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Luxembourg House of Financial Technologies startet Wettbewerb
Wirtschaft 2 Min. 03.06.2021

Luxembourg House of Financial Technologies startet Wettbewerb

Fintechs sollen die Finanzbranche durch Innovationen schneller, billiger, sicherer und kundenfreundlicher machen.

Luxembourg House of Financial Technologies startet Wettbewerb

Fintechs sollen die Finanzbranche durch Innovationen schneller, billiger, sicherer und kundenfreundlicher machen.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 2 Min. 03.06.2021

Luxembourg House of Financial Technologies startet Wettbewerb

Marco MENG
Marco MENG
Zehn Fintech-Unternehmen von zahlreichen internationalen Bewerbern ausgewählt, zwei davon aus Luxemburg.

In den letzten Jahren hat Luxemburg ein Fintech-Start-up-Ökosystem aufgebaut. „Das Großherzogtum hat eine wichtige Unterstützungsinfrastruktur entwickelt, die Inkubationseinrichtungen, Zugang zu einer Mischung aus öffentlichen und privaten Mitteln sowie engagierte und offene Interessenvertreter von wichtigen internationalen Institutionen umfasst“, erklärt das Luxembourg House of Financial Technology (LHoFT)

Um die Fintech-Innovationen weiter anzuspornen, haben Wirtschaftsministerium und LHoFT das „Catapult: Kickstarter“-Programm ins Leben gerufen. Zehn Fintech-Start-ups aus der ganzen Welt nehmen nun am „Catapult: Kickstarter“ 2021 teil. Das Programm soll den Fintech-Unternehmern helfen, ihre Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es ist auf das jeweilige Stadium der teilnehmenden Fintechs zugeschnitten und umfasst unter anderem Unterrichtseinheiten, Expertengespräche und Networking-Events.

Es winken 50.000 Euro

Strategische Partner wie Luxembourg For Finance (LFF), Expon Capital, Middlegame Ventures sowie eine Vielzahl von Institutionen beteiligen sich an dem Programm, das noch bis 25. Juni läuft, und arbeiten aktiv an Projekten mit, wie das LHoFT mitteilt. Fünf der zehn teilnehmenden Firmen können bei Erfüllung der Förderkriterien bis zu 50.000 Euro an Subventionen des luxemburgischen Wirtschaftsministeriums in Anspruch nehmen.

Nasir Zubairi, CEO des LHoFT, kommentiert: „Wir glauben, dass die Teilnehmer viel von dem Programm und dem Kontakt mit der luxemburgischen Finanz-Community profitieren werden. Umgekehrt glauben wir, dass diese Firmen auch dem Finanzplatz viel zu bieten haben, wenn es darum geht, die zentralen Herausforderungen zu lösen, mit denen die Institutionen konfrontiert sind.“


15.11.06 Wirtschaftsbeilage, illustration, Wirtschaft, Boerse, Geld, Handelsraum fortis Luxemburg, photo: Marc Wilwert
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Die zehn ausgewählten Fintech-Start-ups zum „Catapult: Kickstarter“-Programm kommen aus Slowenien, Belgien, Rumänien, dem Vereinigten Königreich, Polen, Österreich, Deutschland sowie mit unum IOS und Meliora zwei aus Luxemburg. 

Das erste entwickelt Governance-Technologielösungen für den Markt des Investmentfondsmanagements, das zweite ermöglicht Anlegern einen breiteren Marktzugang durch das Pooling in einer digital verwalteten, personalisierten „Master-Trust“-Struktur, ein Investmentvehikel also, bei dem Beiträge einzelner Anleger kombiniert werden. Am Programm haben sich insgesamt 107 Fintechs aus über 36 Ländern beworben.

Das LHoFT wählt junge Fintech-Unternehmen aus, die zur luxemburgischen Finanzwelt passen. Vor allem sind das RegTech-Unternehmen, also innovative Anbieter für die Umsetzung von Regularien wie Antigeldwäscheregeln oder Kundenidentifizierungen, InsurTechs, die sich dem Versicherungsgeschäft widmen wie auch Start-ups, die Geschäftsfelder wie Bezahldienstleistungen, Krypto-Exchange oder Kreditvermittlung durch Innovationen schneller, billiger, sicherer und kundenfreundlicher machen sollen. 

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