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Insektenkiller Chlorpyrifos soll verboten werden

(dpa) - Die EU-Kommission will nach eigenen Angaben vorschlagen, die im Januar auslaufende Zulassung für die Stoffe Chlorpyrifos and Chlorpyrifos-Methyl nicht zu verlängern. Die Brüsseler Behörde bestätigte am Montagabend einen Bericht der „taz“ aus Berlin.

Das seit 2006 in der EU zugelassene Mittel, das Schädlinge in der Landwirtschaft bekämpfen soll, steht im Verdacht, Erbgut und Nerven bei Embryonen zu schädigen. Der Stoff wird aber unter anderem in importierten Orangen, Mandarinen sowie Grapefruits gefunden.

Eine Sprecherin der EU-Kommission teilte auf Anfrage mit, bei einem Expertentreffen der europäischen Lebensmittelbehörde Efsa im April seien Bedenken wegen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit diskutiert worden. Nach einem entsprechenden Arbeitsauftrag habe die Efsa am 2. August die Bedenken bestätigt. Die Kommission werde nun den Vorschlag an die EU-Staaten vorbereiten, die Zulassung nicht zu erneuern.

Verbraucherschützer und Politiker fordern indes ein sofortiges Verbot. „Der Wirkstoff muss umgehend verboten werden“, sagt Matthias Wolfschmidt, Direktor für internationale Kampagnen der Organisation Foodwatch. 

Heute

Kurzmeldungen Panorama Vor 41 Minuten

Stuntman "Mad Mike" stirbt in selbstgebauter Rakete

(dpa) - Der selbst ernannte „weltbeste Hasardeur“ Mike Hughes ist am Samstag nach US-Medienberichten in der Nähe von Barstow in Kalifornien bei einem Flug mit einer selbstgebastelten Rakete ums Leben gekommen. 

Der auch als „Mad Mike“ bekannte 64-Jährige wollte an Bord seiner Rakete eine Flughöhe von 5000 Fuß (rund 1500 Meter) erreichen, berichtete unter anderem die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf Hughes' Sprecher. Doch aus bisher unbekanntem Grund habe sich der Fallschirm nicht geöffnet, das Fluggerät zerschellte nur wenige hundert Meter entfernt von der Startrampe am Boden. Das Unglück ereignete sich vor laufenden Kameras, da der Flug für eine neue Serie mit dem Titel „Homemade Astronauts“ (Hausgemachte Astronauten) gefilmt werden sollte.

Kurzmeldungen Panorama Vor 44 Minuten

Quentin Tarantino wurde Vater eines Sohnes

(dpa) - US-Regisseur Quentin Tarantino (56) ist zum ersten Mal Vater geworden. Seine israelische Frau Daniella Pick habe am Samstag in Tel Aviv einen Sohn zur Welt gebracht, berichteten israelische Medien übereinstimmend. Ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses wollte sich am Sonntag nicht dazu äußern.

Auch für die 20 Jahre jüngere Sängerin ist es das erste Kind. Der Filmemacher und die Israelin sind seit November 2018 miteinander verheiratet. Es ist die erste Ehe für den Oscar-Preisträger. Das Paar hatte sich 2009 bei der Filmpremiere von „Inglourious Basterds“ in Tel Aviv kennengelernt. Die Schwangerschaft hatten sie im August vergangenen Jahres bekanntgegeben.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:07

Vier Verletzte nach Unfällen am Samstagabend

Bei drei Unfällen am Samstagabend in Luxemburg sind insgesamt vier Menschen verletzt worden. Auf der Route d'Esch in Beles stießen kurz vor 19.30 Uhr aus unbekannten Gründen drei Autos zusammen. Zwei Personen wurden jeweils leicht verletzt.

Kurz vor 23.30 Uhr war ein Fahrer auf dem CR141 zwischen Pfaffenberg und Mompach in Notlage geraten. Wenig später dann der nächste Einsatz für die Rettungskräfte: Auf der Route de Longwy in Rodange hatte sich nach einem Unfall ein Auto überschlagen. In beiden Fällen gab es jeweils einen Leichtverletzten.

Bereits zuvor hatten die Behörden einen tödlichen Verkehrsunfall auf der N12 bei Wintger gemeldet. 

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Brand nach Explosion in einer Garage

(SH) - In der Rue de Luxembourg in Tüntingen war es am Samstag gegen 14.30 Uhr in einer Garage zu einer Explosion, die einen Brand nach sich zog, gekommen. Die Feuerwehren aus Tüntingen, Useldingen, Redingen/Attert und Mamer waren im Einsatz, ebenso wie ein Krankenwagen aus Steinfort. Verletzt wurde aber niemand.

Auch in Reckingen kam es am Samstag zu einem Feuerwehreinsatz. In einem Neubau op der Uecht hatte sich unter dem Dach ein Brand entwickelt. Vor Ort waren die Rettungsdienste aus Mersch, Bissen und Lintgen.

 


Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Reisebus im Saarland verunglückt - keine Verletzten

(dpa/lrs) - Im Saarland ist ein britischer Reisebus am Samstagmorgen verunglückt. Die 53 Personen an Bord - überwiegend Kinder - blieben unverletzt, wie die Polizeiinspektion Saarlouis berichtete. Der Bus war gegen 4.30 Uhr auf der Autobahn 8 Richtung Luxemburg unterwegs, als der Fahrer wenige Meter vor der Anschlussstelle Schwalbach die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Nach Angaben des Busfahrers war ein Reifen geplatzt.

Der Bus kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte gegen eine ansteigende Böschung. Dabei entstand laut Polizei lediglich Sachschaden in unbekannter Höhe. Die Schulkinder konnten kurz nach dem Unfall mit Ersatzfahrzeugen ihre Fahrt fortsetzen. Während der Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen. Außerdem musste die Fahrbahn von Schmutz befreit werden. Wie alt die Kinder waren, woher in Großbritannien der Bus kam und wie hoch der Sachschaden ist, war am Samstag zunächst unklar.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Saarland: "Joker“ wirft Straßenpfosten auf Auto

(dpa/lrs) - Ein als Filmfigur „Joker“ verkleideter Mann hat im Beckinger Ortsteil Honzrath (Saarland) einen Leitpfosten kraftvoll auf die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Autos geworfen. Der Fahrer blieb am Freitagabend unverletzt, wie die Polizei Merzig am Samstag mitteilte.

Der „Joker“ hatte laut Polizei ein weiß geschminktes Gesicht, trug eine grüne Perücke und einen lila- und blaufarbenen Anzug mit Schlangenmuster. Er sei nach einer Fastnachtsveranstaltung zu Fuß nach Erbringen unterwegs gewesen, bevor er den Leitpfosten aus seiner Verankerung riss. Mit Zeugenhinweisen habe die Polizei den Mann identifiziert und ihn zunächst mit auf die Wache genommen, sagte ein Sprecher. Er sei wahrscheinlich alkoholisiert gewesen.

Ryanair-Chef will muslimische Männer strenger kontrollieren

(dpa) - Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich dafür ausgesprochen, muslimische Männer vor dem Abflug strengeren Sicherheitskontrollen zu unterziehen als andere Passagiere. „Wer sind die Bombenattentäter? Es werden alleinreisende Single-Männer sein“, sagte Michael O'Leary in einem am Samstag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „Times“. „Man kann ja nichts sagen, weil das als rassistisch gilt, aber es werden generell Männer muslimischen Glaubens sein.“

In Begleitung ihrer Familie seien muslimische Männer hingegen grundsätzlich keine Gefahr, meint der für polarisierende Äußerungen bekannte Firmenboss. Das Risiko, dass sie sich mit ihren Kinder in die Luft sprengen würden, sei gleich Null. Seine Ausführungen stießen umgehend auf scharfe Kritik im Vereinigten Königreich.

Der Rat der Muslime in Großbritannien bezeichnete die Äußerungen als „rassistisch und diskriminierend“. Es sei eine Schande, dass der Chef einer Fluggesellschaft Islamfeindlichkeit so offen und schamlos ausspreche, so eine Sprecherin. Nach Ansicht der Organisation Tell Mama, die islamfeindliche Vorfälle registriert und Opfern hilft, könnte O'Leary mit solchen Worten sein eigenes Geschäft schädigen.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Alkoholkontrollen: Polizei stoppte 104 Autofahrer

Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag in Beles (N31) und Kahler (CR106) Alkoholkontrollen durchgeführt. Insgesamt 104 Autofahrer mussten ins Röhrchen blasen, zehn von ihnen hatten zu viel Alkohol getrunken. Zwei Führerscheine wurden noch an Ort und Stelle eingezogen. Die Beamten stellten insgesamt fünf Strafzettel wegen Alkohol am Steuer aus.

Nahe der Industriezone Gadderscheier in Sassenheim wurde einem weiteren Autofahrer nach einem Unfall der Führerschein entzogen. Auch er hatte den zulässigen Höchstwert an Alkohol in der Atemluft überschritten.

Kurzmeldungen Lokales 22.02.2020

Kriminalpolizei sucht Schmuck-Besitzer

Die Luxemburger Polizei hat im Rahmen von Einbruchsermittlungen mehrere Schmuckstücke sichergestellt und sucht nun nach den Besitzern der Wertgegenstände. Möglicherweise wurde der Schmuck bei Diebstählen erbeutet, allerdings konnten die Fundobjekte bis dato keiner konkreten Straftat zugeordnet werden.

Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 24460-6666 entgegengenommen. Weitere Fotos der betreffenden Gegenstände unter https://police.public.lu/fr/appels-publics/objets-voles/2020/SichergestellterSchmuck.html

Vorgestern

Greta Thunberg demonstriert mit 10.000 Menschen in Hamburg

(dpa) - Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Freitag in der norddeutschen Stadt Hamburg zusammen mit rund 10.000 Menschen ein Zeichen für das Klima gesetzt.

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt forderten die Teilnehmer auf Plakaten und Transparenten „Wir streiken bis ihr handelt“ und „the earth is on fire“. „Die Entscheidungsträger verhalten sich immer noch so, als ob alles gut wäre und die Wissenschaft wird immer noch ignoriert“, sagte Thunberg. „Das ist das Jahr 2020. Und wir müssen jetzt echtes Handeln sehen“, sagte die 17-Jährige. „Die Krise ist hier und jetzt und nicht in der fernen Zukunft. (...) Wir sind müde, konstant außen vor gelassen zu werden.“ 

Nach einem Bühnenprogramm mit der Hamburger Band Fettes Brot sollte der Demonstrationszug vom Heiligengeistfeld über den Rathausmarkt, Jungfernstieg und Gänsemarkt durch die Innenstadt führen. 

Kurzmeldungen Lokales 21.02.2020

Am Wochenende: Bauarbeiten im Bereich Irrgarten

(SC) - Wie die Straßenbauverwaltung Ponts et chaussées am Mittwoch mitteilt, wird es über das Wochenende zu einer Sperrung im Bereich Rond-Point Irrgarten kommen.

Zwischen Samstagmorgen 5 Uhr und Sonntagabend 22 Uhr wird die Autobahnausfahrt Hamm aus der Richtung Gaspericher Kreuz gesperrt sein. 

Der Verkehr wird über die A1, Ausfahrt Kirchberg, umgeleitet von wo aus die Umleitung dann über die A1 in entgegengesetzter Richtung bis zur Ausfahrt Hamm führt.

Kurzmeldungen Lokales 21.02.2020

Einbruch in Kulturzentrum: Täter gestellt

(SH) - Indem er ein Fenster eingeschlagen hatte, hatte sich am Donnerstag gegen Mittag ein Mann Zugang zu einem Kulturzentrum an der Place des Rotondes verschafft. Dort hatte er mehrere Alkoholflaschen entwendet.

Der Vorgang war nicht unbemerkt geblieben und so konnte die Polizei den Mann auf frischer Tat stellen. In seinem Rucksack wurde Werkzeug sichergestellt. 

Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, ist der Mann auch für mehrere Einbrüche in das Kulturzentrum im Januar verantwortlich. 

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Mannes an. Er wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Das Einbruchswerkzeug wurde beschlagnahmt.

Kurzmeldungen Lokales 21.02.2020

Mehrere Schwerverletzte bei Unfall nahe Trier

(dpa/lrs) - Beim Zusammenstoß von drei Autos nahe Aach bei Trier (D) sind vier Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war am Freitagvormittag ein Wagen beim Einscheren gegen das zuvor überholte Auto gestoßen, teilte die Polizei in Trier mit. Dieses prallte wiederum gegen eine Leitplanke der Bundesstraße 51 und schleuderte gegen einen entgegenkommenden Wagen. Die Straße wurde voll gesperrt, weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Corona-Virus: Patient in Italien in kritischem Zustand

(dpa) - In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, erläuterte Giulio Gallera, der Gesundheitsbeauftragte der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte in Brüssel, dass Italien nach diesen Fällen eine neue Verordnung zur Isolation von Kontaktpersonen erlassen habe. Alle Personen mit Kontakt zu Infizierten müssen danach obligatorisch in Quarantäne. Zugleich warnte er vor Alarmismus. Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen.

In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.

Kurzmeldungen Lokales 21.02.2020

Unfall mit zwei Fahrzeugen auf der A6 geräumt

(SC) - Um kurz nach 10 Uhr hat sich auf der A6 in Richtung Gaspericher Kreuz auf der Höhe von Helfenterbrück ein Unfall mit zwei Fahrzeugen ereignet.

Neben der Pannenspur war auch die rechte Fahrbahn gesperrt. Es staute sich über mehrere Kilometer. Mittlerweile ist die Unfallstelle jedoch geräumt, der Stau löst sich auf.

Dortmund: Mitglieder der rechten Szene an Ausreise gehindert

(dpa) - Bei einem Einsatz am Flughafen der westdeutschen Stadt Dortmund hat die Polizei die Ausreise von mutmaßlichen Mitgliedern der rechten Szene nach Sofia zu verhindern versucht.

22 Menschen seien kontrolliert worden. Sie stünden im Verdacht, an einer auch von Rechtsextremisten besuchten Veranstaltung in der bulgarischen Hauptstadt teilnehmen zu wollen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag. "Wie viele geflogen sind und wie viele wir stoppen konnten, ist noch unklar, der Einsatz läuft noch", fügte er hinzu. Auf Twitter schrieb die Bundespolizei, es handele sich bei den gezielt kontrollierten Personen um Deutsche.

Ziel der Personen aus dem rechten Spektrum sei wahrscheinlich der sogenannte Lukovmarsch, der am Freitagabend in Sofia stattfindet. Er gelte seit Jahren als Treffen Rechtsextremer aus dem In- und Ausland, sagte der Sprecher.

Kurzmeldungen Lokales 21.02.2020

Cloche d'Or: Fußgänger von Auto erfasst

(SC) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereigneten sich auf Luxemburgs Straßen mehrere Unfälle. Insgesamt drei Personen wurden dabei verletzt.

Bei einem Autounfall auf der B7 bei Friedhof gegen 20.30 Uhr wurde eine Person verletzt. Es gab keine weiteren Unfallteilnehmer. Einsatzkräfte aus Colmar-Berg, Schieren und Diekirch waren vor Ort.

Um kurz vor 22 Uhr wurde im hauptstädtischen Viertel Cloche d'Or auf dem Boulevard Kockelscheuer ein Passant von einem Fahrzeug angefahren und verletzt. Neben dem Feuerwehr- und Rettungsdienst war auch ein Rettungswagen aus Luxemburg-Stadt zur Stelle, ebenso wie die örtliche Polizei.

In Hollerich brannte um 0.30 Uhr ein Auto in der Rue de l'Abbatoir. Die hauptstädtische Feuerwehr hatte den Brand allerdings schnell unter Kontrolle. Niemand wurde verletzt.

Gegen 4.30 Uhr kam es auf der Place Barry Weber in Stadtbredimus zu einem weiteren Verkehrsunfall mit einem Verletzten. Einsatzkräfte aus Remich waren vor Ort.

Backpackerin ermordet: Lebenslange Haft für Neuseeländer

(dpa) - Er hatte sein Opfer über eine Dating-App kennengelernt, der Fall schlug hohe Wellen: Ein Neuseeländer hat für den Mord an einer britischen Rucksackreisenden eine lebenslange Haftstrafe bekommen. Der 28-Jährige muss nach dem Urteil des Gerichts in Auckland mindestens 17 Jahre im Gefängnis bleiben, wie eine Justizsprecherin am Freitag bestätigte.

Der Mann wurde schuldig gesprochen, die junge Frau am Abend vor ihrem 22. Geburtstag im Dezember 2018 erwürgt zu haben. Die Leiche packte er in einen Koffer und vergrub sie in der Nähe von Auckland, wo sie eine Woche später gefunden wurde. Die Tat löste international Entsetzen aus, es gab auch Mahnwachen für die junge Frau.

Der Täter hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen: Es sei ein Unfall gewesen, nach einer ganz normalen sexuellen Begegnung von jungen Leuten, zu der beide Seiten bereit gewesen seien, so die Verteidigung. Während des Prozesses hörte das Gericht auch, dass der Mann intime Fotos von dem Opfer nach dem Tod machte. Außerdem ging er am Folgetag zu einer weiteren Verabredung mit einer Internetbekanntschaft.