Immobilien: Wohnungspreise ziehen weiter an
(aa) - Im zweiten Quartal 2016 sind die Wohnungspreise in Luxemburg um 5,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Im ersten Quartal 2016 hatte der Zuwachs noch bei fünf Prozent gelegen. Das geht aus einer Analyse des nationalen Statistikamtes Statec hervor.
Allgemein zogen die Preise bei neuen Apartments am stärksten an. Im Bau befindliche Apartments verteuerten sich im zweiten Quartal um 7,3 Prozent. Dies wird auf die Preise zurückgeführt, die für Wohnungen gezahlt werden, die nicht der persönlichen Verwendung dienen. Bestehende Apartments wurden lediglich um fünf Prozent Prozent teurer, bestehende Häuser um 4,3 Prozent.
Schaut man sich die Durchschnittspreise der vergangenen zwölf Monate an, so kostete ein im Bau befindliches Apartment 5764 Euro pro Quadratmeter, ein bestehendes Apartment 4613 Euro pro Quadratmeter und ein Einfamilienhaus 594379 Euro.
Die mit Abstand höchsten Preise für Apartments sind erwartungsgemäß im Kanton Luxemburg zu zahlen. Die günstigsten Preise sind im Norden und dann im Kanton Esch/Alzette zu finden. Ähnlich sieht es auch bei den Einfamilienhäusern aus.
