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Indextranche kommt zum 1. April
Wirtschaft 30.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Gehaltsanpassung

Indextranche kommt zum 1. April

Die Inflation lag im März bei 6,1 Prozent - das reicht für die nächste Tranche.
Gehaltsanpassung

Indextranche kommt zum 1. April

Die Inflation lag im März bei 6,1 Prozent - das reicht für die nächste Tranche.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 30.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Gehaltsanpassung

Indextranche kommt zum 1. April

Die Inflationsrate liegt im März bei 6,1 Prozent. Löhne, Gehälter und Renten steigen ab April um 2,5 Prozent.

(LW) - Die nächste Indextranche ist am 1. April 2022 fällig. Das meldet der Statec am Mittwochmorgen. Die jährliche Inflationsrate liegt nach vorläufigen Berechnungen im März bei 6,1 Prozent. 


Wirtschaft, Mieten, Residenz, Sozialalmanach, Wohnung, Wohnungsbau, Wohnungsmarkt, Immobilien,  Immobilienmarkt, A louer, A vendre, Location, Immobilier, Foto: Chris Karaba/Luxemburger Wort
Was der Index enthält – und was nicht
Mietkosten werden eingerechnet, Ausgaben für das Eigenheim nicht. Dennoch ist der Preisanstieg so hoch, dass die nächste Indextranche fällt.

Mit diesem Ergebnis übersteigt der Halbjahresdurchschnitt des Index im März die Schwelle von 918,17 Punkten und löst damit eine neue Indexierung aus. Löhne, Gehälter und Renten steigen damit um 2,5 Prozent. 

Die Indexerhöhung war bereits seit Wochen erwartet worden. Endgültige Zahlen sollen laut Statec am 8. April veröffentlicht werden. 

Wohl keine zweite Indextranche im Jahr 2022

Die Regierung arbeitet momentan an Maßnahmen, um den Inflationsdruck auf Haushalte und Unternehmen zu begrenzen. Premierminister Xavier Bettel (DP) und sein Kabinett schlugen vergangene Woche bei einem Tripartite-Treffen mit den Sozialpartnern ein umfangreiches Entlastungspaket vor. Dieses Paket sieht unter anderem eine Ermäßigung von 7,5 Cent pro Liter Kraftstoff (Heizöl, Diesel, Benzin) bis Ende Juli 2022 vor. Auch sollen die Mieten bis Ende 2022 eingefroren werden und eine Anpassung der Mietsubvention und der „Prime House“ erfolgen, um diese sozialer zu gestalten. 

Die nun für April bestätigte Indextranche wird wohl die letzte in diesem Jahr sein. Die Regierung will eine mögliche weitere Indexerhöhung – laut Statec-Prognose würde diese im August 2022 fällig – um zwölf Monate verschieben. Als Ausgleich sollen Geringverdiener eine Steuergutschrift erhalten, die über den Kaufkraftverlust hinausgeht.  

Das Maßnahmenpaket soll bei einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen der Regierung und den Sozialpartnern auf Schloss Senningen festgezurrt werden. Es ist allerdings noch offen, ob es dabei zu einer Einigung mit den Gewerkschaften kommt. Die für Donnerstagmorgen geplante Sitzung wurde auf Mittwochabend vorverlegt.

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