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Karp-Kneip kauft Wickler
Wirtschaft 05.09.2019

Karp-Kneip kauft Wickler

Der Straßenbauspezialist Karp-Kneip hat nun zwölf Tochterunternehmen.

Karp-Kneip kauft Wickler

Der Straßenbauspezialist Karp-Kneip hat nun zwölf Tochterunternehmen.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 05.09.2019

Karp-Kneip kauft Wickler

Luxemburger Straßenbaukonzern vergrößert sich um 250 Mitarbeiter und ein weiteres Asphaltwerk.

(MeM) - Wickler frères exploitation s.à.r.l. ist vom Luxemburger Straßenbauunternehmen Karp-Kneip übernommen worden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. 

Georges Wickler sowie die Brüder Christian und François Thiry, Eigentümer und Geschäftsführer von Karp-Kneip, haben die Übernahme der Firma Wickler zum 1. August 2019 validiert.

Personalbestand bei Wickler bleibt unverändert

Der Tiefbauspezialist Wickler mit Firmensitz Ingeldorf ist neben Straßenbau, Aushubarbeiten oder Tunnelbau in seinem Werk in Wasserbillig auch in der Bitumen- und Asphaltproduktion tätig. Bei Personal und Management wird es durch die Eingliederung in den Karp-Kneip-Konzern keine Änderungen geben. „Das Geschäft von Wickler wird natürlich mit den bestehenden Mitarbeitern fortgesetzt”, erklärt Karp-Kneip.


Luxemburg-Cents - die Asphaltfabrik der Firma Karp-Kneip - Foto: Serge Waldbillig
„Mittlerweile machen wir die Hälfte unseres Umsatzes im Ausland“
Karp-Kneip war das erste Bauunternehmen Luxemburgs, das 1910 ins Handelsregister eingetragen wurde. Durch Firmengründungen und Zukäufe im Ausland ist das Familienunternehmen, das dieses Jahr 120 Jahre alt wird, inzwischen fast ein kleiner Konzern.

Neben dem Asphaltwerk in Hamm verfügt Karp-Kneip über mehrere andere Asphalt-Werke in Belgien und Deutschland. 

Die 1982 gegründete Gesellschaft Wickler frères exploitation beschäftigt mit ihren Tochtergesellschaften 250 Mitarbeiter und erzielt einen durchschnittlichen Umsatz von 33 Millionen Euro im Jahr. 

Die 120 Jahre alte Straßenbaufirma Karp-Kneip war das erste Bauunternehmen in Luxemburg und das erste, das eine Dampfwalze zum Planieren im Land hatte. Das Unternehmen hat heute mehr als 1 000 Beschäftigte, etwa 600 davon in Luxemburg, und weist einen Jahresumsatz von rund 220 Millionen Euro aus, wovon rund die Hälfte im Ausland generiert wird.

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