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Inflationsrate liegt weiterhin bei 6,8 Prozent
Wirtschaft 2 Min. 07.09.2022
Statec

Inflationsrate liegt weiterhin bei 6,8 Prozent

Das Ende des Sommerschlussverkaufs hat im August den Verbraucherindex beeinflusst.
Statec

Inflationsrate liegt weiterhin bei 6,8 Prozent

Das Ende des Sommerschlussverkaufs hat im August den Verbraucherindex beeinflusst.
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 2 Min. 07.09.2022
Statec

Inflationsrate liegt weiterhin bei 6,8 Prozent

Der Verbraucherindex stieg im August um 1 Prozent. Dies sei insbesondere auf das Ende des Schlussverkaufs zurückzuführen.

(lm) – Die jährliche Inflationsrate beläuft sich nach wie vor auf 6,8 Prozent. Das teilt das Statistikamt Statec am Mittwoch mit. Im August 2022 stieg der vom Statec berechnete Verbraucherindex um ein Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dies sei vor allem auf das Ende des Sommerschlussverkaufs zurückzuführen, so die Experten. Entzieht man Erdölprodukte und die zeitweilig reduzierten Textilpreise der Rechnung, stiegen die Preise um 0,4 Prozent. 

Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der höchste monatliche Preisanstieg im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ zu beobachten ist. Nach Ende des Schlussverkaufs stiegen die Preise um satte 13,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg von 2,2 Prozent für Bekleidung. Schuhe hingegen wurden 4,2 Prozent günstiger als im August 2021. Ebenfalls vom Schluss der „Solden“ betroffen waren die Rubriken Möbel (+ 6,6 Prozent), Schmuck und Uhren (+6,3 Prozent), und Haushaltsartikel aus Textilien (+5,3 Prozent).


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Erdölprodukte sind derweil im monatlichen Vergleich erneut günstiger. Der Dieselpreis ist um 6,1 Prozent gesunken, der für Benzin um 8,6 Prozent. Und auch der Preis für Heizöl ist rückläufig: Im August kostete er 9,2 Prozent weniger als im Juli. Betrachtet man die Entwicklung dieser Preise über ein ganzes Jahr, sieht die Bilanz hingegen anders aus: Verbraucher zahlten im vergangenen Monat ganze 36 Prozent mehr für Kraftstoff und Heizöl als im August 2021.

Nahrungsmittelpreise steigen weiter

Während im Sommermonat August im Bereich Ölprodukte weniger Ausgaben fällig waren als in den Vormonaten, musste anderweitig tiefer in die Tasche gegriffen werden. Zum Höhepunkt der Sommersaison stiegen die Preise für Pauschalreisen um 7,3 Prozent, die Personenbeförderung im Luftverkehr verteuerte sich sogar um 21,4 Prozent in nur einem Monat.


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Doch insbesondere ein Bereich trifft sämtliche Haushalte: Die Nahrungsmittelpreise schossen auch im August weiter in die Höhe. Sie stiegen um 0,9 Prozent. Käse (+2.3 Prozent), Fleisch (+0.6 Prozent), frisches Obst (+2.7 Prozent) sowie Fette und Öle (+2.9 Prozent) hatten den größten Einfluss auf diesen Aufwärtstrend. Bier verteuerte sich um 3,1 Prozent. 

Einzig frisches Gemüse fällt in diesem Fall aus der Rolle, hier ist der Preis um 1,8 Prozent rückläufig, wenn er auch im Jahresvergleich immer noch 2,8 Prozent über dem Wert von August 2021 liegt. Insgesamt sind die Lebensmittelpreise gegenüber dem vorherigen Jahr um 8,3 Prozent gestiegen, die für alkoholische Getränke um 3,8 Prozent.

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