beles. Eine Polizeistreife wollte in der Route d'Esch den Fahrer eines Elektrotretrollers kontrollieren. Als dieser die Beamten bemerkte versuchte er auf seinem Gefährt zu flüchten. 

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurde der Fahrer von der Polizei eingeholt und ausgebremst. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Cannabisgeruch fest. Eine Tüte Haschisch wurde sichergestellt und Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Unfallfahrer flüchtet mit plattem Reifen

Am Montag hat ein Fahrer in Foetz versucht, Fahrerflucht zu begehen, nachdem er gegen 18.20 Uhr auf einem Parkplatz in der Rue du Brill zwei Autos angestoßen hatte. Dabei beschädigte er auch den Reifen seines Fahrzeuges, was ihn aber nicht davon abhielt,  einen Fluchtversuch zu wagen. Diese verlief aber alles andere als erfolgreich: Nicht nur stieß der Fahrer gegen einen Baum und überfuhr in einem Kreisverkehr mehrere Verkehrsschilder. In Höhe der Auffahrt A4 in Richtung Luxemburg verlor der Fahrer zudem die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Die Flucht endete schließlich, als das Auto gegen eine Gebäudemauer fuhr. Eine anschließende Alkoholkontrolle war positiv. 

Die Polizei konnte bereits gegen 15 Uhr einen betrunkenen Autofahrer in Remerschen aus dem Verkehr ziehen. Der Polizei zufolge soll er beinahe zwei Unfälle verursacht haben. Der Mann stand unter starkem Alkoholeinfluss und musste seinen Führerschein abgeben. 

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Erhöhte Ozonwerte: Autobahnen auf 90 km/h begrenzt

Am Dienstagvormittag hat die Umweltverwaltung vor erhöhten Ozonwerten gewarnt. Werte zwischen 160 und 180 Mikrogramm pro Kubikmeter werden erwartet, es sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass der Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft vor allem im Süden überschritten werde. 

Wegen der steigenden Luftbelastung ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h auf den Autobahnen in Kraft getreten. Entsprechende Hinweise werden auf den Cita-Informationstafeln auf den Autobahnen angezeigt.  

Hohe Ozonwerte können die Leistungsfähigkeit empfindlicher Menschen negativ beeinträchtigen. Sie sollten daher körperliche Anstrengung vermeiden.Unter anderem kann es bei einer erhöhten Ozonbelastung zu Tränenreiz, Schleimhautreizungen sowie Kopfschmerzen kommen.  

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Motorradfahrer stürzt bei Überholmanöver

In Niederkerschen ist am Montagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Überholmanöver leicht verletzt worden. Der Biker wollte ein Auto auf dem Boulevard John F. Kennedy überholen. Das Fahrzeug bog in diesem Moment aber nach links in die Rue Pierre Clément ab, sodass es zu einer Kollision kam und der Motorradfahrer stürzte. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Motorrad war nicht versichert und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Auto fährt gegen Pfosten

In Rue Jean Wolter in Düdelingen ist Dienstagvormittag ein Auto gegen einen Pfosten gefahren. Dem nationalen Rettungsdienst zufolge wurde eine Person bei dem Unfall verletzt.  

Flüchtlingsboote im Mittelmeer zurückgedrängt

(dpa) - Deutsche Soldaten haben mehrfach beobachtet, wie Boote mit Flüchtlingen im Mittelmeer auf dem Weg in Richtung Griechenland in türkische Gewässer zurückgedrängt werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden im Juni drei solcher Vorfälle dokumentiert.

Auf eine Frage des Linke-Abgeordneten Andrej Hunko, der wissen wollte, ob die Besatzungen deutscher Schiffe oder Flugzeuge in der Ägäis beobachtet hätten, dass Geflüchtete von der griechischen Küstenwache oder Schiffen der EU-Grenzschutzagentur Frontex an der Weiterfahrt gehindert oder „in türkische Gewässer abgedrängt wurden“, berichtete die Bundesregierung von einem Vorfall am 19. Juni. Dieser sei vom Einsatzgruppenversorger „Berlin“ aus beobachtet worden.

Die „Berlin“ ist derzeit Führungsschiff der Einsatzgruppe der Standing NATO Maritime Group 2 in der Ägäis. Diese hat den Auftrag, das Seegebiet zu überwachen sowie die Koordinierung mit den Anrainerstaaten, mit Frontex und den regionalen Zentren für Such- und Rettungsdienste zu organisieren. „Die Bundesregierung ist in stetem Kontakt mit der griechischen Regierung und weist dabei auf geltende völkerrechtliche Bestimmungen hin“, teilte die Regierung weiter mit. Zu Berichten in sozialen Medien über einen ähnlichen Vorfall südlich der Insel Lesbos am vergangenen Wochenende hieß es von der griechischen Küstenwache auf Anfrage: „Uns ist nichts bekannt“.

Das Bundesverteidigungsministerium verwies weiter darauf, dass die „Berlin“ am 4. Juni 32 Menschen von einem Schlauchboot aus Seenot gerettet habe. „Die Europäische Union muss sich umgehend zu den nunmehr von der Bundesregierung dokumentierten Vorfällen äußern“, forderte Hunko. Weil die Regierung in Athen die Europäische Menschenrechtskonvention verletze, müssten die Frontex-Missionen in Griechenland abgebrochen werden.

Mehr als 100 Festnahmen nach Plünderungen in Chicago

(dpa) - In der US-Millionenmetropole Chicago ist es zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. US-Medien berichten von mehreren hundert Menschen, die in der Nacht zum Montag (Ortszeit) in einer bekannten Einkaufsgegend, der sogenannten Magnificent Mile, Schaufensterscheiben demolierten und Waren stahlen. Auf Videos sind auch Auseinandersetzungen mit der Polizei zu sehen. Mehr als 100 Verdächtige seien festgenommen und zwei Menschen angeschossen worden, hieß es. 13 Polizisten seien verletzt worden.

Auslöser war offenbar ein Schusswechsel zwischen einem Verdächtigen und der Polizei. Bürgermeisterin Lori Lightfoot nannte die Ereignisse „schlicht und ergreifend kriminelles Verhalten“. Möglicherweise hätten über soziale Medien geteilte Falschinformationen zu einem angeblich von der Polizei erschossenen 15-Jährigen zu den Unruhen geführt. Die Ausschreitungen treffen Chicago zu einer Zeit, in der die Straftaten in der Metropole im US-Bundesstaat Illinois, die ohnehin eine hohe Kriminalitätsrate hat, deutlich zugenommen haben.

2020 könnte die drittgrößte Stadt der USA die höchste Mordrate seit mehr als 20 Jahren erreichen. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind viele Menschen in ihrer Existenz bedroht. Dazu kommen die anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner, die auch dort viele Leute bewegen.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Zwei Verletzte bei Unfällen am Montagabend

(SC) - Zwischen Montag und Dienstag ereigneten sich auf Luxemburgs Straßen drei Unfälle, insgesamt zwei Personen wurden verletzt.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr auf dem Boulevard JF Kennedy in Niederkerschen. Ein Auto und ein Motorrad waren hier miteinander kollidiert, der Motorradfahrer erlitt Verletzungen. Einsatzkräfte aus Petingen und Käerjeng waren vor Ort.

Eine weitere Person wurde gegen 2.30 Uhr am frühen Dienstagmorgen verletzt, als ein Auto auf der N10 zwischen Schwebsingen und Wintringen vorn der Straße abkam und im Graben landete. Einsatzkräfte aus Remich und Schengen waren zur Stelle.

Eine Kollision zwischen zwei Autos, die sich um kurz nach Mitternacht in der Rue du Chemin de Fer in Differdingen ereignete, verlief jedoch glimpflich. Hier blieb es im Gegensatz zu den beiden anderen Verkehrsunfällen beim Materialschaden.

Am Montagabend ereigneten sich außerdem noch drei Brände. In der Itziger Rue des Champs brannte um kurz nach 19 Uhr ein Feld, während nur wenige Minuten später ein brennendes Waldstück in Rambrouch in der Nähe der Rue du Nord gemeldet wurde. An der Pulvermühle brannte gegen 21 Uhr außerdem eine Hecke.