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Luxair-Chef Adrien Ney geht in Rente
Wirtschaft 24.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxair-Chef Adrien Ney geht in Rente

Der 62-jährige Adrien Ney zieht sich nach 15 Jahren an der Spitze von Luxair zurück.

Luxair-Chef Adrien Ney geht in Rente

Der 62-jährige Adrien Ney zieht sich nach 15 Jahren an der Spitze von Luxair zurück.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 24.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxair-Chef Adrien Ney geht in Rente

Die Luxemburger Airline muss sich mitten in der Corona-Krise einen neuen Direktor suchen. Adrien Ney hat am Freitag seinen Rückzug angekündigt.

(jt) - Der Chef von Luxair, Adrien Ney, will nach 15 Jahren an der Spitze der Fluggesellschaft seinen Posten räumen. Ney hat den Verwaltungsrat am Freitag darüber informiert, dass er mit dem 1. Juni seine Rentenansprüche geltend machen werde. Das teilte Luxair in einem Presseschreiben mit.

Ney, der im Mai 63 wird, stand seit Juni 2005 an der Spitze der Airline. Zuvor hatte der Luxemburger als Führungskraft im Bankenwesen Karriere gemacht, unter anderem bei der deutschen Commerzbank. 


Wirtschaft, Politik, Lokales, Luxair,   Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Luxair: „Wir sind in der Lage, das durchzustehen“
Für die meisten der mehr als 3.000 Mitarbeiter von Luxemburgs Airline ist nun Kurzarbeit angesagt - ab Montagabend bleiben die Maschinen am Boden, erklärt Luxair-Chef Adrien Ney.

Luxair Group teilte am Freitag mit, dass wichtige Entscheidungen über die Zukunft des Luftfahrtkonzerns "gemeinsam mit dem neuen CEO" getroffen werden sollen. Man sei sich bewusst, "dass sich die Situation nach der Krise deutlich von der vor der Krise unterscheiden wird".

"Wir möchten Herrn Adrien Ney für sein 15-jähriges berufliches Engagement für die LuxairGroup danken und wünschen ihm einen angenehmen und sorglosen Ruhestand", heißt es in der Pressemitteilung der Luxair Group.

Wie die gesamte Branche leidet auch Luxair unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mitte März hatte die Airline ihren regulären Flugbetrieb  eingestellt. Erst am 30. Mai sollen die Flugzeuge mit der rot-weiß-hellblauen Lackierung wieder abheben. In einem Interview mit dem "Luxemburger Wort" vom 19. März hatte Adrien Ney betont, dass das Unternehmen genügend Reserven habe, um schwierige Monate zu überstehen. Ein Großteil der Luxair-Belegschaft befindet sich derzeit in Kurzarbeit. Anders sieht die Lage in der Cargo-Sparte aus: Dort wird momentan jede Kraft dringend gebraucht.

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14.5.Wi / Findel / Cargocenter / PK LuxairGroup / Cargolux / Flughafen Foto:Guy Jallay