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Horesca fordert Wiedereröffnung ab Februar
Wirtschaft 07.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Horesca fordert Wiedereröffnung ab Februar

Die erneute Zwangsschließung trifft die Gastronomen hart.

Horesca fordert Wiedereröffnung ab Februar

Die erneute Zwangsschließung trifft die Gastronomen hart.
Foto: AFP
Wirtschaft 07.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Horesca fordert Wiedereröffnung ab Februar

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Ab Februar soll die Gastronomie wieder öffnen und der Bevölkerung sollen Gutscheine ausgestellt werden. Das fordert der Generalsekretär der Horesca, François Koepp, am Donnerstag.

In einer Mitteilung am Donnerstagabend legt der Verband der Hoteliers, Restaurantbesitzer und Cafetiers seine Forderungen an die Regierung klar da: Die Gastronomie soll zum 1. Februar wieder geöffnet werden und die Bevölkerung soll einen Gutschein bekommen, der ein Jahr gültig ist und im gesamten Bereich angewendet werden können soll.

Es habe bereits ein produktives Treffen mit Tourismus- und Mittelstandsminister Lex Delles (DP) stattgefunden, so François Koepp, Generalsekretär der Horesca in dem Schreiben.


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Neben den Forderungen nach einer raschen Wiedereröffnung und einem Gutschein verlangt die Horesca außerdem unter anderem eine Verlängerung der aktuellen Hilfen bis zum 30. Juni, sowie eine besondere Hilfestellung für Selbständige. Unterhaltungen dazu liefen bereits auf der Regierungsebene. Die Mehrwertsteuer auf Leistungen der Gastronomiebranche solle zudem um drei Prozent gesenkt werden, so die Horesca.

Vor der Wiedereröffnung des Sektors sollten die Unternehmen die Möglichkeit bekommen, sich im Rahmen des Large Scale Testing auf das Virus testen zu lassen. Schnelltests sollten der Gastronomie zudem zur Verfügung gestellt werden, um sich im laufenden Betrieb zusätzlich abzusichern.


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„Um klare Resultate zu erzielen, begeht die Horesca den Weg des Dialoges, nicht den der Konfrontation“, so der Generaldirektor in dem Schreiben. „Wir verstehen die Leute, die ihren Unmut durch Protest kundtun wollen, doch wir bitten sie darum, dies mit dem nötigen Respekt für die Institutionen und unter Beachtung der sanitären Vorschriften zu tun.“

Die Mitteilung enthielt einen weiteren Aufruf an die eigenen Reihen: Nachdem man festgestellt habe, dass viele Unternehmen keine Hilfen beantragt haben, oder die Anträge unvollständig eingereicht haben, sollten die Unternehmen dies noch einmal nachprüfen.

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