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Luxemburg ist in Europa an der Spitze
Wirtschaft 14.07.2021
Immobilienpreise

Luxemburg ist in Europa an der Spitze

Der Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien schwankt in Luxemburg je nach Region, liegt aber europaweit stets ganz vorn.
Immobilienpreise

Luxemburg ist in Europa an der Spitze

Der Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien schwankt in Luxemburg je nach Region, liegt aber europaweit stets ganz vorn.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 14.07.2021
Immobilienpreise

Luxemburg ist in Europa an der Spitze

Trotz Wirtschaftsflaute und Pandemie legten die Preise für Wohnimmobilien 2020 deutlich zu. Laut Eurostat verzeichnet Luxemburg den stärksten Anstieg.

(dpa/MeM) - Die Corona-Pandemie hat die Immobilienmärkte in vielen europäischen Ländern noch angeheizt, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte zeigt.

In Deutschland kletterten demnach die Angebotspreise für Immobilien 2020 um rund 10,8 Prozent. Ebenso stark wuchsen sie in den Niederlanden. Kräftig nach oben ging es im Schnitt auch in Irland, Portugal und Tschechien. Gefallen seien die Wohnungspreise dagegen in Norwegen (minus vier Prozent) und Italien (-1,2 Prozent), so Deloitte.

Am teuersten in Europa sind Immobilien laut Deloitte-Studie im Schnitt in Österreich mit einem Preis von 4.457 Euro je Quadratmeter für neue Wohnungen, gefolgt von Frankreich (4.421). Dahinter komme Deutschland mit 4.100 Euro. Über 4.000 Euro liegt auch Großbritannien. 

Luxemburg an der Spitze

In der Studie wurde Luxemburg nicht berücksichtigt. Hier liegt der Quadratmeterpreis deutlich höher. Laut Zahlen von Statec wurde bei Verkäufen von bestehenden Wohnungen in der Hauptstadt 2020 ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von mehr als 10.000 Euro gezahlt, der landesweite Durchschnittspreis liegt bei rund 7.000 Euro. Für noch nicht fertiggestellte Bauten reicht der Verkaufspreis je nach Region von 4.406 bis 12.830 Euro je Quadratmeter, so das „Observatoire de l'Habitat“ des Instituts Liser für 2020.


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Laut letzter Woche publizierten Daten von Eurostat sind die Hauspreise im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum um 5,8 Prozent und in der EU um 6,1 Prozent gestiegen. Dies ist die höchste jährliche Zunahme im Euroraum seit dem vierten Quartal 2006 und in der EU seit dem dritten Quartal 2007. 

Die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise verzeichnete dabei im ersten Quartal 2021 Luxemburg mit 17,0 Prozent, gefolgt von Dänemark (plus 15,3 Prozent) und Litauen (plus 12,0 Prozent), während der einzige Rückgang in Zypern mit minus 5,8 Prozent registriert wurde.

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