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Luxemburg beim Homeoffice im EU-Vergleich weit vorne
Wirtschaft 14.06.2022
Im Corona-Jahr 2021

Luxemburg beim Homeoffice im EU-Vergleich weit vorne

Nur in den Niederlanden und Schweden wurde im vergangenen Jahr noch stärker auf Telearbeit gesetzt als in Luxemburg.
Im Corona-Jahr 2021

Luxemburg beim Homeoffice im EU-Vergleich weit vorne

Nur in den Niederlanden und Schweden wurde im vergangenen Jahr noch stärker auf Telearbeit gesetzt als in Luxemburg.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Wirtschaft 14.06.2022
Im Corona-Jahr 2021

Luxemburg beim Homeoffice im EU-Vergleich weit vorne

Die Corona-Pandemie hat den Homeoffice-Anteil in der EU nach oben schnellen lassen. In Luxemburg waren es 45,4 Prozent aller Erwerbstätigen.

(dpa/dme) – Luxemburg war beim Thema Homeoffice im europäischen Vergleich ganz vorne mit dabei. 45,4 Prozent der Erwerbstätigen haben im vergangenen Jahr aus dem Homeoffice gearbeitet. Nur in den Niederlanden (54 Prozent) und Schweden (46,5 Prozent) wurde im vergangenen Jahr noch stärker auf Telearbeit gesetzt. Mehr als jeder vierte Erwerbstätige (28,4 Prozent) war im vergangenen Jahr regelmäßig im Homeoffice. Immerhin noch rund 17 Prozent erledigten 2021 ihren Job zumindest gelegentlich von zu Hause, so eine Eurostat-Statistik


Neue Bedürfnisse ernst nehmen
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Corona-Maßnahmen wie die Homeoffice-Pflicht führten demnach dazu, dass sich der Anteil der regelmäßigen Telearbeiter in Luxemburg gegenüber dem Vor-Corona-Niveau 2019 mehr als verdoppelte (11,8 Prozent).

Deutschland nur knapp über EU-Durchschnitt

Im Nachbarland Deutschland arbeiteten letztes Jahr 24,8 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause – ein Rekord, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Tatsächlich liegt der EU-Durchschnitt mit 24,2 Prozent nur knapp darunter. Frankreich (34,5 Prozent) und vor allem Belgien (40,1 Prozent) liegen beide deutlich weiter vorne.

Die Homeoffice-Schlusslichter in der EU bilden Bulgarien (6,5 Prozent), Rumänien (6,6 Prozent) und Zypern (12,6 Prozent).

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