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Kampf gegen Terrorismus: Frist für die Nutzung anonymer Prepaidkarten kommt
Wirtschaft 23.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Kampf gegen Terrorismus: Frist für die Nutzung anonymer Prepaidkarten kommt

Wer eine Prepaidkarte besitzt und sich noch nicht gegenüber dem Mobilfunkanbieter ausgewiesen hat, muss dies nachholen.

Kampf gegen Terrorismus: Frist für die Nutzung anonymer Prepaidkarten kommt

Wer eine Prepaidkarte besitzt und sich noch nicht gegenüber dem Mobilfunkanbieter ausgewiesen hat, muss dies nachholen.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 23.12.2015 Aus unserem online-Archiv

Kampf gegen Terrorismus: Frist für die Nutzung anonymer Prepaidkarten kommt

Anonyme Prepaid-Karten werden seit Kurzem in Luxemburg nicht mehr verkauft. Wer bereits zuvor im Besitz einer solchen SIM-Karte war, muss sich nachträglich ausweisen. Ansonsten droht eine Sperre.

(ks) - Auf Wunsch der Regierung haben die luxemburgischen Mobilfunkanbieter den Verkauf von anonymen Prepaidkarten gestoppt. Durch diese Maßnahme soll es Terroristen erschwert werden, von den Geheimdiensten unbemerkt zu kommunizieren.

Doch was bedeutet dies für Nutzer, die bereits eine Prepaidkarte besitzen? Auch sie müssen sich gegenüber ihrem Mobilfunkanbieter identifizieren. Dies bestätigte Premier- und Kommunikationsminister Xavier Bettel am Mittwoch in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Nancy Arendt.

Sie würden per SMS darüber informiert - allerdings nach und nach. In der Tat wollen die Mobilfunkanbieter verhindern, dass plötzlich Tausende Kunden in ihren Filialen stehen, um ihren Ausweis vorzulegen. In Luxemburg sind rund 204.000 Prepaidkarten im Umlauf.

Laut Bettel soll schließlich ein Enddatum festgelegt werden, bis zu dem sich Inhaber einer Prepaidkarte ausweisen müssen. Nach Ablauf wird die Karte blockiert. Diese Frist soll auch durch eine Kampagne in der Öffentlichkeit publik gemacht werden.


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