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Hannover Messe: Industrie zeigt Fabrik der Zukunft
Wirtschaft 2 Min. 02.04.2019

Hannover Messe: Industrie zeigt Fabrik der Zukunft

Der Roboter "Pepper" des Herstellers SoftBank Robotics steht auf der Hannover Messe am Stand des Unternehmens Konica Minolta und zeigt das Logo der Messe.

Hannover Messe: Industrie zeigt Fabrik der Zukunft

Der Roboter "Pepper" des Herstellers SoftBank Robotics steht auf der Hannover Messe am Stand des Unternehmens Konica Minolta und zeigt das Logo der Messe.
Foto: dpa
Wirtschaft 2 Min. 02.04.2019

Hannover Messe: Industrie zeigt Fabrik der Zukunft

Pierre LEYERS
Pierre LEYERS
Künstliche Intelligenz und 5G im Zentrum der weltgrößten Industriemesse - Luxemburg ist mit Gemeinschaftsstand vertreten.

Auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover präsentieren bis Freitag mehr als 6.500 Aussteller aus 75 Ländern ihre Vision von der zukünftigen, voll automatisierten Fertigung. Diese Vision heißt „Industrie 4.0“. Der Begriff wurde 2011 in Hannover geprägt, und seither ist die dortige Messe zum Gradmesser des Fortschritts auf dem Weg zu autonomen Systemen geworden.


31.03.2019, Niedersachsen, Hannover: Ein Roboter arbeitet an einem Kfz-Karosserieteil am Stand von Fanuc Deutschland GmbH auf der Hannover Messe. Vom 1. bis zum 5. April dreht sich auf der Hannover Messe alles um Vernetzung, lernende Maschinen und das Internet der Dinge. Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Startschuss der Hannover Messe
Die als weltgrößte Industrieschau geltende Hannover Messe hat am Sonntagabend begonnen. Industrie 4.0, Internet der Dinge, Big Data, 5G, Blockchain – fünf Tage lang dreht sich alles um die Industriewelt von morgen. Und Luxemburg ist auch mit von der Partie.

Der Schwerpunkt der Messe liegt in diesem Jahr auf den neuen Möglichkeiten durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung. Auch der superschnelle Mobilfunkstandard 5G, der die Kommunikation zwischen Maschinen erleichtert, steht im Mittelpunkt.

Erstmals wurde auf der Hannover Messe ein 5G-Testfeld aufgebaut. Dort zeigen sowohl Netzausrüster als auch Anwender, was mit dem neuen Mobilfunkstandard bald möglich sein wird.

Das Luxemburger Pavillon in Halle 2: Treffpunkt für zahlreiche Messebesucher.
Das Luxemburger Pavillon in Halle 2: Treffpunkt für zahlreiche Messebesucher.
Foto: Pierre Leyers

Luxemburger Pavillon in Halle 2

Auch Luxemburg zeigt auf der Hannover Messe Flagge. Der Luxemburger Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 2, die dem Thema „Research & Technology“ gewidmet ist. Die Luxemburger sind in guter Gesellschaft, denn gleich daneben haben Wallonien und Bayern ihre Stände, gefolgt von mehreren Hochschulen und der Fraunhofer-Gesellschaft. An dem von der Handelskammer organisierten „Pavillon national“ stellen das Forschungsinstitut LIST und der Maschinen- und Anlagenbauer Paul Wurth aus. Zu den Teilnehmern gehört auch die Move2-Gruppe, spezialisiert auf Fahrradabstellboxen und umweltschonende Mobilität. Solarcleano stellt Putzroboter her, die Solarpanel regelmäßig reinigen.

Ein Mitarbeiter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, bringt einem Robotor-Chimpansen Handbewegungen bei.
Ein Mitarbeiter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, bringt einem Robotor-Chimpansen Handbewegungen bei.
Foto: Deutsche Messegesellschaft

High-Tech-Botschafter


Anders als 2017 ist Luxemburg in diesem Jahr wieder mit einem Gemeinschaftsstand in Hannover vertreten.
Innovation als Schlüssel zum Erfolg
Acht Unternehmen aus dem Großherzogtum sind auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover vertreten.

Tetralux fertigt spezielle USB-Drives mit eingebauter Verschlüsselungstechnik an, während sich die Firma Wizzata aus Capellen auf die Optimierung von Fertigungsprozessen mittels Einsatz künstlicher Intelligenz festgelegt hat. Ebenfalls vertreten, jedoch in der integrierten Energiesystemen gewidmeten Halle 13 sind Rafinex, Hersteller von KI-gestützter Topologieoptimierer für einen sichereren Leichtbau, sowie die Köhl Maschinenbau AG aus Wecker. Während den fünf Messetagen können die Aussteller zeigen, dass Luxemburg nicht nur ein Finanzplatz, sondern auch ein High-Tech-Standort ist.


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