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Immobilienpreise steigen 2021 um 13,9 Prozent
Wirtschaft 24.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Statec

Immobilienpreise steigen 2021 um 13,9 Prozent

Der durchschnittliche Preis für Neubauten ist im Jahr 2021 um 11,9 Prozent gestiegen.
Statec

Immobilienpreise steigen 2021 um 13,9 Prozent

Der durchschnittliche Preis für Neubauten ist im Jahr 2021 um 11,9 Prozent gestiegen.
Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 24.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Statec

Immobilienpreise steigen 2021 um 13,9 Prozent

Im gesamten Jahr 2021 stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent. Das zeigen Daten des Statec, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

(ndp) - Im vierten Quartal 2021 stiegen die Immobilienpreise - Wohnungen und Häuser - im Vergleich zum vierten Quartal 2020 um 12 Prozent, das stellt eine Verlangsamung der in den vergangenen Quartalen beobachteten Raten dar. Im gesamten Jahr 2021 stiegen die Hauspreise im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent. Im Jahr 2020 lag der Anstieg im Jahresdurchschnitt bei 14,5 Prozent und 2019 betrug er 10,1 Prozent. Das zeigen Daten des Statec, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Den stärksten Anstieg im vierten Quartal 2021 verzeichnen die Preise für neugebaute Appartements: diese steigen um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Preise für bestehende Appartements und Häuser steigen weniger schnell als in den vorherigen Quartalen: 2,3 Prozent bzw. 1,1 Prozent in der Quartalsveränderung. 


Der durchschnittliche Preis für ein bestehendes Haus ist im Jahr 2021 um 15,3 Prozent gestiegen. Die Kosten für ein bestehendes Appartement klettern um 14,5 Prozent. Neubauten sind im vergangenen Jahr um 11,9 Prozent teurer geworden.

Preise für Appartements steigen deutlich

Der durchschnittliche Preis für ein Appartement im Jahr 2021 liegt bei 661.742 Euro, also bei 8.327 Euro pro Quadratmeter. Ein Jahr zuvor waren es noch 591.661 Euro. Bei den bestehenden Wohnungen musste man im vergangenen Jahr im Schnitt 633.087 Euro bezahlen – im Vorjahr lag der Preis noch bei 560.641 Euro. Und wenn man weiter in die Vergangenheit blickt, stellt man fest: Im Jahr 2019 lag der Preis bei 492.312 Euro, also deutlich unter dem jetzigen Niveau.  

Auch bei neuen Appartements sind die Preise deutlich gestiegen: Im vergangenen Jahr musste man 735.941 Euro bezahlen, also 8.902 Euro pro Quadratmeter.


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