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Inflationsrate in Eurozone steigt auf 7,4 Prozent
Wirtschaft 21.04.2022 Aus unserem online-Archiv
Getrieben von Energiepreisen

Inflationsrate in Eurozone steigt auf 7,4 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Energiepreise im März um 44,4 Prozent gestiegen.
Getrieben von Energiepreisen

Inflationsrate in Eurozone steigt auf 7,4 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Energiepreise im März um 44,4 Prozent gestiegen.
Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi
Wirtschaft 21.04.2022 Aus unserem online-Archiv
Getrieben von Energiepreisen

Inflationsrate in Eurozone steigt auf 7,4 Prozent

Getrieben von den Energiepreisen, klettert die Inflationsrate in der Eurozone auf einen neuen Rekordwert.

(dpa) - In der Eurozone hat sich der Preisschub fortgesetzt und die Inflation auf ein Rekordhoch getrieben. Stärkster Treiber bleiben die Energiepreise. Im März stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 7,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war mit 7,5 Prozent noch eine etwas höhere Rate ermittelt worden. Im Februar hatte die Rate noch bei 5,9 Prozent gelegen.


ARCHIV - 10.03.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Erdgaszuleitungen sind vor dem Heizkraftwerk 3 Stuttgart-Gaisburg zu sehen. Die im Beratungsgremium EEAG zusammengeschlossenen Wirtschaftsforscher haben rasche und entschlossene Schritte gegen die Inflation gefordert. Derzeit treiben steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise die Inflationsraten in die Höhe.      (zu dpa "Wirtschaftsforscher warnen vor dauerhafter Inflation") Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ökonomen warnen vor Dauer-Inflation
Pandemie und Krieg lasten auf der Wirtschaft: Entschlossenes Vorgehen gegen Preisanstieg gefordert.

Die Inflationsrate im Euroraum war noch nie so hoch, seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999. Seit dem vergangenen Sommer hat sich die Teuerung kontinuierlich verstärkt, wobei zuletzt bereits Rekordwerte erreicht wurden. Der Krieg in der Ukraine und die harten Corona-Maßnahmen in China verschärften zuletzt den Preisdruck.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im März um 2,4 Prozent. Hier war zunächst ein Anstieg von 2,5 Prozent ermittelt worden.

Energiepreise steigen um 44,4 Prozent

Getrieben wurde die Teuerung ein weiteres Mal von einem extrem starken Anstieg der Preise für Energie, die sich zum Vorjahresmonat um 44,4 Prozent verteuerte. Lebens- und Genussmittel waren im März 5,0 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Das mittelfristige Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent wird damit deutlich überschritten. Mittlerweile zeichnet sich auch bei der EZB eine Wende hin zu höheren Zinsen ab. Eine Reihe von Ratsmitgliedern signalisierten zuletzt eine Zinserhöhung für den Juli.

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