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Hapag-Lloyd plant Rekordgewinn auf Augenhöhe mit Volkswagen
Wirtschaft 29.07.2022
Containerschifffahrt

Hapag-Lloyd plant Rekordgewinn auf Augenhöhe mit Volkswagen

Zwar hat Hapag-Lloyd mengenmäßig in den ersten sechs Monaten nicht mehr Container umgeschlagen, aber 80 Prozent mehr an der Fracht verdient.
Containerschifffahrt

Hapag-Lloyd plant Rekordgewinn auf Augenhöhe mit Volkswagen

Zwar hat Hapag-Lloyd mengenmäßig in den ersten sechs Monaten nicht mehr Container umgeschlagen, aber 80 Prozent mehr an der Fracht verdient.
Foto: Hapag-Lloyd
Wirtschaft 29.07.2022
Containerschifffahrt

Hapag-Lloyd plant Rekordgewinn auf Augenhöhe mit Volkswagen

Bislang verdient kein Unternehmen in Deutschland so viel wie die Volkswagen AG. Nun haben die Wolfsburger einen Rivalen.

(Bloomberg) - die Reederei Hapag-Lloyd hat ihre Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das laufende Jahr auf bis zu 18,2 Milliarden Euro angehoben. Die Spanne der Prognosen liegt jetzt um 4,6 Milliarden Euro über dem, was die Hamburger im Mai vorhergesagt hatten. 

Hapag-Lloyd ist in keinem großen Aktienindex in Deutschland vertreten, da es nicht genügend Streubesitz gibt. Größte Aktionäre sind der Milliardär Klaus Michael Kühne, Deutschlands reichster Mann laut dem Bloomberg Milliardärs-Index, und Compania Sud Americana de Vapores, ein Reeder aus Chile, der 2014 sein Containergeschäft mit dem von Hapag-Lloyd zusammengelegt hatte.

Aufschwung dank gestiegener Frachtpreise

Während Hapag-Lloyd mengenmäßig in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 nicht mehr Container umgeschlagen hat, kletterten die Frachtraten, die die Hamburger ihren Kunden in Rechnung gestellt haben, im Durchschnitt um 80 Prozent. Das liegt zum Teil daran, dass der Wettbewerb in der Branche nach Jahren mit Fusionen und Allianzen reduziert wurde. Außerdem sind die globalen Lieferketten nach wie vor gestört durch Lockdowns zur Bekämpfung von Covid-19, und jüngst verschlimmerten feststeckende Schiffe und Streiks die Situation.


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Nur eine Handvoll Unternehmen in Deutschland verdienen mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr, darunter die Mercedes-Benz, Versicherer Allianz, BMW und die Deutsche Telekom. Nur eines davon, Volkswagen, hat je mehr verdient als das obere Ende der aktuellen Prognose von Hapag-Lloyd.

Der Autobauer hat allerdings auch mehr als 600.000 Mitarbeiter und fertigt fast neun Millionen Autos pro Jahr, womit er letztes Jahr 18,6 Milliarden Euro verdiente. Hapag-Lloyd beschäftigt gerade einmal 14.000 Mitarbeiter und hat 248 Schiffe. 

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