Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Klimawandel: Luxemburg kann einen "großen Impakt" haben
Wirtschaft 2 Min. 07.02.2020

Klimawandel: Luxemburg kann einen "großen Impakt" haben

v.l.n.r.: Carlo Thelen (Handelskammer), Djuna Bernard (grüne Abgeordnete), Premier Xavier Bettel, Pleun Vaartjes (St.-Gallen-Symposium), Stefan Ruchti (Schweizer Außenministerium), Françoise Thoma (Spuerkeess), Judith Bogner (Moderatorin) und Stéphane Pallage (Uni Luxemburg)

Klimawandel: Luxemburg kann einen "großen Impakt" haben

v.l.n.r.: Carlo Thelen (Handelskammer), Djuna Bernard (grüne Abgeordnete), Premier Xavier Bettel, Pleun Vaartjes (St.-Gallen-Symposium), Stefan Ruchti (Schweizer Außenministerium), Françoise Thoma (Spuerkeess), Judith Bogner (Moderatorin) und Stéphane Pallage (Uni Luxemburg)
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 2 Min. 07.02.2020

Klimawandel: Luxemburg kann einen "großen Impakt" haben

Mara BILO
Mara BILO
Klein, aber oho: Wirtschaftsvertreter diskutierten am Donnerstagabend in der Handelskammer über Luxemburgs Impakt im Kampf gegen den Klimawandel.

Luxemburg ist ein kleines Land – aber kann es auf der internationalen Ebene eine große Wirkung haben? Über diese Frage haben sich am Donnerstagabend luxemburgische und Schweizer Wirtschaftsvertreter in der Handelskammer ausgetauscht. Denn: Besonders in Bezug auf Klimawandel wirken die Bemühungen von kleinen Staaten oft wie ein Tropfen auf den heißen Stein.


Joe Kamiel throws insulation on top of molten iron and slag as it flows from a blast furnace at Mittal Steel-USA Thursday, June 8, 2006, in Burns Harbor, Ind. Mittal, which selected Chicago as its U.S. headquarters, said Wednesday, July 26, that shareholders representing 92 percent of Arcelor had agreed to its takeover offer in a deal that will form a steel titan with control of nearly 10 percent of global production. (AP Photo/M. Spencer Green)
Fedil: Industrie ist Teil der Lösung in der Klimafrage
Präsidentin Michèle Detaille befürchtet, dass allzu strenge Klimaregeln die Industrie zum Abwandern aus Luxemburg und aus der EU bewegen könnten.

Organisiert war die Veranstaltung zum Thema „Small country, big impact?“ vom St.-Gallen-Symposium – mit dem Ziel, in Luxemburg eine Diskussion anzustoßen, die im Mai im Schweizer St. Gallen fortgeführt werden soll (siehe unten). An der Diskussionsrunde nahmen teil: Djuna Bernard, Abgeordnete von Déi Gréng, Françoise Thoma, CEO der Spuerkeess, Stéphane Pallage, Rektor der Uni Luxemburg, und Stefan Ruchti, Chef der Abteilung „Nachhaltigkeit, Umwelt, Energie und Gesundheit“ im Schweizer Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Rund 150 Gäste haben sich in der Handelskammer eingefunden.
Rund 150 Gäste haben sich in der Handelskammer eingefunden.
Foto: Lex Kleren

Für alle Wirtschaftsvertreter fiel die Antwort auf die Frage zum Impakt Luxemburgs einfach aus: „Kleine Länder werden von größeren Wirtschaftsmächten nicht als Gefahr wahrgenommen und spielen damit oft die Rolle eines Brückenbauers“, erklärte Djuna Bernard. „Es kommt nicht auf die Größe des Landes, sondern auf dessen Wirkung an“, so auch Françoise Thoma. Für Premier Xavier Bettel, der die Diskussionsrunde einleitete, war die Antwort ebenfalls klar: „Ja, Luxemburg kann einen Unterschied machen – indem wir mit gutem Beispiel vorangehen.“

Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.