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Handelsbilanz dreht überraschend ins Minus
Wirtschaft 14.01.2022
Eurozone

Handelsbilanz dreht überraschend ins Minus

Vor allem die immer teurer werdenden Energieimporte drücken die Handelsbilanz der Eurozone.
Eurozone

Handelsbilanz dreht überraschend ins Minus

Vor allem die immer teurer werdenden Energieimporte drücken die Handelsbilanz der Eurozone.
Foto: Alain Thill/LW-Archiv
Wirtschaft 14.01.2022
Eurozone

Handelsbilanz dreht überraschend ins Minus

Die Warenausfuhren legten zwar im November zu, weniger aber als die Importe zunahmen.

(MeM) - Die Handelsbilanz der Eurozone ist im November ins Minus gedreht. Das saisonbereinigte Handelsdefizit lag bei 1,3 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Im Oktober war noch ein Überschuss von 1,8 Milliarden Euro erzielt worden. Im November legten die Exporte im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent zu, die Importe stiegen jedoch um 4,5 Prozent. Im November 2020 wies die Eurozone im Warenverkehr mit der restlichen Welt einen Überschuss von +25 Milliarden  aus.  Es ist das erste Handelsdefizit der Eurozone seit Oktober 2011.

Und das, obwohl die Exporte der Eurozone in den Rest der Welt um 14 Prozent gegenüber dem November des Vorjahres angezogen sind. Grund für das Defizit waren vor allem die teuren Energieimporte, deren Preise um 32 Prozent über denen von November 2020 lagen.

Luxemburgs Ausfuhren legten von Januar bis November letztes Jahr um 12,9 Prozent zu. Im Jahr davor war es ein Plus von 16 Prozent. Die Importe stiegen um 19,8 Prozent gegenüber 17 Prozent im Jahr davor. Die Handelsbilanz entsprach damit -6,9 Prozent gegenüber -5,8 Prozent 2020. 

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