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(dpa/lrs) - Mehr als 220.000 Berufspendler überqueren jeden Werktag in normalen Zeiten ohne Corona-Pandemie die internationalen und die deutschen Bundeslandgrenzen innerhalb der Großregion „Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonie“.

Vor allem Luxemburg profitiert von diesem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt: Allein aus Rheinland-Pfalz pendeln täglich 31.000 Menschen in das Großherzogtum, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. In der Corona-Pandemie könnten es wegen des Trends zum Homeoffice etwas weniger sein. Mit 52 Prozent kommen die meisten Grenzpendler aus Frankreich nach Luxemburg.

„Gemeinsam erwirtschaften die fünf Teilregionen ein Bruttoinlandsprodukt von fast 370 Milliarden Euro, die Wirtschaftsleistung ist damit mit derjenigen von Österreich vergleichbar“, ergänzte das Landesamt mit Blick auf die Großregion. Rheinland-Pfalz trage dazu mit 36 Prozent einen erheblichen Anteil bei.

Insgesamt leben laut den Statistikern mehr als elf Millionen Menschen in der Großregion. Gebildet wird sie von Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, der französischen Region Lothringen und der belgischen Region Wallonien.

Heute

Kurzmeldungen International Vor 23 Minuten

(dpa) - In Saarbrücken ist am Donnerstagabend ein Haus ausgebrannt. Die Bewohnerin habe sich selbst aus dem Gebäude retten können und sei mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen, teilte die Feuerwehr mit. Demnach war das Feuer aus zunächst unklarer Ursache in dem Wochenendhaus im Naherholungsgebiet Almet ausgebrochen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe das Gebäude bereits in Flammen gestanden. Nach etwa drei Stunden war das Feuer gelöscht.

Etwa zur gleichen Zeit rettete die Feuerwehr in Saarbrücken einen Hund und ein Meerschweinchen aus einem brennenden Wohnhaus. Das Feuer sei nach ersten Erkenntnissen im Keller des zweistöckigen Hauses ausgebrochen. Alle Bewohner konnten das Haus verlassen. Ein Bewohner, der versucht hatte, den Brand zu löschen, kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Nach Angaben der Feuerwehr war das Feuer nach einer halben Stunde unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch mehrere Stunden.

Insgesamt waren bei den beiden Einsätzen 100 Feuerwehrkräfte vor Ort. Details zur Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.

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Gestern

(dpa) - In Frankreich schicken die konservativen Republikaner mit der ehemaligen Ministerin Valérie Pécresse möglicherweise eine Frau in die Präsidentschaftswahl im Frühjahr. 

In der ersten Runde der Kandidatenauswahl setzten sich Pécresse und der südfranzösische Abgeordnete Éric Ciotti unter den fünf Bewerbern durch, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. In einem zweiten Wahlgang können die rund 140.000 Parteimitglieder bis Samstag bestimmen, ob Pécresse oder Ciotti für die Républicains ins Rennen um das höchste Staatsamt gehen. Bei dem Vorentscheid erhielten Ciotti 25,59 Prozent und Pécresse 25 Prozent der Stimmen.

Auf Platz drei landete der international bekannteste der Bewerber, der ehemalige Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier. Er kam auf 23,93 Prozent der Stimmen.

(dpa) - Unbekannte haben in Mexiko ein Gefängnis gestürmt und neun Insassen befreit. Die Bewaffneten verschafften sich in der Nacht zum Donnerstag Zugang zu der Strafanstalt in der zentralmexikanischen Stadt Tula, indem sie das Gebäude mit Fahrzeugen rammten. Außerdem seien in der Nähe des Gefängnisses als Ablenkungsmanöver zwei Fahrzeuge in Brand gesteckt worden, teilte der Innenminister des Bundesstaates Hidalgo, Simón Vargas, mit.

Unter den entkommenen Häftlingen war der Anführer einer Bande, die unter anderem Treibstoffdiebstahl betreibt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Der Mann war demnach erst wenige Tage zuvor wegen des Verdachts auf Mord und Entführung festgenommen worden. Zwei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden nach Angaben der Polizei bei der Aktion verletzt. Medienberichte, wonach die Kriminellen auch mindestens eine Autobombe gezündet hatten, wurden zunächst nicht bestätigt.

Kriminelle Banden zapfen in Mexiko immer wieder Pipelines an, um Benzin oder Gas zu stehlen. Bei der Explosion einer Benzinleitung in Hidalgo im Januar 2019 kamen mindestens 135 Menschen ums Leben.

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Vorgestern

(dpa) - Der Schusswaffenangriff an einer Highschool in Oxford im US-Bundesstaat Michigan hat ein viertes Todesopfer unter den Schülern gefordert. Das Büro des Sheriffs des Bezirks Oakland teilte am Mittwoch mit, ein 17-Jähriger sei an seinen Verletzungen gestorben. Bei den anderen Toten handelte es sich offiziellen Angaben zufolge um einen 16-Jährigen, eine 14-Jährige und eine 17-Jährige. Sechs weitere Schüler und eine Lehrerin waren bei der Tat am Dienstag durch Schüsse verletzt worden, wie Sheriff Mike Bouchard sagte. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 15-Jährigen, der die zehnte Klasse der Schule besuchte. Er ist in Jugendgewahrsam.

Kurzmeldungen Lokales 01.12.2021

(jwi) - Kurz vor 18 Uhr betrat am Dienstag ein unbekannter Täter den Zeitungsladen in der Avenue de la Liberté in Differdingen. Er näherte sich dem Angestellten von hinten und verpasste dem Opfer einen Schlag. Anschließend forderte er unter Vorzeigen einer Schusswaffe die Herausgabe des Geldes, welches das Opfer in einen Rucksack stecken sollte. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Parc Gerlach. 

Laut Polizei handelte es sich beim Täter um einen dunkelhäutigen Mann von schlanker Statur. Er war zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß und sprach Französisch. 

(dpa) - Fünf Tage nach Sturm „Arwen“ sind in Großbritannien auch am Mittwoch noch Tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Der Sturm hatte am vergangenen Freitag starken Wind, Schnee und Graupelschauer gebracht und damit heftige Zerstörung im Norden Englands und Schottlands angerichtet. 

In Zehntausenden Haushalten gingen die Lichter aus. Der Energieversorger Northern Powergrid teilte am Dienstagabend mit, knapp 225.000 der 240.000 betroffenen Kunden seien wieder an die Stromversorgung angeschlossen worden. Insgesamt waren einem Bericht der Nachrichtenagentur PA zufolge am Mittwoch aber noch immer 45.000 Menschen ohne Elektrizität.

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(dpa) - In Daun (Landkreis Vulkaneifel) hat am Dienstagabend ein brennender Schaukelstuhl ein Feuer in einem Einfamilienhaus ausgelöst. Der 80-jährige Bewohner hatte zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Dafür hatte er den brennenden Schaukelstuhl aus dem Haus auf die Terrasse getragen. Der Senior kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Am Haus entstand einer ersten Schätzung zufolge ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich und es war zunächst nicht bewohnbar. Am Mittwoch sollen Brandermittler untersuchen, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

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Kurzmeldungen Lokales 01.12.2021

(jwi) - In den vergangenen Stunden kam es zu insgesamt vier Unfällen auf Luxemburgs Straßen. Der Erste ereignete sich um 18.43 Uhr auf dem CR 169 zwischen Steinbrücken und Leudelingen. Es gab einen Verletzten, schreibt der CGDIS am Mittwochmorgen. 

Kurz darauf, um 18.56 Uhr wurde in Esch/Alzette und um 19.56 Uhr jeweils eine Person von einem Auto erfasst. Der letzte Unfall passierte gegen 2 Uhr in Saeul, als ein Auto von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr. Auch hierbei kam eine Person zu Schaden. 

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