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Immobilien: Kaufpreise steigen um 4,9 Prozent
Wirtschaft 12.02.2018 Aus unserem online-Archiv

Immobilien: Kaufpreise steigen um 4,9 Prozent

Immobilien: Kaufpreise steigen um 4,9 Prozent

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Wirtschaft 12.02.2018 Aus unserem online-Archiv

Immobilien: Kaufpreise steigen um 4,9 Prozent

Die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser steigen immer weiter, mit beeindruckenden Preisunterschieden je nach Lage der Immobilie.

(M.G.) - Im Schnitt stiegen die Immobilienpreise in Luxemburg im dritten Quartal 2017, im Vergleich zum Vorjahr, um 4,9 Prozent. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des Statec und des Observatoire de l’habitat hervor.

Die Preissteigerung betrifft vor allem neu gebaute Wohnungen, mit 6,1 Prozent höheren Kaufpreisen als im Jahr davor. Bestehende Appartements wurden 4,7 Prozent teurer und erfreuten sich großer Beliebtheit: Die Zahl der Kaufverträge stieg um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ein Haus kostet im Großherzogtum im Schnitt 649.425 Euro.

Eine Garage oder ein Parkplatz in der Tiefgarage eines Wohnhauses kostet im Schnitt 42.000 Euro. Das sind rund 9,8 Prozent des Gesamtwertes der Immobilie. In der teuersten Gegend von Luxemburg-Stadt kostet ein solcher überdachter Stellplatz etwa 77.500 Euro.

Die Preise variieren in Luxemburg sehr stark, je nachdem wo die Immobilie sich befindet. Häuser und Wohnungen in Luxemburg-Stadt und Umgebung sind teilweise fast doppelt so teuer wie beispielsweise im Norden des Landes. Tatsächlich sinken die Preise vergleichsweise stark, je nachdem wie weit das Objekt von der Hauptstadt entfernt ist.

Neu gebaute Wohnungen sind rund 25 bis 30 Prozent teurer als bestehende Appartments in ähnlicher Größe.

Für eine bestehende Wohnung, liegt der Quadratmeterpreis im Schnitt bei 5.002 Euro. Neubauten kosten durchschnittlich etwa 6.316 Euro pro Quadratmeter.

Im Kanton Luxemburg, kostet ein Haus durchschnittlich 968.918 Euro.


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