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Liberty Steel entlässt 153 Mitarbeiter
Wirtschaft 20.09.2021
Belgien

Liberty Steel entlässt 153 Mitarbeiter

Das Werk Galati von Liberty Steel in Rumänien: Von hier aus soll die Einheit „Liège-Dudelange“ beliefert werden.
Belgien

Liberty Steel entlässt 153 Mitarbeiter

Das Werk Galati von Liberty Steel in Rumänien: Von hier aus soll die Einheit „Liège-Dudelange“ beliefert werden.
Foto: Liberty Steel
Wirtschaft 20.09.2021
Belgien

Liberty Steel entlässt 153 Mitarbeiter

Liberty Steel will die Insolvenz seiner Standorte in Flémalle und Tilleur abwenden. Die Geschäftsführung will nun 153 Stellen abbauen.

(ndp) - Die Geschäftsleitung der Liberty Steel Gruppe hat am Montag auf einer außerordentlichen Betriebsratssitzung angekündigt, dass sie sich von 153 Arbeitnehmern (von knapp über 700) trennen muss, um die Stahlindustrie zu retten und den Konkurs zu vermeiden. Das meldet die belgische Nachrichtenagentur Belga am Montag.


Stahlwerk Düdelingen wird „rumänisch”
Liberty Steel restrukturiert das Stahlgeschäft neu: Liège-Dudelange und das Werk im italienischen Magona kommen zur Organisation von Liberty Galati.

Die Galvanisierungslinie 4 in Flémalle wäre nach ersten Informationen des Betriebsrats am stärksten betroffen. Liberty Steel ist in Tilleur und Flémalle tätig.

Die GFG Alliance, zu der das Stahlunternehmen Liberty Steel gehört, hatte im Juni bekannt gegeben, dass der Konzern die Stahl-Aktivitäten in Luxemburg, Belgien und Italien mit denen in Rumänien zusammenlegt. Liberty Steel hatte die Werke 2018 von ArcelorMittal übernommen. Demnach würde die mit der Pleite des Kreditgebers Greensill in Schieflage geratene GFG Alliance eine umfassende Restrukturierung vorantreiben, das Luftfahrt- und Speziallegierungsgeschäft in Großbritannien verkaufen und wäre damit auch imstande, die Gläubiger auszuzahlen.    

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