Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Lokführer bestreiken jetzt auch Personenverkehr
Wirtschaft 05.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Deutschland

Lokführer bestreiken jetzt auch Personenverkehr

Auch in Frankfurt blieben am Dienstag viele Züge stehen.
Deutschland

Lokführer bestreiken jetzt auch Personenverkehr

Auch in Frankfurt blieben am Dienstag viele Züge stehen.
Foto: REUTERS
Wirtschaft 05.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Deutschland

Lokführer bestreiken jetzt auch Personenverkehr

Bahnreisende in Deutschland müssen seit Dienstag mit den Folgen des achten Lokführerstreiks leben. In der Nacht weitete die GDL den Ausstand vom Güter- auf den Personenverkehr aus.

(dpa) - Der bundesweite Lokführerstreik hat am Dienstagmorgen Millionen Pendler und Fernreisende zum Umsteigen auf andere Verkehrsmittel gezwungen. Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL hatten am frühen Morgen im Personenverkehr der Deutschen Bahn die Arbeit niedergelegt und wollen sie erst am Sonntagmorgen wieder aufnehmen. Bereits seit Montagnachmittag wird der Güterverkehr bestreikt.

Der Zugverkehr nach Ersatzfahrplänen sei am Morgen „stabil angelaufen“, teilte die Bahn in Berlin mit. Demnach fuhren im Fernverkehr etwa ein Drittel der Züge und im Regionalverkehr zwei Drittel.

Besonders vom Streik betroffen seien die ostdeutschen Bundesländer und der Güterverkehr. Als Schwerpunkte des Streiks nannte die Bahn Berlin, Halle, Frankfurt am Main und Mannheim.

Auch die S-Bahnen waren stark beeinträchtigt. In Hamburg fuhren sie auf den Stammlinien im 20-Minuten-Takt. In Berlin wurde etwa die Hälfte der Linien ebenfalls im Abstand von 20 Minuten bedient.

Der fast sechstägige Streik ist der achte im derzeitigen Tarifkonflikt und der längste bei der Deutschen Bahn seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1994. Vor diesem Hintergrund forderten mehrere Unionspolitiker eine Zwangsschlichtung.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Streik bei der Deutschen Bahn
Die Lokführer in Deutschland haben ihren mehrtägigen Streik begonnen. Luxemburg-Pendler bekommen die Auswirkungen kaum zu spüren.
In Deutschland fielen am Donnerstagvormittag zwei Drittel der Fernzüge aus.
Für Bahnkunden in ganz Deutschland kommt es noch einmal knüppeldick: Vier Tage lang sollen Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge ab Donnerstag still stehen. Im Güterverkehr geht der Streik sogar schon früher los.
Der Deutschen Bahn steht ein mehrtägiger Streik bevor.
Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken am Mittwoch und Donnerstag. Zahlreiche Züge fallen aus oder sind verspätet. Der Pendlerverkehr nach Luxemburg ist am Morgen kaum beeinträchtigt.
Am Mittwoch ab 14 Uhr wird die Bahn bestreikt. Züge dürften aber schon vorher ausfallen.
Nach neun Stunden ist am Mittwochmorgen der bundesweite Streik bei der Deutschen Bahn zu Ende gegangen. Vielerorts müssen Kunden bis Mittag mit Verspätungen rechnen. Der Zugverkehr in Richtung Luxemburg ist nicht betroffen.
Die Lokführer gingen am Mittwochmorgen wieder an die Arbeit.