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Immobilienpreise weiter gestiegen
Wirtschaft 27.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Immobilienpreise weiter gestiegen

Immobilienpreise weiter gestiegen

Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 27.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Immobilienpreise weiter gestiegen

Die Immobilienpreise in Luxemburg sind bis Ende März weiter gestiegen. Der Einfluss der Covid-19-Krise ist aber noch nicht sichtbar.

(mth) - In Luxemburg sind die Immobilienpreise weiter angestiegen, wie das Portal atHome.lu am Montag bekanntgab. Ein möglicher Einfluss der Covid-19-Krise ist anhand der Zahlen noch nicht sichtbar, da die aus Durchschnittspreisen bei Immobilienanzeigen berechneten Werte vor Ausbruch der sanitären Krise erhoben wurden.

Durchschnittlich 1.616 Euro Miete für ein Apartment

Bei den Mieten musste man Ende März durchschnittlich 1.616 Euro für ein Apartment und 2.963 Euro für ein Einfamilienhaus zahlen, unabhängig von der Wohnfläche. Das ist eine Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahresmonat von rund sechs Prozent bei den Apartments und von zwei Prozent bei den Einfamilienhäusern.


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Laut atHome.lu seien besonders Zwei-Zimmer-Apartments von der Preis-Hausse betroffen, da die Nachfrage in diesem Segment am höchsten sei. Die Durchschnittsmiete betrug für solche Objekte 1.761 Euro.

Im Durchschnitt 882.099 Euro Kaufpreis für ein Haus

Die Kaufpreise zogen ebenfalls merklich an: über ein Jahr gerechnet plus neun Prozent bei den Apartments und neun Prozent für ein Einfamilienhaus.

Die angegebenen Durchschnittspreise in Anzeigen lagen demnach bei durchschnittlich 559.873 Euro für ein Apartment und 882.099 für ein Einfamilienhaus.


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Bei den Quadratmeterpreisen wurden im Schnitt 6.596 Euro für ein Altbau-Apartment im Großherzogtum fällig, während dieser Wert in der Hauptstadt bis zu 9.528 Euro pro Quadratmeter betrug.

Bei Neubauten gab es ebenfalls einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat von rund zwölf Prozent. Wer heutzutage in Luxemburg ein neues Apartment kauft, muss durchschnittlich 650.378 Euro dafür auf den Tisch legen.

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