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Inflation in der Eurozone sinkt noch stärker als erwartet

(dpa) - Die Inflation in der Eurozone ist im April noch stärker zurückgegangen als erwartet. Wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im März hatte die Inflationsrate 0,7 Prozent betragen. In einer ersten Schätzung war noch ein Anstieg von 0,4 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der ersten Schätzung gerechnet. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 0,3 Prozent.

Günstiger als im Vorjahresmonat war vor allem Energie, für die 9,7 Prozent weniger bezahlt werden musste. Deutlich teurer wurden dagegen Lebensmittel. Die Preise unverarbeiteter Nahrungsmittel stiegen im Schnitt um 7,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Dienstleistungen und Industriegüter verteuerten sich dagegen deutlich schwächer. Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel betrug 0,9 Prozent.

Die Inflation liegt damit deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von mittelfristig knapp zwei Prozent. Experten gehen davon aus, dass sie sich in den kommenden Monaten wegen der schweren Rezession weiter abschwächt. Die jüngste Erholung der Rohölpreise dürfte jedoch leicht stützend wirken.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:36

Uhrendiebe im Bahnhofsviertel unterwegs

(SH) - Mehrere Männer haben einen Mann am Montag gegen 20.15 Uhr am Bahnhofvorplatz in der Hauptstadt bedrängt, in der Absicht, dem Opfer eine Armbanduhr zu stehlen. Nachdem der Mann zu Boden geworfen worden war, wurde ein Paar auf den Vorfall aufmerksam und rief Beamte, die auf Fußstreife waren, herbei. Die Angreifer hatten von ihrem Opfer abgelassen und ohne Beute das Weite gesucht. Die Fahndung nach den Tätern blieb zunächst erfolglos. Der Mann wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. 

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Kurzmeldungen International Heute um 10:54

Razzia gegen Kinderpornografie in Deutschland

(dpa) - Polizei und Staatsanwaltschaft sind in Deutschland mit einer landesweiten Razzia gegen 65 Verdächtige vorgegangen, die kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben sollen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mit.

Die Verfahren haben sich demnach aus den Ermittlungen rund um den schweren Kindesmissbrauchs-Komplex Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) ergeben. Laut Mitteilung waren auch Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Einsatz.

Es handelt sich um den zweiten deutschlandweiten Großeinsatz der Ermittlungsgruppe im Fall Bergisch Gladbach. Vergangenen September hatte die Polizei in zwölf Bundesländern mit rund 1.000 Einsatzkräften 60 Anschriften von rund 50 Beschuldigten durchsucht.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:28

Unfall am Montagabend: Autofahrer fährt gegen Baum

(jwi) - Am Montagabend gegen 20.30 Uhr kam es zu einem Unfall auf dem CR106 von Monnerich nach Limpach. Ein Autofahrer fuhr gegen einen Baum und wurde dabei verletzt. Im Einsatz waren die Rettungsdienste aus Monnerich und Esch/Alzette sowie ein Krankenwagen aus Sassem/Differdingen.

Weitere Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.  

Gestern

Erneut Corona-Krawalle in den Niederlanden

(dpa) - Am zweiten Abend in Folge sind in mehreren Städten in den Niederlanden Unruhen ausgebrochen. Hunderte gewaltbereite Jugendliche hatten sich nach Polizeiangaben am Montagabend kurz vor Beginn der Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie an mehreren Orten versammelt und die Polizei angegriffen. Krawalle wurden aus mindestens sechs Städten gemeldet - darunter Amsterdam und Rotterdam. Große Gruppen vorwiegend junger Leuten würden randalierend durch die Stadtzentren ziehen, hieß es. Mehr als 70 Personen seien bereits festgenommen worden.

Anlass der Unruhen sind die von der Regierung verhängten verschärften Corona-Maßnahmen und die seit Samstag geltende Ausgangssperre. Die Polizei geht davon aus, dass sich verschiedene Gruppen an den Krawallen beteiligen - darunter Corona-Leugner und Fußball-Hooligans.

In Rotterdam wurden Polizisten nach Berichten des TV-Senders NOS von rund 100 Randalierern mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Geschäfte seien geplündert worden. Die mobile Einheit der Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.     

Sonntagnacht hatten schwere Unruhen in etwa zehn Städten das Land erschüttert. Die Polizei hatte von den schlimmsten Krawallen seit 40 Jahren gesprochen.   

Kurzmeldungen Lokales 25.01.2021

Kirchberg: Busfahrer mit Waffe bedroht

(SH) - Ein junger Mann hatte einen Busfahrer am Sonntagnachmittag beim Sport- und Kulturzentrum in Kirchberg nach einer Zigarette gefragt. Als dieser die Anfrage abwies, erschien eine zweite Person und bedrohte den Fahrer mit einer Pistole. Letzterem gelang es, sich in den Bus zurückzuziehen und die Polizei zu verständigen. 

Infolge einer Fahndung, an der mehrere Polizeistreifen beteiligt waren, konnten die beiden Männer an einer Bushaltestelle in der Rue du Fort Niedergrünewald gestellt werden. Die Pistole, bei der es sich um eine Luftdruckwaffe handelte, wurde hinter der Bushaltestelle vorgefunden. Einer der Männer führte zudem ein Messer bei sich, das als illegale Waffe zu verzeichnen ist. Gegen beide Männer wurde Strafanzeige erstellt.

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Kurzmeldungen Lokales 25.01.2021

Auto überschlägt sich bei Junglinster

(SC) - Am Montagmorgen kam es zu zwei Unfällen, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde. Gegen 7 Uhr überschlug sich auf der RN11 bei Junglinster ein Auto. Ein Rettungswagen und weitere Einsatzkräfte aus Junglinster waren vor Ort, um sich um einen Verletzten zu kümmern und die Unfallstelle zu sichern.

Auf der A6 krachte es am Montagmorgen gegen 9 Uhr zwischen Windhof und Kapellen. Ein Auto war mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Auch hier wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Sassenheim, Differdingen, Mamer und Luxemburg-Stadt waren zur Stelle.

Kurzmeldungen Lokales 25.01.2021

Tunnel Gousselerberg: Raser auf der A7 im Visier

(SC) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag und in der Nacht von Freitag auf Samstag hat die regionale Verkehrspolizei im Tunnel Gousselerberg auf der A7 verstärkt Raser ins Visier genommen. Bei den Geschwindigkeitskontrollen konnten die Beamten vier Fahrer zur Seite winken, die die Maximalgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometer so weit überschritten hatten, dass es für sie einen Führerscheinentzug und eine Strafanzeige zur Folge hatte.

Ein Verkehrsteilnehmer ließ sich von dem provisorischen Fahrverbot jedoch nicht abschrecken: Noch in derselben Nacht geriet er in eine zweite Verkehrskontrolle - ihm wurde daraufhin das Auto auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und es wurde eine zweite Strafanzeige gestellt.

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Studie: Erstmals mehr grüner als fossiler Strom in Europa

(dpa) - Im vergangenen Jahr ist in Europa erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus fossilen Kraftwerken erzeugt worden. Das geht aus einer Untersuchung des britischen Thinktanks Ember und der deutschen Denkfabrik Agora Energiewende hervor, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag) berichtet. Danach haben erneuerbare Energien aus Wind, Solar, Wasserkraft oder Biomasse im vergangenen Jahr 38 Prozent des europäischen Stroms geliefert, Kohle oder Gas dagegen nur 37 Prozent. Dies sei „ein bedeutender Meilenstein in Europas Umbau zu sauberer Energie“, heißt es in dem Report.

Während Wind- und Sonnenstrom stark zugelegt habe, hätten vor allem Kohlekraftwerke weniger Elektrizität geliefert. Ihre Stromerzeugung hat sich den Angaben zufolge gegenüber 2015 nahezu halbiert. Allein im vorigen Jahr sank sie demnach um 20 Prozent. Dies habe nur teilweise mit der Pandemie zu tun. Weil weiter erneuerbare Energien zugebaut würden und der CO2-Preis absehbar weiter steige, werde sich der Niedergang der Kohle auch nach der Pandemie fortsetzen, sagte Agora-Direktor Patrick Graichen.

In seinem Gastkommentar sprach am Montag auch Energieminister Claude Turmes (déi Gréng) über den Vormarsch der erneuerbaren Energien und wagte einen Blick auf die bevorstehenden klimapolitischen Herausfoderungen.

BMW X5 Polizei
Kurzmeldungen Lokales 25.01.2021

Tankstelle überfallen - Täter auf der Flucht

(DL) - Unter Vorzeigen einer Handfeuerwaffe haben zwei maskierte Täter am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr eine Tankstelle in Rollingergrund überfallen. Dies meldet die Polizei auf Facebook.

Den Männern sei es gelungen, Bargeld und Zigaretten zu erbeuten und anschließend in Richtung Eich zu flüchten.

Beide trugen schwarze Kleidung, sind von schlanker Statur und etwa 1,70 Meter groß. Sie sprachen Französisch. Einer der Männer trug eine schwarze Maske, der andere eine blaue.

Die Polizei warnt davor, Anhalter mitzunehmen. Zeugen sollen umgehend den Notruf 113 kontaktieren.

Kurzmeldungen Lokales 25.01.2021

Montagmorgen: Schnee und Glatteis möglich

Am Montagmorgen herrschen einmal mehr winterliche Verhältnisse auf Luxemburgs Straßen: Glatteis, Schnee und Schneeregen können den Weg draußen gefährlich machen. Der Automobilclub Luxemburg rät in seiner Meldung von 6 Uhr zu einer vorsichtigen und angepassten Fahrweise.

Vorgestern

Im September 2020 steigt nach einem russischen Luftangriff Rauch über einem Gebiet am Rande der Provinz Idlib auf. Auch im Januar 2021 kommt es in der Region im Norden Syriens zu kriegerischen Auseinandersetzungen.

Tote und Verwundete in Nordsyrien

(dpa) - Bei einem Angriff der Türkei in Nordsyrien, wo türkische Truppen bereits Grenzgebiete beherrschen, sind eine Frau und zwei Kinder getötet worden. Die Truppen hätten nach Störfeuern in der Region Tal Rifat sieben Kämpfer der Kurdenmiliz YPG außer Gefecht gesetzt, teilte das Verteidigungsministerium in Ankara am Sonntag mit. Die syrische Staatsagentur Sana berichtete, eine Frau und zwei Kinder seien getötet und sieben weitere Zivilisten verletzt worden. Tal Rifat liegt zwischen Aleppo und der türkisch-syrischen Grenze.

Die Türkei ist mehrmals in Syrien einmarschiert und war zuletzt im Herbst 2019 mit verbündeten syrischen Milizen gegen die YPG vorgegangen. Vergangenen Oktober hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zudem mit einem weiteren Militäreinsatz in Syrien gedroht, wenn „Terroristen“ sich nicht wie versprochen aus der Grenzregion zurückziehen würden. Ankara sieht in der YPG einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie als Terrororganisation.

Türkei unterstützt islamistische Rebellen

Tal Rifat ist eine der verbleibenden Gegenden in Nordsyrien, die noch von der YPG kontrolliert wird. Die Türkei hat ihren Einfluss in der benachbarten Provinz Idlib mit eigenen Truppen und verbündeten Milizen zunehmend ausgeweitet. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete am Sonntag, dass weitere türkische Militärfahrzeuge und Lastwagen die Grenze nach Idlib überquert hätten. Darunter seien unter anderem Panzer und Mannschaftswagen.

Die Türkei unterstützt in der Region Rebellen, darunter islamistische Gruppen. Ankara hatte mit Russland als Schutzmacht der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad ein Abkommen geschlossen, um in der Provinz Idlib eine Deeskalationszone einzurichten. Die Menschenrechtsaktivisten zählten in dieser Zone zuletzt 65 türkische Beobachtungsposten. Eigentlich gilt dort auch eine Waffenruhe.

Kurzmeldungen Lokales 24.01.2021

Zeugenaufruf: Anhänger stürzen in Bach

MaH - Die Polizei hat einen Zeugenaufruf lanciert. In der Nacht vom 22. auf den 23. Januar haben im Wasserwee in Medernach Unbekannte die hölzernen Bremsklötze von drei landwirtschaftlichen Anhängern entfernt, die nahe einer Scheune standen, woraufhin zwei Anhänger in einen angrenzenden Bach stürzten. Alle zweckdienlichen Informationen sind über die Telefonnummer +352 244 80 1000 oder die E-Mail-Adresse Police.DIEKIRCHVIANDEN@police.etat.lu weiterzuleiten.

Herthas Manager Michael Preetz (l.) und Trainer Bruno Labbadia müssen gehen.
Kurzmeldungen Sport 24.01.2021

Bericht: Hertha BSC entlässt Preetz und Labbadia

(SID) - Bei Hertha BSC ist das Doppel-Aus von Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz angeblich beschlossene Sache. Die „Bild am Sonntag“ berichtete, dass beide im kommenden Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt nicht mehr in der Verantwortung stehen werden, nur der Zeitpunkt der Verkündung sei noch offen. Wenig später berichtete auch die Berliner Morgenpost von der Doppel-Trennung, laut Sky hat sich Labbadia bereits vom Team verabschiedet. 

Als Interims-Trainer wird Pal Dardai gehandelt, der Herthas Profimannschaft bereits von 2015 bis 2019 betreut hatte. Nach einem Sabbatjahr übernahm der Ungar im vergangenen Sommer die U16 des Hauptstadtklubs. 

Labbadia ist seit April 2020 Trainer der Berliner, in der Vorsaison führte er den Klub in einer schwierigen Lage zum Klassenerhalt. Die 17 Punkte aus 18 Spielen in dieser Spielzeit sind angesichts der Ambitionen und Transferausgaben bei Hertha aber zu wenig. Hertha wollte dank der Millionen von Investor Lars Windhorst nach Europa, steckt aber erneut im Abstiegskampf. Preetz ist seit 25 Jahren im Verein, erst als Spieler, dann als Assistent von Dieter Hoeneß und schließlich als Geschäftsführer Sport. Unter der Leitung des Rekord-Torjägers erlebte der Klub zwei Ab- und zwei Aufstiege. Aktuell wird ihm vor allem eine unglückliche Spieler- und Trainerauswahl vorgeworfen.

Am Samstag vor der bitteren 1:4 (1:2)-Niederlage gegen Werder Bremen gab es einen im Vorfeld bei der Polizei genehmigten Protest von rund 250 Hertha-Fans gegen Preetz und dessen großen Fürsprecher, Präsident Werner Gegenbauer.  

Mehr Sportnachrichten

Erstes Telefonat mit Europäer: Biden spricht mit Johnson

(dpa) - Als erster europäischer Regierungschef hat der britische Premierminister Boris Johnson mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden telefoniert. „Großartig, mit Präsident Joe Biden zu sprechen“, twitterte Johnson am Samstagabend. „Ich freue mich darauf, das langjährige Bündnis zwischen unseren beiden Ländern zu vertiefen, während wir eine umweltfreundliche und nachhaltige Erholung von Covid-19 vorantreiben.“

Ein britischer Regierungssprecher sagte, Johnson habe Bidens Entscheidung begrüßt, dem Pariser Klimaschutzabkommen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder beizutreten. Die Politiker hätten zudem über die Rolle der Nato und die Möglichkeit eines bilateralen Handelsabkommens gesprochen. „Der Premierminister hat seine Absicht bekräftigt, bestehende Handelsprobleme so schnell wie möglich zu lösen“, sagte der Sprecher.

Das Weiße Haus bestätigte das Gespräch später und teilte mit, Biden habe seinen Willen bekräftigt, das besondere Verhältnis zu Großbritannien weiter zu stärken und den transatlantischen Verbindungen zu neuem Schwung zu verhelfen. Zudem habe Biden die Bedeutung der Nato als Verteidigungsbündnis betont, hieß es weiter. Biden, der seit Mittwoch Präsident ist, hatte zuvor nur mit seinen Amtskollegen in den Nachbarländern Kanada und Mexiko gesprochen.

Die von den USA und Großbritannien stets betonte „spezielle Beziehung“ könnte nach Ansicht von Politologen mit dem Duo Biden/Johnson auf eine Probe gestellt werden. Der Brite hatte stets seine enge Zusammenarbeit mit Bidens Vorgänger Donald Trump betont, diesen aber nach den Unruhen rund um das Kapitol in Washington Anfang Januar kritisiert. Biden wiederum hatte im Wahlkampf häufig den von Johnson vorangetriebenen Brexit kritisiert.

Weitere Auslandsnachrichten

Marcelo Rebelo de Sousa.

Präsidentenwahl in Portugal hat begonnen

(dpa) - Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen Portugal hat am Sonntag die Präsidentenwahl begonnen. Der konservative Amtsinhaber Marcelo Rebelo de Sousa gilt als großer Favorit. Nach allen Umfragen wird der 72-jährige frühere Jura-Professor und TV-Journalist schon in der ersten Runde die nötige absolute Mehrheit erringen. Mit dem Ergebnis wird in der Nacht zum Montag gerechnet. Gleich nach Schließung der Wahllokale am Abend soll es erste Prognosen geben.

Portugal wurde von Deutschland gerade zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt. Wegen der Pandemie gab es zahlreiche Forderungen, die Präsidentenwahl zu verschieben. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag zuletzt bei etwa 750 - einer der höchsten Werte weltweit.