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Immobilienmarkt: Tendenz hin zu mehr Appartements
Wirtschaft 21.07.2017

Immobilienmarkt: Tendenz hin zu mehr Appartements

Auch wenn Einfamilienhäuser noch den größten Anteil der bestehenden Immobilien mit Wohneinheiten ausmachen, werden doch tendenziell weniger von ihnen neu gebaut.

Immobilienmarkt: Tendenz hin zu mehr Appartements

Auch wenn Einfamilienhäuser noch den größten Anteil der bestehenden Immobilien mit Wohneinheiten ausmachen, werden doch tendenziell weniger von ihnen neu gebaut.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 21.07.2017

Immobilienmarkt: Tendenz hin zu mehr Appartements

Andreas ADAM
Andreas ADAM
Am 1. März 2017 gab es im Großherzogtum einen Bestand von insgesamt 233.675 Wohneinheiten. Diese befanden sich je zur Hälfte in Einfamilienhäusern (50,7%) sowie in Appartementhäusern (35%) plus Appartementhäusern mit Geschäftsanteil (14,3%).

(aa) - Am 1. März 2017 gab es im Großherzogtum einen Bestand von insgesamt 233.675 Wohneinheiten. Diese befanden sich je zur Hälfte in Einfamilienhäusern (50,7%) sowie in Appartementhäusern (35%) plus Appartementhäusern mit Geschäftsanteil (14,3%). Das meldet das Statistikinstitut Statec.

In ruralen Gegenden ist der Anteil an Einfamilienhäusern in der Regel höher als in urbanen Zonen, wo mehr Appartementhäuser sowie Appartementhäuser mit Geschäftsanteil stehen.

Die Gemeinden mit den meisten Wohneinheiten waren zum Stichtag  Luxemburg-Stadt (50.825), Esch-Alzette (14.177), Differdingen (9.414) und Düdelingen (8.132).

Einfamilienhäuser machen mit 118.371 bzw. 82,9 Prozent den größten Teil aller 142.820 Immobilien mit Wohneinheiten aus. Bei den seit 2001 neu errichteten Immobilien mit Wohneinheiten machen die Einfamilienhäuser noch 80,4 Prozent aus. In den Jahren 1981-2000 waren es noch 87,2 Prozent.

37,7 Prozent seit 2001 neu entstandenen Wohneinheiten befinden sich in Einfamilienhäusern. Bei den zwischen 1981-2000 entstandenen Wohneinheiten sind es 51,8 Prozent.

Neue Wohneinheiten entstehen also zunehmend in Appartementhäusern und Appartementhäusern mit Geschäftsanteil und tendenziell weniger in Einfamilienhäusern.


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