Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Habitat schließt endgültig seine Türen
Wirtschaft 22.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Habitat schließt endgültig seine Türen

Habitat wurde 1964 vom Briten Terence Conran gegründet.

Habitat schließt endgültig seine Türen

Habitat wurde 1964 vom Briten Terence Conran gegründet.
Foto: Pierre Matgé
Wirtschaft 22.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Habitat schließt endgültig seine Türen

Das Möbel- und Dekorationsgeschäft im Einkaufszentrum Belle Etoile in Strassen wird am 27. Januar 2018 seine Türen endgültig schließen. Die Verkaufszahlen des Luxemburger Geschäfts waren gut, doch die Muttergesellschaft steckt in großen Schwierigkeiten.

(M.G./mbb) - Nach 22 Jahren schließt das Möbel- und Dekorationsgeschäft Habitat am 27. Januar 2018 endgültig seine Türen. Für die 18 Mitarbeiter wird derzeit ein Sozialplan ausgearbeitet.

Vor rund einem halben Jahr mussten die Geschäfte derselben Marke in Belgien bereits schließen. Und obwohl die Geschäfte in Luxemburg sehr gut liefen, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Filiale in der Belle Etoile den Verkauf einstellen muss, erklärt Vito Marinelli, Geschäftsführer von Habitat in Luxemburg. Denn: Seit Wochen bekommt das Geschäft keine Lieferungen mehr, so Marinelli.

Nach einer raschen Expansion in England landete die Marke in den 1970er-Jahren in Frankreich.
Nach einer raschen Expansion in England landete die Marke in den 1970er-Jahren in Frankreich.
Foto: Pierre Matgé

Die Habitat-Geschäfte in Belgien und in Luxemburg gehören Erik Baeten. Er hatte beim Schließen der belgischen Shops gesagt, dass die Muttergesellschaft Cafom für die Auflösung verantwortlich sei. Zwischen den Firmen soll es Lieferungsprobleme geben.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Zahlungsunfähigkeit eines Aktionärs
Die polnische Gesellschaft Kerdos, welche Anteile an Meng Drogerie+ hat, wurde am vergangenen Freitag für zahlungsunfähig erklärt. In Luxemburg gibt sich der Geschäftsführer optimistisch.
Die polnische Gesellschaft Kerdos Group S.A., welche über eine Tochtergesellschaft Anteile an Meng Drogerie+ hat, musste am vergangenen Freitag wegen Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren einleiten.
In Wasserbillig, Niederkerschen, Zolwer und Rodange werden die Einwohner bald auf ihre „Meng Drogerie+“-Filiale verzichten müssen. Die Schließungen der vier Standorte sind Teil einer aggressiven Expansionsstrategie. Bis 2018 sollen 20 neue Geschäfte eröffnet und über 100 Mitarbeiter eingestellt werden.