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Investmentfonds verschluckt Lottogewinn

Investmentfonds verschluckt Lottogewinn

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Wirtschaft 25.04.2014

Investmentfonds verschluckt Lottogewinn

Die Privatbank Merck Finck & Co., eine Tochtergesellschaft der in Luxemburg ansässigen Bankengruppe KBL European Private Bankers, wurde am Donnerstag vom Landgericht Münster zu einer Schadensersatzzahlung von 510.000 Euro zusätzlich Zinsen verpflichtet. So berichtet die Internetseite des WDR.

(cdc) - Die Privatbank Merck Finck & Co., eine Tochtergesellschaft der in Luxemburg ansässigen Bankengruppe KBL European Private Bankers, wurde am Donnerstag, dem 24. April, vom Landgericht Münster zu einer Schadensersatzzahlung von 510.000 Euro zusätzlich Zinsen verpflichtet. So berichtet die Internetseite des WDR.

Die Privatbank Merck Finck & Co. habe laut Urteil den Lottogewinn eines Ehepaares aus Herne in Nordrhein-Westfalen in riskante Investmentfonds angelegt. Laut Kläger seien seine Mandanten, die im Februar 2005 6,3 Millionen Euro bei Westlotto gewonnen haben, von der Privatbank falsch beraten und nicht, wie dies gesetzlich vorgeschrieben ist, über das Risiko der Geldanlage aufgeklärt worden.

Auf Vorschlag von Westlotto hin habe das Ehepaar sich von der Privatbank beraten lassen. Die Anlage war aber nicht im Sinne der Lottogewinner. Beide hatten ihre Arbeit gekündigt und wollten von den Anlageerträgen leben. Die riskanten Investmentfonds haben nahezu den gesamten Gewinn von 6,3 Millionen Euro verschluckt. Die Kläger wollen weiter vor Gericht gehen.