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Kronospan und Enovos planen gemeinsames Projekt
Wirtschaft 15.03.2012

Kronospan und Enovos planen gemeinsames Projekt

Das Kronospan-Werk in Sassenheim: Kronospan und Enovos haben am Montag ein neues Projekt präsentiert, das in zwei Jahren CO2-neutralen Strom sowie Wärme produzieren soll.

Kronospan und Enovos planen gemeinsames Projekt

Das Kronospan-Werk in Sassenheim: Kronospan und Enovos haben am Montag ein neues Projekt präsentiert, das in zwei Jahren CO2-neutralen Strom sowie Wärme produzieren soll.
Foto: Serge Waldbillig
Wirtschaft 15.03.2012

Kronospan und Enovos planen gemeinsames Projekt

Luxemburg baut auf die Kogeneration mit Hilfe von erneuerbaren Energien. Kronospan und Enovos haben am Montag ein neues Projekt präsentiert, das in zwei Jahren CO2-neutralen Strom sowie Wärme produzieren soll. Der Strom wird in das Energienetz eingespeist, und sollte rund 7 500 Haushalte versorgen.

(rw) - Luxemburg baut auf die Kogeneration mit Hilfe von erneuerbaren Energien. Kronospan und Enovos haben am Montag ein neues Projekt präsentiert, das in zwei Jahren CO2-neutralen Strom sowie Wärme produzieren soll. Der Strom wird in das Energienetz eingespeist, und sollte rund 7 500 Haushalte versorgen.

Auch ein neues Pelletswerk soll dabei entstehen. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 33,5 Millionen Euro. Um das Projekt zu stemmen, wird eine 50/50 Joint Venture zwischen Enovos und Kronospan geschaffen. Der Name des gemeinsamen Unternehmens ist noch nicht bekannt. Ende 2013 sollte die Anlage stehen.

Der Holzabfall der bei der Produktion im Werk entsteht soll verbrannt werden und Turbinen antreiben, die zur Stromerzeugung dienen. Die 5 Megawatt-Anlage, soll 38 GW pro Stunde und Jahr produzieren. Dies entspreche laut den Betreibern dem Verbrauch von rund 7 500 Haushalten. Ein Teil der Hitze wird obendrein zur Trocknung des Holzes verwertet. Auch hier soll eine Pellet-Produktionswerk das Projekt abrunden. Der Anteil an erneuerbaren Energien wird von 50 auf 97 Prozent gesteigert, so Gilles Breuer, Managing Director von Kronospan. Idealerweise sollten es in Zukunft 100 Prozent werden.

Insgesamt sollten 54 500 Tonnen CO2 eingespart werden. Luxemburg hat sich verpflichtet, bis 2020 11 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Materialien zu gewinnen. Dieses Projekt werde 9,2 Prozent dieses 11 Prozent-Ziels ausmachen, so die Verantwortlichen des Werks.

Der Staat wird das 33,5 Millionen Euro-Projekt unterstützen, gibt aber den genauen Betrag nicht an. Vor zwei Monaten wurde das Projekt Kiowatt präsentiert, bei der eine Anlage von Woodenergy und LuxEnergie nachhaltige Elektrizität, Wärme und Heizpellets auf Roost produzieren soll.

Es seien noch ähnliche Projekte in der Pipeline, gibt Minister Krecké zu. Aber keines wird die Ausmasse der beiden ersten erreichen, betont er.