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Kohlenstoffarmer Stahl: ArcelorMittal und Air Liquide kooperieren
Wirtschaft 18.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Kohlenstoffarmer Stahl: ArcelorMittal und Air Liquide kooperieren

Gegenwärtig ist die Stahlindustrie noch einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen. Das soll sich im nächsten Jahrzehnt ändern.

Kohlenstoffarmer Stahl: ArcelorMittal und Air Liquide kooperieren

Gegenwärtig ist die Stahlindustrie noch einer der größten Verursacher von CO2-Emissionen. Das soll sich im nächsten Jahrzehnt ändern.
Foto: Marc Wilwert
Wirtschaft 18.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Kohlenstoffarmer Stahl: ArcelorMittal und Air Liquide kooperieren

Thomas KLEIN
Thomas KLEIN
Mit einer neuen Industriepartnerschaft will ArcelorMittal den CO2-Ausstoß im Werk in Dünkirchen um 2,85 Millionen Tonnen reduzieren.

ArcelorMittal und der Industriegaskonzern Air Liquide wollen künftig zusammenarbeiten, um Lösungen für eine kohlenstoffärmere Stahlproduktion zu entwickeln. Die beiden Unternehmen gaben am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet haben.

Die Kooperation wird sich zunächst auf das Werk im französischen Dünkirchen konzentrieren. In dem Projekt sollen die jährlichen CO2-Emissionen aus den Stahlproduktionsanlagen von ArcelorMittal in Dünkirchen bis 2030 um 2,85 Millionen Tonnen reduziert werden. Die Einsparungen sollen unter anderem dadurch erreicht werden, dass CO2-sparende Verfahren wie der Einsatz von Elektrolichtbogenofen und direkte Eisenreduktion kombiniert werden. Air Liquide wird das Vorhaben unterstützen, indem es  Wasserstoff bereitstellt und Technologien implementiert, um CO2 abzuscheiden und weiterzuverarbeiten.


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Die Partnerschaft stelle einen ersten Schritt dar, um ein eigenes Ökosystem für die industrielle Anwendung von Wasserstoff- und CO2-Abscheidungstechnologien für verschiedene Akteure im Industrie- und Hafenbecken von Dünkirchen zu etablieren, schreiben die Unternehmen. 

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