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LCGB sieht Vorgehensweise der ABBL als "Provokation"
Wirtschaft 22.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Kollektivvertrag für Bankangestellte

LCGB sieht Vorgehensweise der ABBL als "Provokation"

Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Bankenvereinigung gerät ins Stocken.
Kollektivvertrag für Bankangestellte

LCGB sieht Vorgehensweise der ABBL als "Provokation"

Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Bankenvereinigung gerät ins Stocken.
Foto: Serge Waldbillig
Wirtschaft 22.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Kollektivvertrag für Bankangestellte

LCGB sieht Vorgehensweise der ABBL als "Provokation"

Am Montag Nachmittag ließ der Bankenverband ABBL verlauten, dass man nicht gewillt sei, die Prämie im Juni für Bankangestellte auszuzahlen - eine Provokation für die Gewerkschaftsvertreter.

(M.G.) - Die Luxemburger Bankenvereinigung ABBL verkündete am Montag Nachmittag, dass sie ihren Mitgliedern die Nichtauszahlung der Konjunkturprämie um Juni 2017 empfehle. Für Vincent Jacquet, stellvertretender Generalsekretär des LCGB, stelle die Vorgehensweise der ABBL eine Provokation dar und sei ein "sehr schlechtes Signal für die weiteren Verhandlungen".

Man sei im Übrigen nicht gewillt das Vorgehen der Banken zu akzeptieren, schließlich sei die Auszahlung einer Prämie im Juni bereits festgelegt und juristisch klar geregelt, erklärt Vincent Jacquet auf Nachfrage.

In den Verhandlungen um eine mögliche Verlängerung des bestehenden Kollektivvertrages um ein Jahr, hatte die ABBL den Gewerkschaftsvertretern "die Auszahlung einer Prämie im Juni zuzüglich eines Gesamtbetrages von einem Prozent, bestehend aus  0,45 Prozent verdienstbezogenen Gehaltserhöhungen und einer Erhöhung des Aus- und Weiterbildungsbudgets um 0,55 Prozent" angeboten.

Leider hätten die drei Gewerkschaften das Angebot der ABBL zurückgewiesen und "bezüglich ihrer geforderten linearen Erhöhung um einen Prozent keine Kompromissbereitschaft gezeigt", heißt es in der Pressemitteilung der ABBL.

Die ABBL ließ ebenfalls verlauten, dass die Vereinigung und ihre Mitglieder die Situation "außerordentlich" bedauerten und die ABBL "alles Nötige dazu beitragen" würden, "damit die Verhandlungen konstruktiv weitergeführt" würden.